Weidels Krahwallmacher - Schicksalsgemeinschaft als Teebeutel im zweiten Aufguss

EU-Spitzenkandidat Maximilian Krah – Der schwarze Schwan der AfD

von Alexander Wallasch (Kommentare: 36)

„Kollektiv, Identität, Schicksal“ –Krahs Dreiklang will die Mauern eines linkswoken Jericho einstürzen lassen.© Quelle: Youtube / Schnellroda, Screenshot, Verlag Antaois, Montage Alexander Wallasch

Konservativ, rechts, rechtspopulistisch, rechtsradikal, gar rechtsextrem: Wer wirklich etwas erfahren möchte über die innere Verfasstheit der AfD, wer wissen will, wie groß die Distanz zu den Etablierten ist, dem sei das Buch „Politik von rechts“ von Maximilian Krah empfohlen.

Krah ist EU-Spitzenkandidat der AfD, sein Buch „Politik von rechts“ erschien beim Antaios-Verlag von Götz Kubitschek. Der wiederum gilt dem Verfassungsschutz als „gesichert rechtsextrem“. Allerdings vertrauen einige Bürger den so vom Geheimdienst geadelten Protagonisten besonders.

AfD-Spitzenpolitiker Krah saß stundenlang zum Youtube-Gespräch in der nostalgischen Stube der Kubitscheks. Und damit es zwingender und zeitloser ausschaut, wurde in Schwarzweiß aufgenommen. Ältere erinnern sich: So kamen die Bundestagsdebatten aus der Bonner Republik auf die Mattscheibe, ebenso die Sitzungen der Volkskammer über den Mitteldeutschen Rundfunk.

Maximilian Krah ist nicht zufällig oder aus Versehen Spitzenkandidat der AfD für das EU-Parlament geworden. Anders als in den Anfangsjahren des EU-Parlaments sind solche Posten längst kein Gnadenbrot mehr. So wechselt Petr Bystron, Bundestagsabgeordneter der AfD, ins EU-Parlament. Er wurde auf die Liste der AfD auf Platz zwei gewählt, gleich hinter Krah.

Machen wir es kurz und schmerzlos: Die Kombination der beiden veröffentlichten, sehr langen Gespräche von Krah in Kubitscheks Schnellroda samt der Buchveröffentlichung im Antaios-Verlag von Kubitschek bestürzen. Jedenfalls jene bürgerlichen Wähler und potenziellen Wähler der AfD, die sich seit den Landtagswahlen in Hessen und Bayern vom hohen Zuspruch für die AfD haben anstecken lassen.

Nochmal: Krah ist auf dem Parteitag zum Spitzenkandidaten gewählt worden und man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Mehrheit der Deligierten der AfD mit dieser Entscheidung betonen wollten, dass sie Sorge haben, dass sich die Partei im System etabliert. Wer etwas über den aktuellen Entwicklungsstand dieser Partei erfahren möchte, der sollte Krahs Buch aufmerksam lesen und die Krah-Interviews in Schnellroda via Youtube schauen. Der Verlag hatte Krahs Buch gleichzeitig mit dem neuen Buch Martin Sellners, des Gründers der Identitären Bewegung, so beworben:

„Es ist für mich als Verleger eine Freude, dass sich unsere beiden Autoren ganz nach jeweiliger Eignung am Vortrieb unserer aller politischen Sache beteiligen konnten und können.“

Was steht drin im 2023 erschienenen, 225 Seiten langen Krah-Buch „Politik von rechts“? Das Vorwort schrieb Alexander Gauland, der ehemalige Co-Vorsitzende der Partei. Seinen Platz hat mittlerweile Tino Chrupalla besetzt. Gauland sichert sich schon im ersten Satz ab: Man müsse nicht jedem Satz des Autors zustimmen. Das ist für ein Vorwort mindestens dissonant.

Wer das Buch ausgelesen hat, der mag die Behauptung von Gauland, dass sich manche Ansichten von Krah mit denen von Sahra Wagenknecht decken, für ein Späßchen oder für Greenwashing halten. Denn wenn Wagenknecht AfD-Schnittmengen hat, dann sicher am wenigsten mit dem EU-Spitzenkandidaten.

