Die steigenden Sympathiewerte für Alice Weidel und auch für Tino Chrupalla sind ein Kipppunkt

Dank der hohen Zustimmung für Alice Weidel etabliert sich die AfD als Volkspartei

von Alexander Wallasch (Kommentare: 74)

Und obendrauf bekommt Friedrich Merz gerade mitgeteilt, dass trotz seines Geplärres jedes dritte CDU-Mitglied die Brandmauer zur AfD bereits einreißen möchte.© Quelle: Youtube / ZDF Screenshot

Die Deutschen wollen einfach wieder mit ihren Kindern in einem Deutschland glücklich werden, das sich nicht in allen Lebensbereichen wie ein verdammtes Umerziehungslager anfühlt. Aber kann die AfD helfen, diesen Zustand wieder zurückzubringen?

Dieses ganze Gequatsche rund um die Gefährlichkeit der AfD ist ein gigantischer Popanz. Wer etwas älter als ein Klimakleber ist, wer beispielsweise in der alten Bundesrepublik aufgewachsen ist oder sich nach 1990 in den neuen Bundesländern an den Brennpunkten umgeschaut hat, der erinnert sich recht gut, was Nazis sind.

Die AfD von heute hat damit keinerlei Ähnlichkeiten oder Berührungspunkte. Besorgniserregend sind die linksextremistischen Schlägertruppen der Bundesregierung. Jedenfalls distanzieren sich Habeck, Baerbock, Faeser nicht von ihren Fans mit Holzscheit, Teleskopschlagstock, Schlagring und sandgefülltem Schlaghandschuh.

Im Gegenteil: Diese Truppen werden finanziell unterstützt. Noch macht man das verdeckt über den Umweg der Förderung der Antifa-zur-See bzw. solcher neuer linksextremistischer Eingreiftruppen wie der um Axel Steier, die unter anderem in Afghanistan Ortskräfte für die Bundesregierung auswählen und auch in der Ukraine aktiv sind.

Ich spekuliere mal, dass die überwiegende Mehrheit der Deutschen Bundesinnenministerin Nancy Faeser für gefährlicher hält als Alice Weidel. Und das leider nicht wegen, sondern trotz des öffentlich-rechtlichen Fernsehens.

Die Parteichefin der AfD ist auf dem besten Wege, die Sympathiewerte einer Sahra Wagenknecht einzustellen, wobei sich die Liebe der Deutschen zu Letzterer zugegebenermaßen auch etwas abgekühlt hat. Aber Wagenknecht glüht noch für die Menschen. So wie Frau Dr. Weidel immer wieder ihre Glut für das Land in den Mittelpunkt stellt.

Es gibt nicht wenige Menschen in Deutschland, die in der Idee einer Zusammenarbeit beider Frauen einen Pragmatismus zu erkennen meinen, der getragen wird von einer Sorge um Deutschland und von der gemeinsamen Ablehnung der totalitären linksradikalen Ideologie der woken Ampelregierung.

Christian Lindner, der Parteichef der FDP, wäre vor 2017 – damals, als er quasi im Alleingang diesen phänomenalen Wahlkampf für seine Partei machte – Lindner wäre in der Verfassung von 2017 ein perfektes drittes Mädchen im Bunde. Aber Lindner ist verbrannt, den Brandgeruch der Macht wird er nicht mehr los, er wollte partout in die Ahnenreihe der FDP-Finanzminister aufgenommen werden. Nun ist er der größte Schandfleck in der Galerie.

Das muss man sich vorstellen: Alice Weidel lebt privat eine Buntheit, die sich andere nur auf die Fahnen schreiben. Wer sich einmal zufällig auf ein Refugees-Welcome-Stadtteilfest verlaufen hat, der findet dort keine Refugees, wohl aber ältere Damen, die zu einer subventionierten Oldie-Livekapelle noch einmal so tanzen, wie damals in den 1980er Jahren, immer die Arme gen Himmel, als ginge es darum, zur Musik Kirschen zu pflücken.

Mittig auf dem Platz dann die obligatorische Antifa-Flagge neben der Regenbogenfahne. Aber auch – oder gerade – die LGTBQ*-Menschen sind hier ebenfalls nicht anzutreffen. Solche Veranstaltungen haben für die meisten dieser aktivistischen Exzentriker nach wie vor die Aura eines ranzigen Schützenfestes.

Warum nun toben die Alt-Medien und die bürgerlichen Parteien so entfesselt gegen die AfD? Weil die Parteien mit Blick auf die Wähler längst verstanden haben, dass sie die Zuweisung „bürgerlich“ verloren haben. In etwa so wie ein Harzer Kurort, dem man das „Bad“ aberkennt, weil jemand feststellte, dass das hochgelobte Wasser aus der Sole schwer vom Bergbau kontaminiert ist.

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Die AfD hat die SPD in den Umfragen überholt und die CDU (die CSU hier außen vor gelassen) wird bei gleichbleibendem Tempo in den nächsten Monaten in dieser Aufholjagd womöglich noch überrundet werden. Ja, die AfD hat ihren Schrecken verloren. Die Wähler sind von den Deutschlandhassern in der Bundesregierung regelrecht für die AfD sturmreif geschossen worden.

