Es geht um ein Treffen zwischen Tino Chrupalla und dem schon als zukünftigem Ministerpräsidenten gehandelten Ulrich Siegmund sowie dem Komiker Uwe Steimle oder wer mag: dem DDR-Komiker.
Sein Thema ist die DDR geblieben: der ironische Blick auf die DDR, der nostalgische Blick auf die DDR. Natürlich immer im Kontext auch mit den Verwerfungen dieser deutschen Diktatur, aber eben auch jenen Menschen einen Anker gebend, die in dieser Diktatur aufgewachsen sind, die hier auch Leben mitgestaltet haben, ohne sich mit der politischen Klasse gemein gemacht zu haben.
Hier kam es nun gestern zu einer Diskussionsrunde über den Frieden. Tino Chrupalla schrieb heute dazu via X:
„Gestern haben wir eine Diskussionsrunde für den Frieden veranstaltet. Kanzler Merz und Kriegsminister Pistorius wollen unser Land kriegstüchtig machen. Wir wollen mit Friedenstüchtigkeit die Freundschaft zwischen den Völkern stärken. Dieser Wind des Wandels geht vom Osten aus. Uwe Steimle ist sein Vorbote, Ulrich Siegmund kann als Ministerpräsident ein Vorreiter werden. Wir wollen die Wende zum Guten schaffen, bevor Merz und Co unser Land in Trümmer, Scherben und Ruinen legen. Rechtzeitige Reformen sind besser als Wiederaufbau und Auferstehung!“
Dieser Wind des Wandels gehe vom Osten aus, so Chrupalla in seiner Meldung. Kein Wort zu oder von einem Eklat. Gabs keinen? Jedenfalls wollen die etablierten Medien und auch solche Plattformen der Neuen Medien daraus einen Eklat machen.
Denn zum Abschluss der Veranstaltung machte sich Steimle einen Gag: Als es zum Absingen der Nationalhymne ging, hob er an und sang die alte DDR-Hymne „Auferstanden aus Ruinen“. Das kann man geschmacklos finden. Das kann man aber auch ganz bewusst und zielsicher in seiner Arbeit verankert sehen, die sich eben mit einem nostalgischen Blick auf die DDR beschäftigt. Und zu der dann eben auch das ironische Absingen dieser verlogenen, lächerlichen sozialistischen Hymne gehört.
Das aber wissen all die Beteiligten oder die Zuschauer, die nämlich großenteils oder in Teilen eben auch Opfer oder Leidtragende dieses Regimes waren und durchaus alles Recht dazu haben, sich auch ironisch damit zu befassen. Jedenfalls mehr Rechte als ein paar Jungautoren etablierter Westmedien. Oder jener Medien, die sich lange der CDU verschrieben haben, jetzt hier als neue Medien fungieren, aber nach wie vor mit ihren Berührungsängsten gegenüber der AfD offenbar schwer zu ringen haben.
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Was dann eben immer wieder zu Absetzungsbewegungen führt. Man ist Opposition, man ist vierte Gewalt, ja, ja. Aber das möchte man dann doch nicht wirklich sein, wenn man die Gelegenheit hat, sich so wunderbar zu distanzieren, wie man es jetzt hier tut.
So werden dann auch Teile der neuen Medien zu Mini-Brandmauern gegenüber der AfD – oder gleich gegenüber dem Osten insgesamt. Denn wer so einen offensichtlichen Spaß – möglicherweise auch misslungenen Spaß aus der Perspektive der vielen Opfer des DDR-Regimes, aber eben auch eine Satire, die in der Person Steimle verankert ist, die eben auch Teil seines Programms ist – wer das missdeutet, agiert vorsätzlich!
Tino Chrupalla und alle anderen auf dem Podium und die meisten im Publikum haben auf Anhieb verstanden, um was es geht. Einfach, weil sie mit der Person Steimle und dem Auftritt des Komikers vertraut sind.