Gauland endet in seinem Vorwort damit, dass er Krah Witz und Klugheit darin bescheinigt, dem „Eine-Welt-Traum der Soros und Schwab den Garaus“ zu machen. Krah als krawallig-spaßiger Teufelsaustreiber gewissermaßen. Der Autor ist Katholik und er ist es mit einer verbissenen Inbrunst, zu der ein Mattias Matussek, der wohl bekannteste rechte Katholik, nicht in der Lage wäre, dazu ist der ehemalige Spiegel-Kulturchef viel zu sehr verankert im „Dawning of the Age of Aquarius“.

Maximilian Krah hat sein Buch in sieben Kapitel unterteilt: „Rechts –Annäherung an einen schwierigen Begriff“, „Identität – Übereinstimmung mit dem, was wir sind“, „Der Staat – Die kollektive Ordnung in einem umgrenzten Gebiet“, „Zeitenwende – Die Weltordnung im Wandel“, „Wirtschaft – Weil der Mensch auch vom Brot lebt“, „Zukunft – Die Epoche, die wir gestalten wollen“ und „Die Kunst des Machbaren“.

Krah erspart sich den „sinnlosen Streit um den Begriff des Konservatismus“und schlägt stattdessen vor: „Nennen wir uns rechts“. Diese Wortfindungsstörungen sind alles andere als neu. Krahs Verleger war Redakteur bei der Jungen Freiheit von Dieter Stein, welcher den von Kubitschek gewählten Begriff „Neue Rechte“ als „unbrauchbar“ und „hinderlich“ ablehnte.

Krah sagt lieber „rechts“ statt „konservativ“, um nicht, wie er schreibt, mit Armin Laschet und Dieter Althaus in einen Topf geworfen zu werden.

Der Autor arbeitet sich seitenweise daran ab, ein Generationenwerk der Deutschen zu entwickeln. Er ringt um die „Idee eines großen Ganzen“. Und so angriffslustig er sein möchte, so sehr bemüht er sich darum, nicht mit der Tür ins Haus zu fallen, nicht unmittelbar zu erzählen, es gäbe für ihn etwas genetisch Deutsches als Eintrittskarte in seine prädestinierte Deutschwelt.

Schon in den Gesprächen mit Kubitschek wurde es exakt dort unwegsam, wo Krah meinte, die Nation dürfe nicht auf die Solidargemeinschaft reduziert werden, sie sei auch eine Kultur- und ... er suchte noch das Wort, da half ihm Kubitschek schon: „eine Abstammungsgemeinschaft.“ Diese Schlüsselszene in der Beziehung zwischen Schnellroda und der AfD ist die Meta-Ebene des vorliegenden Buches. Und Krah legte in der guten Stube bei Kubitschek wie angestachelt noch einen drauf: „Sie ist ein kollektives Schicksal!“

Der Autor ist die ersten 12 Jahre seines Lebens in der DDR sozialisiert worden. Die Maueröffnung hat den jungen Krah im Studium bis nach London und New York gebracht. Maximilan Krah schwadroniert seitenlang von einer Art erbdeutscher Gemeinschaft, die sich in kleinen dörflichen Einheiten versammelt, die von Familien über viele Generationen hinweg zum Wohle des Kollektivs verbessert wird.

Und immer da, wo Krah so sehr bemüht darum ist, seine Vorstellung modern erscheinen zu lassen, misslingt es ihm seitenweise ganz furchtbar und hinterlässt ein Bild irgendwo angelegt in den 1920er und 1930er Jahren zwischen Gartenstadt Hellerau, Landfrauenbund und dem katholischen Sing- und Spielkreis. Der Autor möchte eine „alternative Gegenkultur“ und da fallen ihm als erstes „Sommerlager für Kinder ein“. Das würde sicher auch der Amadeu Antonio Stiftung gefallen, aber die macht es sich einfacher und schickt ihre Umerziehungshandreichungen gleich direkt in die Kitas und an Krahs kontaminierten Sommerlagern vorbei.

