Friedrich Merz wird bei den Öffentlich-rechtlichen bis hin zur Groteske inszeniert. Die ARD-Sendung „Die 100“ gerät zur großen Politikshow.
Die Gesellschaft ist gespalten. Es gibt immer noch viele Leute, die die öffentlich-rechtlichen Medien konsumieren und auch solche Propagandaveranstaltungen glauben. Aber es werden immer weniger. Gott sei Dank werden es weniger. Immer mehr begreifen, was hier im Land passiert. Und dass das nicht das beste Deutschland aller Zeiten ist, wie suggeriert wird.
Und dass Herr Merz in einer derartigen Propagandashow gefeiert wird wie ein Herrscher einer nicht freien Gesellschaft, fällt auch immer mehr Leuten auf. Ich kann nur sagen: Wir können diese öffentlich-rechtlichen Medien nicht dazu zwingen, die Wahrheit zu berichten, aber wir können sie dazu bringen, immer unglaubwürdigere Propaganda zu betreiben. Und in dem Stadium sind wir mittlerweile.
Viele, die das befürworten, wissen um die Propaganda, rechtfertigen das aber innerlich als „Kampf gegen Rechts“.
Ja, sicher. Ich glaube, die meisten Journalisten sind jedenfalls so klug, dass sie wissen, dass das nichts mit Journalismus zu tun hat. Aber aus deren Perspektive heiligt der Zweck die Mittel. Und sie sind teilweise Opfer der eigenen Propaganda. Die Diffamierung der AfD und von Regierungskritikern als „Nazis“ und das Heraufbeschwören eines neuen Dritten Reiches, wenn es zu einer AfD-Mitregierung kommt, rechtfertigt für diese Leute persönlich, dass sie sich über Regeln und Gesetze hinwegsetzen, weil sie wirklich glauben, sie müssten alles tun, um die völlig absurde Möglichkeit einer Wiederkehr des Dritten Reichs zu verhindern.
Zehn Jahre Diffamierung, Denunzierung, Diskreditierung, Ausgrenzung gegenüber der AfD. Da kann niemand bestreiten, dass es auch auf Seiten der AfD zu einer Radikalisierung kommen kann.
Das ist ein ganz normaler psychologischer Prozess. Aktion führt zu Reaktion.
Es besteht die Gefahr, dass man am Ende die Gründe, die heute fehlen, für morgen schon provoziert hat?
Das ist auch ein Kalkül: Diejenigen, die die AfD und andere – ich denke da auch an die Werteunion und an mich – ausgrenzen, stigmatisieren und mit Repression vorgehen, erwarten, dass diese durch eine überzogene Reaktion nachträglich die Repression rechtfertigen.
Sie wissen, dass das immer die Verteidigungslinie der RAF war: Man habe sie damit an die Waffe getrieben.
Natürlich hat die RAF sich mit solchen Ausflüchten verteidigt, aber das bedeutet nicht, dass diese Prozesse an und für sich falsch sind. Nur: Die RAF hat in ihrer Technik dieses linke Narrativ weiterentwickelt: Wir sind die Opfer, die anderen die Täter.
Es gab in den 60ern eine verkrustete Gesellschaft, Kritik am „Muff unter den Talaren“ usw. Es gab Lebensumstände, die junge Leute verändern wollten und dafür harsch kritisiert, in der Bild-Zeitung diffamiert und ausgegrenzt wurden. Das ist die Argumentation, dass man sich dann zur RAF radikalisiert habe.
Nun, ich kann nicht sehen, dass AfD-Anhänger Terroranschläge begehen, Politiker entführen oder Kaufhäuser in Brand setzen. Der ganze Vergleich hinkt sehr.
Wir haben schon öfter darüber gesprochen: Die Kritik der Amerikaner an Europa nutzt den Amerikanern auch, da hier ein Konkurrent mit inneren Problemen beschäftigt ist. Wie kann man das auseinanderhalten im Kampf für Freiheit und Demokratie?
Ich würde nicht pauschal von „den Amerikanern“ sprechen. Auch da gibt es unterschiedliche Strömungen. Die einen haben die Klimasekte bisher finanziert – auch mit dem mutmaßlichen Ziel, Deutschland zu schwächen. Denn wenn Deutschland CO₂-neutral würde, wäre es kein Player mehr auf dem Weltmarkt. Dasselbe gilt, wenn der Hamburger Hafen nur noch E-Schiffe zulässt. Dann ist die deutsche Hafeninfrastruktur am Ende. Auf der anderen Seite gibt es Amerikaner, die genau diese Mentalität bekämpfen, aber gleichwohl „America first“ sagen – das ist die Regierung Trump.