Wenn man hier einen Blick von außen wirft, kann man es missverstehen, keine Frage. Aber man braucht nicht besonders viel Aufwand dazu, dieses Missverständnis für sich selber aufzulösen. Tut man das nicht und berichtet anders oder trotzdem, dann macht man dies fahrlässig. Die etablierten Blätter wie Tagesspiegel und Welt sprechen von „extrem befremdlich“ und wittern politische Botschaften, wo nur ostdeutsche Selbstironie am Werk war. Selbst differenziertere Stimmen betonen zwar den Kontext, doch der Gesamttenor bleibt: Die AfD muss weg, koste es, was es wolle – auch wenn dafür ein harmloser Gag zum Skandal hochgejazzt wird.
Dabei zeigt genau dieser Vorfall, worum es eigentlich geht. Die AfD steht für einen anderen Weg: weg von der Kriegsrhetorik Berlins, hin zu echter Friedenspolitik und Völkerfreundschaft. Der Osten, der die Diktatur am eigenen Leib erlebt hat, weiß besser als viele West-Journalisten, wie man mit der eigenen Vergangenheit umgeht – nämlich ehrlich, ironisch und ohne falsche Berührungsängste. Wer das nicht akzeptieren will, der baut lieber Brandmauern, statt sich mit Argumenten auseinanderzusetzen.
Der Wind des Wandels weht trotzdem weiter. Und er kommt aus dem Osten. So jedenfalls erklärt es Tino Chrupalla heute früh. Und wer hat nun daran Zweifel?
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Kommentar von Manfred Sonntag
Und jetzt einmal der komplette Text der DDR Nationalhymne:
1. Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt,
Lass uns dir zum Guten dienen, Deutschland, einig Vaterland.
Alte Not gilt es zu zwingen und wir zwingen sie vereint,
denn es muss uns doch gelingen,
dass die Sonne schön wie nie
|: Über Deutschland scheint. :|
2. Glück und Frieden sei beschieden
Deutschland, unserm Vaterland.
Alle Welt sehnt sich nach Frieden,
reicht den Völkern eure Hand.
Wenn wir brüderlich uns einen,
schlagen wird des Volkes Feind!
Lasst das Licht des Friedens scheinen,
dass nie eine Mutter mehr
|: Ihren Sohn beweint. :|
3. Lasst uns pflügen, lasst uns bauen,
Lernt und schafft wie nie zuvor und der eignen Kraft vertrauend, steigt ein frei Geschlecht empor.
Deutsche Jugend, bestes Streben unsres Volks in dir vereint,
wirst du Deutschland neues Leben,
Und die Sonne schön wie nie
|: Über Deutschland scheint. :|
Was ist daran verwerflich? Dieser Text passt doch ganz genau auch in unserer Zeit und ich kann nichts, aber auch gar nichts Anstößiges daran finden.
Und wenn Johannes R. Becher und Hanns Eisler 1000 mal Kommunisten waren, der Text ist noch heute aktuell. Die Erde wurde doch auch nicht zur Scheibe als die beiden behaupteten, die Erde hätte eine Kugelform. Ich will garantiert nicht die DDR zurück, also bleibt sachlich und wischt Euch den Schaum vom Mund. Was mich stört, das ist das die Nomenklatura von heute sich genauso verhält wie damals. Und wer es nicht glaubt, dann verweise ich auf die Coronaverbrechen der heute Regierenden. Und wer wählt die jetzt immer noch (z.B.: in SH CDU immer noch 27% Zustimmung)?
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Kommentar von Schwar Zi
Was für Schockwellen wurden da gestern von CDUSPDGRÜNEFDP und den ihnen angeschlossenen Funkhäusern durch die Republik geschickt? Alles nur wegen dem Auftritt eines bekannten und im Volk äußerst beliebten, scharfzüngigen sächsischen Kabarettisten? Mitnichten! Die Angst vor dem drohenden Macht Verlust grassiert in diesen Reihen wie wie Tropenfieber.