Krah schreibt: „Natürlich ist Kultur immer Ausdruck einer Abstammungsgemeinschaft auf ihrem Weg durch die Zeit“. Sein deutsches Raumschiff schwebt hier durch die Weiten eines feindlichen linken Kosmos auf dem Weg Richtung Unendlichkeit. Und weiter: „Kultur kann nicht beliebig auf Menschen mit ganz anderer Herkunft übertragen werden.“

Was passiert, wenn man zu sehr an den Resten irgendeiner Panzerschokolade geleckt hat, beweist Krah absatzweise und man ist bald froh, dass sich diese Tiraden rund um ein deutsches „Substrat“ nicht auch noch reimen:

„Deshalb sind Anstand, Ehrlichkeit und Vertrauen nur zu gewinnen, wenn Völker in ihrem ethnischen Substrat Bestand haben, wenn ihre positiven Eigenschaften durch die Homogenität der ebenso Geprägten zum Vorteil aller werden, statt daß sie dem Einzelnen im unbarmherzigen Selbstbehauptungskampf unter Fremden zum Nachteil gereichen. Ohne den Schutzraum des Volkes verschwindet deshalb jede Eigentümlichkeit und Liebenswürdigkeit; ja alles, was den Kampf ums nackte Überleben übersteigt.“

Streckenweise kann man auf den Gedanken kommen, dass Krahs Buch von Höcke, Kubitschek und Krah gemeinsam geschrieben wurde. Mindestens im übertragenen Sinne war das ganz sicher so. „Kollektiv, Identität, Schicksal“ –Krahs Pathos-Dreiklang soll die Mauern eines linkswoken Jericho einstürzen lassen.

Die deutsche Schicksalsgemeinschaft als klammer Teebeutel im zweiten Aufguss, „kinderreiche, gesunde Familien in einer intakten Natur, die sich regional selbst versorgen“, wie es Krah in bestem gründeutsch der 1970er Jahre beschreibt, als sich aus eben solchen Kommunen kommend die Grünen auf dem Marsch durch die Institutionen machten, nachdem der bewaffnete Kampf der RAF gescheitert war.

Nun kann man einwenden, das Land stehe 2023 am Abgrund. Und wer will das mit Blick auf die Massenzuwanderung und linksgrünen Bestrebungen nach totaler Transformation in Abrede stellen? Die Frage bleibt aber, wie darauf zu reagieren ist. Muss das System zerstört und ersetzt werden oder reicht es, eine Politik zu machen, etwa wie es die dänischen Sozialdemokraten in der Zuwanderung machen, die Engländer mit dem Brexit und die Schweden in Sachen Pandemie versucht haben?

Der angetäuschte Eiertanz um den kontaminierten Begriff des „Völkischen“ wird zum roten Faden in „Politik von rechts“ – verknotet und ganz verheddert schon nach wenigen Seiten. Ein unlösbares Problem im langen Schlagschatten des Dritten Reiches?

Auch das ist ja Teil der Erbschaft der Deutschen, gerade in diesen Tagen bemüht sich die politische Klasse darum, nach dem Terroranschlag der Hamas auf Israel, die Erinnerung an Auschwitz wachzuhalten. Und das muss man dann alles unter einen Hut bekommen, wenn man eine Kontinuität des Deutschen befürwortet.

Der dringende Eindruck, den dieses Buches hinterlässt, ist jener, dass hier jemand rechte Bataillone in Stellung bringen will für den Moment des Zusammenbruchs und des Systemversagens.