Und Donald Trump macht sich Sorgen um die Situation in Europa, das konnte man im Nationalen Sicherheitsbericht der letzten Woche nachlesen. Nicht aus Altruismus – die Amerikaner sind selten altruistisch –, sondern aus nationaler Perspektive. Ein instabiles, wirtschaftlich am Boden liegendes Europa, das seine Zivilisation verliert und möglicherweise in interne Konflikte oder Bürgerkriege verwickelt ist, ist für die USA kein Partner, sondern ein Problem. In diese Richtung entwickelt sich derzeit Europa und Deutschland.
Im Kanzleramt empfing Merz NATO-Generalsekretär Mark Rutte. Letzte Woche trafen sich beide auch mit dem ukrainischen Präsidenten. Was erwarten Sie sich von solchen Treffen?
Ich erwarte nichts. Herr Rutte ist keine relevante Größe. Der NATO-Generalsekretär ist seit jeher das europäische Feigenblatt für ein von den USA dominiertes und US-Generalen geführtes Bündnis. Deswegen erwarte ich nur, dass die beiden Herren sich gegenseitig in ihrer „Großartigkeit“ bestätigen.
Die Bundeswehr hat südlich von Berlin für knapp 4 Milliarden Euro ein israelisches Arrow-System in Betrieb genommen. Wozu? Eine verdeckte Subventionierung Israels und zugleich eine Provokation Richtung Moskau – eine Art Kriegsvorbereitung? Wie sehen Sie das?
Ich bin grundsätzlich für eine funktionierende Landesverteidigung. Aber eine Landesverteidigung kann nicht mit derartigen Flugabwehrsystemen beginnen, sondern man müsste viel tiefer bei der Bundeswehr ansetzen, was versäumt wurde. Ob dieses System wirklich sinnvoll und ökonomisch ist, ob es nicht preisgünstigere deutsche oder europäische Alternativen gibt, kann ich nicht beurteilen. Das sollte man untersuchen. Für mich ist auch fraglich, ob das israelische Produkt wirklich weltführend ist.
Wo ist die große europäische Friedensbewegung oder wenigstens eine Friedensinitiative?
Die Friedensbewegung der 70er/80er war zu einem Teil ideologisch motiviert und von der Sowjetunion bzw. DDR mitunterstützt. Leute, die sich damals für den Frieden einsetzten, sind teilweise dieselben, die heute Waffengänge und Aufrüstung befürworten – das zeigt, dass Frieden nie das eigentliche Ziel war, sondern dass der propagierte Pazifismus nur ein Mittel war, um die verhasste freiheitliche Demokratie als Kriegstreiber vorzuführen und damit ein Vehikel zur Destabilisierung unserer Grundordnung.
Heute fehlen ideologische Motive für eine neue Friedensbewegung; es wären rein rationale und realistische Gründe. Aber das Bürgertum ist leider kaum mobilisierungsfähig, wenn es um seine wirklichen Interessen geht. Die meisten bleiben zu Hause und sagen: „Das sollen doch die anderen machen."
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Früher kamen Wehrdienstverweigerungsberatungen von linksgrün und den Kirchen. Heute sind genau diese Kreise fast durchweg Befürworter von Waffenlieferungen in die Ukraine. Bisher hat sich von rechts niemand gefunden, der neue Strukturen aufbaut. Was lässt AfD & Co da liegen?
Weil das alternative Bürgertum schlecht organisiert und nicht so aktivistisch ist wie die politische Linke. Und man darf nicht vergessen: So einig ist dieses Bürgertum auch nicht. Es gibt immer noch viele, die den Ukrainekrieg befürworten und glauben, wenn man Russland dort nicht stoppt, stehen sie einen Tag später an der Oder und zwei Tage später am Rhein.
Die, die Sie ansprechen – eine neue Achse aus AfD-Lucassen, Junge Freiheit-Stein und Schnellroda-Kubitschek –, haben sich da positioniert. Lucassen hat Kubitschek gerade verteidigt, der deutsche Tugenden wie Gehorsam wieder reaktivieren will. Taugt die Bundeswehr als Erziehungsinstrument?
Ich kann ihre Haltung prinzipiell verstehen. Allerdings haben sie nicht begriffen, dass sich die Zeiten geändert haben. Die Bundeswehr wird heute massiv von einer woken und linken Politik instrumentalisiert, die nicht den Interessen Deutschlands dient. Wenn sich die Zeiten ändern, kann man nicht krampfhaft an Vorstellungen, die früher richtig waren, festhalten. Die heutige Bundesregierung ist nicht die damalige, die mehr Augenmaß hatte.