Es zeigt auch, wie sehr Uwe Steimle ins Schwarze getroffen hat. Die Empörung die unweigerlich folgte, war wunderbar orchestriert. Persönlich sage ich ja immer, wer nicht als Regierung nicht in den Nähe der Alt-Sozialisten gestellt werden will, sollte sich auch nicht so verhalten, liebe CDU! Wer den Spitzeln immer mehr Freiheiten gibt um die der Bürger einzuschränken, muss sich gewissen Vergleiche gefallen lassen. Wer Planwirtschaft betreibt, muss sich nicht wundern wenn diese auch so benannt wird.
Aber es gibt auch gute Nachrichten, die Nummer...dieser Sturm im Wasserglas...sie fängt nicht mehr, sie trägt nicht mehr.
Und genau diese Reaktionen fürchten diese Herrschaften am meisten, ein großer Teil der Bevölkerung ist aus dem Dämmerschlaf erwacht und aufgestanden, die Reihen schließen sich und die Mächtigen spüren, ihre Zeit läuft ab!
Und somit war die orchestrierte und inszenierte Empörung nur eine der letzten Fehlzündungen eines alten, verschlissenen Motors.
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Kommentar von Icke aus Berlin
Ich probiere mal einen Link, ich weiss noch nicht, wie man das hier macht:
https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/afd-steimle-merkel-merz-staatsanwaltschaft-strafbarkeit-strafbar-meinungsfreiheit
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Kommentar von Icke aus Berlin
Also das Theater um das singen der Nationalhymne der DDR finde ich auch lächerlich. Aber da war ja wohl noch mehr, googelt das bitte selbst, Suchbegriffe: steimle merz stauffenberg merkel wand
Das ist nicht akzeptabel, auch unter dem Gesichtspunkt der Satire. Zumindest verletzt das die Grenzen des guten Geschmacks. Da hätte zumindest ein Moderator oder sonst jemand seitens der AfD einschreiten müssen.
Wenn der Steimle das in seinen Programmen so bringt, dann ist das seine Sache. Auf einer AfD-Veranstaltung ist das ein gefundenens Fressen für ...
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Kommentar von Manfred Sonntag
Gedanken zum Kommentar an Herrn Gerd Frei
Ich sehe die Probleme genauso wie Sie. Was passiert danach? Ich denke, es gibt 2 Varianten:
1. Wir schaffen die Rückkehr zu Demokratie und Freiheit für alle Bürger, auch für jeden "Andersdenkenden". Der Weg wird schmerzhaft sein weil die "alten Kader" der Kartellparteien alles, aber auch alles tun werden um ihren eigenen Machtverlust zu verhindern. Dabei werden Schlägertrupps wie die SA ähnliche Antifa und Widersetzen im Auftrag der schwarz-rot-dunkelrot-grünen Politikerclique mit Prügelorgien für Angst und Schrecken sorgen. Meine Hoffnung ist, dass die Polizei den roten Putschisten, so wie in Erfurt, jegliche Handlungsfähigkeit verunmöglicht. Danach könnte dann mit "Runden Tischen" der Aufbau aus den "Merkel & Scholz & Merz Ruinen" geplant werden damit Deutschland sich wieder einer besseren Zukunft zuwenden kann.
2. Es wird von den Kartellparteien oder Teilen davon eine Schreckensherrschaft nach den Vorbildern des Faschismus, Stalinismus und Maoismus mit einem integrierten Sozialkreditsystem als 4. Reich errichtet. Bei Corona haben diese Herrschaften schon gezeigt zu welchem Terror fähig sind (z.B.: Prügelorgien & Terrorjustiz gegen jeden "Andersdenkenden").
Wenn ich die Zeichen aus Brüssel und Berlin richtig verstehe, dann ist die 2. Variante am wahrscheinlichsten.