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„Volk ist Schicksal“ – Was der Spitzenkandidat der AfD für das EU-Parlament schreibt, muss man sich wirklich zwei Mal durchlesen um die ganze Tragweite zu begreifen:

„Im Unterschied zur rein äußerlichen Staatszugehörigkeit lebt die Zugehörigkeit zu einer auf Kultur, Geschichte und Sprache basierenden Traditionsgemeinschaft in den Sinnen: als Gewißheit, als Schwingung, als Sprachkörperlichkeit. Die Zugehörigkeit zum Volk ist daher Selbstbehauptung im und durch das Kollektiv, und zwar das größte Kollektiv, in dem diese umfassende Selbstbehauptung je geglückt ist. Volk ist Schicksal. Volk ist Realität. Über Jahrhunderte hat sich durch kollektive Evolution eine Gemeinschaft entwickelt, deren Mitglieder untereinander ähnlich sind, die typische Eigenschaften ausgeprägt und zu wunderbaren, weil einzigartigen Kulturleistungen geführt hat. (...) Deshalb sind Anstand, Ehrlichkeit und Vertrauen nur zu gewinnen, wenn Völker in ihrem ethnischen Substrat Bestand haben, wenn ihre positiven Eigenschaften durch die Homogenität der ebenso Geprägten zum Vorteil aller werden, statt daß sie dem Einzelnen im unbarmherzigen Selbstbehauptungskampf unter Fremden zum Nachteil gereichen. Ohne den Schutzraum des Volkes verschwindet deshalb jede Eigentümlichkeit und Liebenswürdigkeit; ja alles, was den Kampf ums nackte Überleben übersteigt.“

Und so geht es munter weiter:

„Das Festhalten am Volk als Schicksalsgemeinschaft verhindert diese Transformation von Deutschland als Land der ethnisch Deutschen in ein potentiell jedermann offenstehendes Siedlungsgebiet und steht so dem erstrebten linksliberalen Ideal der vollkommenen Freiheit von jeder ererbten und gegebenen Prägung im Weg.“

Krah geht so weit, in seinem Buch die Communities der Zugewanderten als Schutzraum zu bewundern. Ihnen will er nacheifern, um sie zu überwinden.

Dörfliche Clans der Selbstverteidigung sollen die Deutschen wieder gründen. Krahs Highlander-Fantasien sind grenzenlos, die Gaue hissen wieder ihre Wimpel vor Walhalla und zitieren dazu Hölderlin und zu fortgeschrittener Stunde am Lagerfeuer mit Glutaugen aus Ernst Jüngers Stahlgewittern. Auf der Meta-Ebene jubiliert dazu der Krah’sche Katholizismus, den er mit Kubitschek teilt, Gattin Ellen Kositza betet jeden Abend für die Christianisierung Ostdeutschlands.

Nun merkt Maximilian Krah wohl selbst, in welche Richtung sein kohlrabenschwarzer Kahn steuert und befindet: „Die politische Rechte muss dabei mehr bieten als nur die Beschwörung der Vergangenheit.“

Aber was schlägt Krah vor? Er schreibt:

„Damit die Zugehörigkeit zum Volk als erstrebenswert erkannt wird, bedarf es einer grundlegende Neuausrichtung der Kultur- und Bildungspolitik.“

Außerdem will er die deutsche Sprache und den deutschen Bildungskanon exzessiv verbreiten. Und damit auch Zugewanderte mit dem Willen zur totalen Assimilation etwas davon haben, soll das dritte Reich aus den Geschichtsbüchern gestrichen werden, jedenfalls so, dass deutsche Geschichte wieder attraktiv wird: „Die maßlose Selbstkasteiung wegen des Teils der deutschen Geschichte, den wir ,Vergangenheit' nennen, ist es nicht.“

Was der AfD-Spitzenpolitiker stattdessen vorschlägt, klingt, als wäre Krah vollkommen aus der Welt gefallen:

„Es bedarf der Vermittlung jener Kulturleistungen, für die Deutschland in der ganzen Welt gerühmt wird und die über Jahrhunderte Menschen zu edler Tat begeistert haben, ihr ganzes Leben lang. Das Nibelungenlied und Walther von der Vogelweide, Bach und Beethoven, Mendelssohn Bartholdy und Wagner, Rilke und Roth, Benn und Brecht, Jünger und Fontane, Schinkel und Schadow, Semper und Breker, Cranach und Tübke, besonders aber Goethe, Schiller und Hölderlin sind zeitlos und können immer noch das Feuer der Herzen entzünden.“

Das Nibelungenlied hat Deutsche zu edler Tat begeistert? Tatsächlich hat der Missbrauch des mittelalterlichen „Nibelungenliedes“ eine lange Tradition in der deutschen Geschichte dahingehend, dass das Erbe einer fabulierten germanischen Rasse allein den Deutschen durch ihr germanisches Blut vorbehalten ist und nicht mit dem Erlernen der deutschen Sprache.