Das heißt, der Zeitpunkt für eine Wiederbelebung der Wehrpflicht ist mit Blick auf den Ukraine-Konflikt denkbar falsch?
Ja, absolut falsch. Es ist offensichtlich, dass hier Menschenmaterial für einen möglichen Krieg gegen Russland gesammelt werden soll. Wer jetzt die Wehrpflicht fordert, hat nicht verstanden, worum es geht, und setzt sich letztlich in den Dienst derer, die genau diesen Krieg wollen.
Ich habe den Eindruck, dass die neuen Medien beim massiven Zuzug von Afghanen – aus 300 Ortskräften wurden Zehntausende – versagt haben. Man hätte zeigen können, wie dieselben NGOs, die im Mittelmeer „Seenotrettung“ betrieben, sofort in Afghanistan aktiv wurden. Das ist medial nicht durchgedrungen – eigentlich ein Angriff auf den Wohlstand der Deutschen.
Das ist nicht nur ein Angriff auf den Wohlstand, sondern – wie Donald Trump sagte – letztlich gegen unsere Zivilisation, weil es zur Destabilisierung der Gesellschaft führt. Jeder weiß, dass wir nicht Millionen Menschen integrieren können, zumal viele gar nicht mit dem Willen kommen, sich zu integrieren, sondern ihre Kultur hier ausleben wollen.
Baden-Württembergs Ministerpräsident Kretschmann verleiht Angela Merkel einen Orden für ihr Wirken in der Corona-Zeit. Die Proteste bleiben aus. Kretschmann macht das kalkuliert, um seine Klientel zu bedienen. Wie gespalten ist Deutschland wirklich?
Die Menschen, die Merkel kritisch sahen, haben das Thema längst abgehakt. Dass sie jetzt irgendwelche unbekannten Preise für ihr damaliges Handeln bekommt, interessiert niemanden mehr. Was interessiert, ist eine unvoreingenommene politische und juristische Aufarbeitung der Merkel-Zeit; vor allem aber, ein Rückgängigmachen ihrer wesentlichen Fehlentscheidungen.
Die Etablierten kritisieren zwar die Russlandpolitik der Merkeljahre, aber warum bleibt so wenig an der Ex-Kanzlerin hängen?
Auch ich nehme diese Kritik nicht als besonders stark wahr. Steinmeier wurde mal angegriffen, vor allem wegen Nord Stream. Aber insgesamt gehört das zur unbewältigten Merkel-Ära. Für den medial-politischen Komplex bleibt Merkel sakrosankt; ihre Entscheidungen werden nicht wirklich infrage gestellt – weder die Russland-Zusammenarbeit noch andere.
Was macht die AfD gerade in den USA? Nach positiven Aussagen von Alice Weidel scheint man die ewige Diffamierung als „Putins fünfte Kolonne“ mit einer Trump-Umarmung wegwischen zu wollen. Ist das nicht durchsichtig?
Nein, das sehe ich gar nicht als Trump-Umarmung. Und die AfD ist auch nicht die fünfte Kolonne Moskaus oder Washingtons – das sind alles Diffamierungen. Die jetzige Situation ist vielmehr: Die etablierten Parteien und die Bundesregierung haben erstmals seit 1945 sowohl Russland als auch die aktuelle US-Regierung gegen sich. Das muss uns Sorgen machen.
Dass die AfD versucht, mit beiden Staaten und beiden Regierungen zu sprechen, ist richtig und wichtig. Es zeigt, dass es zumindest Kräfte in Deutschland gibt, die verhindern wollen, dass das Land komplett isoliert dasteht.
Früher hielt die Bundesregierung auch über die Opposition Kanäle offen.
Genau. Früher hatte eine CDU-Regierung exzellente Beziehungen ins Weiße Haus und versuchte, auch mit Russland im Gespräch zu bleiben. Jetzt will Friedrich Merz beides nicht: Russland als Feind, Trump als Gegner. Das ist das Problem. Nicht die AfD, die mit beiden redet, ist das Problem – Merz ist das Problem, der Deutschland in einen aussichtslosen Konflikt mit zwei Weltmächten führt. Und diesen Konflikt werden wir mit einem Mark Rutte mit Sicherheit nicht gewinnen. Diesen Konflikt werden wir verlieren.
Danke für das Gespräch!