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Kommentar von Axel Berger
Ehrlich gesagt finde ich den Text der Becherhymne etwas schmalzig aber sehr schön. Natürlich ist er im Vergleich zur Realität geheuchelt und verlogen, aber rein als Text für sich allein genommen kann ich seine Ideale teilen.
Ich habe ihn als Klingelton im "Hendi". Niemandem fällt es auf, keiner (er)kennt ihn. Zumindest meistens. Einmal saß ich irgendwo im Großraum Leipzig im ICE, als meine Tochter anrief. Mit einem einzigen, schlagartigen Ruck drehten sich alle Köpfe im Abteil zu mir.
Vor einigen Jahren hatte ich solange geübt, bis ich unter der Dusche beide Deutschlandhymnen perfekt zur jeweils anderen Melodie singen konnte.
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Kommentar von Gerd Frei
Worüber ich mir mittlerweile große Gedanken mache, ist die Frage was kommt "danach"?
Irgendwann wird es zwangsweise zu einem Gesamtdeutschen 1989 kommen. Ich habe nur die schlimmsten
Befürchtungen, dass es diesmal nicht so friedlich wird, wie damals. Ich weiß noch als wäre es gestern gewesen,
ich saß vorm Fernseher und hab geheult wie ein kleines Kind, weil ich mich so für unsere ostdeutschen Brüder und Schwestern gefreut habe! Und jetzt? Sollten SPD und BSW unter 5% bleiben und die AFD die absolute Mehrheit erreichen, was würde passieren? Die Linke würde dieses demokratische Ergebnis niemals aktzeptieren
und wahrscheinlich über ihre NGO`s hunderttausende mobilisieren und nach Magdeburg karren. Meiner
Meinung nach würde es Tote geben und die Bilder dazu würde man natürlich der AFD und Siegmund in die Schuhe schieben. Was ich mich auch weiterhin ernsthaft frage, will ich überhaupt mit der Mehrzahl meiner Landsleute noch weiterhin zusammenleben? Mit Leuten, die mich als ungeimpften am liebsten in ein Lager gesteckt hätten. Die das Wort Freiheit und Menschlichkeit nur vom hören sagen kennen und die wahrscheinlich in der nahen Zukunft unter ihrem Führer Merz begeistert in den Russlandfeldzug ziehen würden. Ist mit diesem Volk überhaupt ein Leben in Einigkeit und Recht und Freiheit möglich. Wir waren doch alle in der Schule und trotzdem laufen wir zum dritten mal in hundert Jahren in die falsche Richtung. Das ist verrückt. Broder hatte vollkommen Recht. Wie konnte das damals passieren. "Weil ihr heute so seid, wie die damals waren." So ein weiser Satz! Manchmal denke ich mir ernsthaft die einzige Möglichkeit wäre eine Art Sezession. Ich kann meine Mitmenschen einfach nicht mehr ertragen und ich und meine Frau denken über das Kofferpacken nach. Ja auch keine gute Lösung die Heimat zu verlassen, aber wir halten es hier einfach nicht mehr aus. Ich würde mich echt interessieren was sie darüber denken Herr Wallasch. Wie sieht ihr "danach" aus oder der Prozess dahin? Grüße
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Kommentar von Frank
Es mag sarkastisch klingen, aber wenn unsere - vorwiegend westlichen - "Führungseliten mit ihrem Russenhass" so weitermachen, könnte gerade der Anfang der DDR-Hymne unsere Zukunft mit bitterer Ironie sehr treffend beschreiben:
"Auferstanden aus Ruinen
und der Zukunft zugewandt,
laß uns dir zum Guten dienen,
Deutschland, einig Vaterland."
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Kommentar von Micha
Das es nur Satire sein kann, ist selbst dem Dümmsten klar: Der Text der DDR-Hymne wurde schon seit 1970 nicht mehr offiziell gesungen.
Im übrigen: Das Versmaß ist das gleiche wie bei der BRD-Nationalhymne. Man kann also beide Texte mit der jeweils anderen Melodie singen. Einfach mal probieren!