Und wer nun behauptet: Okay, das liegt aber auch daran, dass die AfD nicht mehr in Talkshows erscheint, also gar nicht negativ auffallen kann, der vergisst, dass sie deshalb dort kaum noch auftaucht, weil die regelmäßigen Übergriffe gegen AfD-Gäste die Zuschauer gegen diese Talkshows aufgebracht haben und ein wichtiger Treibstoff waren, welcher die AfD überhaupt erst in den Rang einer Volkspartei geschoben hat.

Und das hat auch nichts mit einem Mitleidsbonus mit den in solchen Sendungen Diffamierten zu tun. Wer zuletzt Tino Chrupalla bei Maischberger im Duell mit FDP-Fraktionschef Christian Dürr gesehen hat, der weiß, dass Letzterer auch argumentativ besonders dürr daherkam.

Frau Weidel war einmal bei Götz Kubitschek in Schnellroda und hat dort beim "Institut für Staatspolitik" eine Rede gehalten. Und Götz Kubitschek und Co gelten jetzt als gesichert rechtsextrem? Die Verfassungsschutzbehörden, faktisch unter Aufsicht der Altparteien (im Bund die CDU, in Thüringen die Linke usw.), haben sich und ihre eigentlich vornehme Aufgabe, die Verfassung zu schützen, kontaminiert, indem sie sich parteipolitisch haben instrumentalisieren lassen.

Denn wer die AfD beobachten oder gar verbieten will, der muss sich nicht wundern, wenn dem Bürger langsam klar wird, dass möglicherweise auch weitere Beobachtungskandidaten nicht im Verfassungsschutzbericht eingetragen wurden, weil sie verfassungsfeindlich sind, sondern weil man so eine Kontaktschuld der AfD zu jetzt „gesichert Rechtsextremen“ konstruieren kann.

Die steigenden Sympathiewerte für Alice Weidel und auch für Tino Chrupalla und weitere Abgeordnete der AfD sind der Kipppunkt. Und obendrauf bekommt Friedrich Merz gerade mitgeteilt, dass trotz seines Geplärres jedes dritte CDU-Mitglied die Brandmauer zur AfD bereits einreißen möchte. Hier ist etwas in Bewegung, das sich nicht mehr aufhalten lässt.

Jetzt könnte man einwenden, die Ampelregierung könne sich ja wieder besinnen und etwas für Deutschland tun. Aber genau das ist ihr vollkommen unmöglich. Diese Leute sind auf Gedeih und Verderb dem woken internationaIen Ökototalitarismus verhaftet, sie sind die Erfüllungsgehilfen, die Steigbügelhalter jener Kräfte, die sich dazu aufschwingen, jenen totalitären Schattenstaat aufzubauen, der Grenzen zwischen Unternehmen und Regierungen zunehmend verschwimmen lässt.

Nichts ist jetzt noch überraschend: Der Kampf gegen die AfD spielt sich längst nicht mehr nur innerhalb der deutschen Grenzen ab. Es geht dem polit-medialen Komplex hier um ein entscheidendes beispielhaftes Ringen. Nämlich darum, zu beweisen, dass die Zeit der Völker und Nationalstaaten endgültig vorbei ist.

Die überwiegend aus den USA gesteuerten sozialen Medien beispielsweise haben mittlerweile Abhängigkeiten erzeugt, die alle Drogensüchte zusammengenommen noch übertreffen mögen. Und ihre Dealer sitzen in Davos, an der Wall Street und anderswo.

Zurück nach Deutschland: Es wird bis zur nächsten Bundestagswahl alles dafür getan werden, führende Persönlichkeiten der AfD zu diffamieren. Dem Beobachtungstatus durch den parteiengesteuerten Verfassungsschutz kommt hier möglicherweise vor allem eine wichtige Bedeutung zu: Die Installation von V-Leuten als Provokateure kann so möglicherweise gezielter gesteuert und über den VS legitimiert werden.

Und hier muss man Robert Habeck besonders dankbar sein, dass er beim Absingen der Nationalhymne im Deutschen Bundestag seinen Ekel an Deutschland nicht unterdrücken konnte. Dieses letzte Stück Wahrhaftigkeit war Habecks unabsichtliches Geschenk an Deutschland. Diese eine Geste hat gefehlt, den Bürgern klarzumachen, welche Chancen ihnen noch bleiben, wenn sie an ihrer Heimat und ihrem Leben in Freiheit festhalten wollen.

Und ob sich hier nun mit oder ohne Frau Wagenknecht fundamental etwas ändern wird, das ist der AfD sicher vollkommen schnuppe und den Menschen ebenfalls.

Die Deutschen wollen einfach wieder mit ihren Kindern in einem Deutschland glücklich werden, das sich nicht in allen Lebensbereichen wie ein verdammtes Umerziehungslager anfühlt, geleitet von Menschen, die Deutschland und die Deutschen abgrundtief hassen oder gar keine Gefühle haben, weil sie einer ideologischen Lobotomie anheimgefallen sind.

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