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Kommentar von S Benayas
Die Vorarbeit für dieses Menschenmaterial wurde die letzten 30 Jahre vorbereitet, indem man das Bildungsniveau auf T1 tiefergelegt hat . . . also unterirdisch.
Wenn man heute sieht und hört welchen Unsinn und Lügen die Menschen in diesem Land, den Politikern "abkaufen" dann wundert einen gar nichts mehr.
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Kommentar von Michael Gussenberger
Werter Herr Maaßen, zunächst einmal Chapeau für Ihre treffsicheren Ausführungen; nur; WO sind Sie denn abgeblieben?? Das Land u deren Bürger braucht fähige Politiker wie Sie. Die Werte-Union unter Ihrem Vorsitz scheiterte mit Ihrem Austreten grandios; sodann hieß es Sie seien zur AfD gewechselt? Die Frage ist und bleibt, wie können Sie wieder in eine starke Führungsposition aufsteigen; denn dies wäre elementar u wahrlich mehr wie nötig. Ansonsten wird das Volk zunehmend wacher… Aktiv jedoch wird es leider erst mit dem Beginn der gesellschaftlichen Verwerfungen vor denen Wir stehen sowie nach dem durch die Decke gehenden kriminalitätsexplosionen; welche uns im dritten Quartal 2026 ins Haus stehen!!
Ansonsten liegt offen auf der Hand das hier die völlige Destabilisierung betrieben wird denn unsere Neubürger kommen als Eroberer und nicht zur Integration.
Ansonsten stehen wir ja vor dem neuesten Coup der EU-Kommission, namentlich dem „Mediterranian Act“ welcher die zeitnahe AUFNAHME von 7. (In Worten: Sieben Millionen) junger Muslime aus ZEHN muslimischen Ländern zu Einhaltes Studienzwecken; wobei stark davon auszugehen ist; dass nach einem Jahr des kostenlosen Studierens, sicherlich sechs einhalb Millionen dieser Klientel; anstatt retour in ihre Herkunftsländer zu Reisen,
Asyl beantragen werden und sie dadurch unserem ehedem bereits schwer angeschlagenen Sozialsystem; den sprichwörtlichen Rest zu geben.
Bei allen künftig generalstabsmässig umzusetzenden Gesetzen; Verordnungen; Vorgaben etc.pp vor denen wir noch stehen, ist es mehr als unbegreiflich sowie vorsätzlich grob fahrlässig; dass das Gros des Volkes immer noch im stehen schläft; nachdem außer einem lauten Mähhh (…) nichts weiter zu vernehmen ist!!! Der Aufprall in die Realität wird für die allermeisten nicht zu überleben sein.
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Kommentar von winfried Claus
Bei einer Fertilitätsquote von 1,4 und einer laufenden Umvolkung, weis man das man keinen Krieg führen kann.
Soll die Wehrplicht im Bürgerkrieg einesetzt werden? Kämpfen die Syrer in Russland?
Wenn der Russe wirklich kommt, dann gibt es keinen Strom mehr und wir schlagen uns dann selber tot!
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Kommentar von Carl Peter
Es muss nicht immer Hitler sein.
Francos Faschistenregime dauerte von 19. April 1937 bis 15. Juni 1977, dem Tag freier Wahlen in Spanien und Pinochets Mordregime in Chile dauerte vom 11. September 1973 bis zum 11. März 1990 - angefangen hat damals jeder Bürgerwahn des sogenannten Guten immer mit einfachen Nachstellungen bei kritischen Bürgern, die sich nicht in Beugehaft und innere Emigration begeben wollten.
Hat jemand den Mut und besitzt die Aufrichtigkeit der Erinnerung an die vergangenen Jahre, zerschneiden einem die euklidischen Gesetze Hirn und Herz, verstecken sich hinterlistig die Aufforderung zur Selbstopferung und die Aufforderung markierte Opfer zu stellen und der Obrigkeit zu übergeben.
Und alle Menschenführer waren weltweit bei der Sache: Menschenmaterial.
Wenn man von Menschenmaterial sprechen muss, kann man den Menschenwert dabei nicht übergehen und dass jedes Material einen Wert hat - aber so wenig in der Masse, so wenig und beinahe unsichtbar im Einzelnen?
Jeder Frieden ist abstrakt, wenn man darunter die Opfer begräbt, weil man sie einfach nicht mehr aufzählen kann, weil man die Namen endlos aufeinander schichtet und den Namen des ersten Opfers niemals mehr lesen wird.