Die Idee der „Hottentotten“- oder „Negermusik“ neu aufgelegt bei Maximilian Krah:

„Was mit der deutschen Sprache beginnt, setzt sich mit Mythen, Märchen und Musik fort und kann es locker mit dem woken Konkurrenzprodukt aus Schund, Schmutz und Konsum aufnehmen.“

Vor über einem Jahrzehnt versuchten sich die Autoren Dorn/Wagner an der literarischen Aufarbeitung des Eigenen in „Die deutsche Seele“. Das Ergebnis war so gefällig wie belanglos, als dort etwa die Begriffe „Waldspaziergang“ und „Abendbrot“ in einem kiloschweren Werk zusammengetragen wurden, als hätten die Autoren nur einen innigen Wunsch gehabt, nämlich wie die Gebrüder Grimm noch in Genrationen gelesen zu werden. Aber von wem?

Maximilian Krah hat sich dorthin gewagt, wo die Luft dünner ist. Und er ist daran gescheitert. Gescheitert, das eigene Wollen so zu beschreiben, dass es nicht klingt wie aus der deutschheimischen Mottenkiste oder so abstoßend kollektivistisch, dass man instinktiv davor zurückschreckt. Wer Krah liest, der sollte zuvor bloß nicht diese dystopische US-Serie „The Handmaid's Tale“ geschaut haben.

Wer nämlich bisher dachte, „The Handmaid's Tale“ beschreibe einen fiktive grün-katholischen Totalitarismus, der weiß spätestens dank Maximilian Krah, dass die Serie auch für einen rechts-katholischen Totalitarismus taugt.

Krah schreibt:

„Man muß auch nicht auf veränderte politische Mehrheiten warten, sondern es bedarf jetzt einer alternativen Gegenkultur, die mit Sommerlagern für Kinder beginnt und mit gemeinsamen Singeabenden oder Theaterspielen nicht endet. Es muß genossenschaftliche Wohnprojekte in niedergehenden, alternden Dörfern und Kleinstädten geben, wo dreißig, vierzig Familien sich entscheiden, ein gemeinsames Leben aus Tradition und Natur zu führen. Es braucht eine Avantgarde, die in Anspruch und Ästhetik zeigt, daß ein sauberes Leben möglich und erstrebenswert ist.“

Jetzt könnte man sagen, Krah hat es wenigstens versucht. Aber der vermeintlich fehlende konservative Gegenentwurf rechtfertigt lange nicht die Annahme, jetzt könne alles zerschlagen werden, um Deutschland neu aufzubauen, als hätte es die letzten einhundert Jahre nicht gegeben, als hätte es keine Mobilität für alle gegeben.

Mobilität? Da ist Krah dann ganz dicht an Habeck und Baerbock, an Soros und Schwab. Die wollen nämlich wieder zum Lastenfahrrad zurück, damit schafft man es dann allenfalls bis zum nächsten Dorf oder von einer 15-Minuten-City zur nächsten.

Wenn Alice Weidel mit ihrer AfD die Probleme dieses Landes beheben will, dann muss sie sich entscheiden, ob das innerhalb oder außerhalb des bestehenden Systems passieren soll. Weidel muss sich entscheiden, ob Krah und ähnlich veranlagte Mitglieder Menetekel der AfD sind oder nur Spindoktoren eines umfassenden Vorschlagswesens. In dieser Entscheidung liegt Erfolg oder Misserfolg der AfD verankert.

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