Menschenführer handeln immer so, dass wenn sie den Menschen eine Lüge erzählen, die Menschen dann glücklich sind, und handeln niemals so, dass wenn sie den Menschen eine Wahrheit erzählen, die Menschen dann unglücklich sind.
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Kommentar von Eddy Nova
Das verrückte ist : jeder der eloquent genug ist mit Landsleuten rund um Weihnachtsmärkte in's Gespräch zu kommen, erfährt fast zu 100 % eines : Putin , Trump ,AfD - niemand sieht da eine Gefahr ...Die Aussage : der Feind sitzt nicht in Moskau sondern in Brüsssel ,Berlin ,Paris , London und zunehmend Odesssa, ist absolut mehrheitsfähig !
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Zum Passus 'die Gründe die heute fehlen' ...da gibt es auch eine weitere viel realistischere Komponente. Die religiös erkrankten Merkel Gäste sind mittlerweile nur noch in grösseren Gruppen sichtbar - grade auf Weihnachtsmärkten von denen ich Dutzende besucht habe werden sie sobald sie auftauchen fast als Lebra kranke angesehen ...
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Die berechtigte Ablehnung ist extremst sichtbar - fast wortlos , im umgekehrten Fall würde ich bei derartiger Ablehnung wieder nach Hause gehen. Ein voller Weihnachtsmarkt Eingangsbereich der beim Auftauchen von einem Dutzend XXXXX im Nu so leer wird das reirum zu den Unerwünschten 5 Meter Abstand entstehen ...
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Was immer an Bullshit man propagandistisch via Media verkündet : Putin & Zelenskyy sind weit weg ...würde letztgenannter nicht ständig Deutsches Volksvermögen rauben wollen würde sich niemand für ihn interessieren. Trump hat als gefühlter starker Führer exorbitant gewonnen.
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Was die AfD betrifft , lass es im Osten 40 % und im Westen 25 % Anhänger sein ...sichtbar sind es aber doppelt so viele - grade rund um das Weihnachtsgeschehen sind ja nur wenige erkennbare Linke und Pasaporte Deutsche zu sehen.
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Da dürfte ein Ökoextremist der Grünen auf mehr Widerspruch als jeder Höcke stossen - ich bin kein Freund von Achtung Reichelt NIUS , aber der Mann ist 'konservativ' die neue Tagesschau ...zweifelsfrei setzt er Themen.
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FAZIT * das Altparteien Fiasko wird im Wahljahr 2026 deutlich grösser als heute erwartet ausfallen - zurückholen werden sie niemanden mehr. AfD und Regionalparteien werden die points machen. Männer wie der EX Grimma OB Berger der jetzt als parteiloser via Direktmandat im Landtag Sachsen sitzt kommen ungeheuer gut an ...Ihnen gehört die Zukunft ...
Was PUIN betrifft : grade der Mittelstand hat grosses Verständnis das auch Russia berechtigte Interessen hat - die Menschen sind auch nicht PRO PUTIN , sie sind mehrheitlich PRO Friedensdiplomatie.
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Kommentar von Joseph Conrad
Gibt es ein Originalzitat für "Lucassen hat Kubitschek gerade verteidigt, der deutsche Tugenden wie Gehorsam wieder reaktivieren will"?
Und zu "eine neue Achse aus Lucassen, Stein und Kubitschek": Nehmen die (ansonsten ziemlich unterschiedlichen) "3 von der Achse" neuerdings aufeinander Bezug?
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Kommentar von T S
"Die etablierten Parteien und die Bundesregierung haben erstmals seit 1945 sowohl Russland als auch die aktuelle US-Regierung gegen sich. Das muss uns Sorgen machen."
Nein, ganz und gar nicht. Das macht viel mehr Hoffnung, denn auch wenn das schwatzRotzGrüne Einheizregime keinerlei Einsicht zur Kehrtwende kennen und zunehmend weiter isolieren wird so werden sich sowohl die längst globalisierte Wirtschaft als auch externe Kreise zunehmend um neue Ansprechpartner bemühen.
Und in diesem Sinne ist eine Radikalisierung der Alternative wünschenswert, denn aktuell steuert diese eher in Richtung Anpassung an den Buntesfilz, Kriegstreibereinormalisierung inklusive. Jedoch ist nichts schlimmer als der Extremismus der verbohrten Mitte, denn das was zu Zeiten des Coronoia-Regimes begonnen und in seiner Beständigkeit bis heute fortgeführt wird ist nur ein kleiner Vorgeschmack darauf wie sich dieses Regime nach der bereits groß angetrommelten Krisenfallausrufung verhalten wird.