Der Bundestag beriet heute einen Antrag der Fraktion der AfD zur Einsetzung eines Untersuchungsausschusses zum Angriff auf die Nord-Stream-Pipelines
Die 2010 promovierte Rechtsanwältin und dreifache Mutter besuchte eine Schule in Seattle und studierte im französischen Rouen und in Münster.
Hier der Redebeitrag der nordrhein-westfälischen AfD-Bundestagsabgeordneten Dr. Anna Rathert:
Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! In früheren Zeiten wäre die Sprengung der Nordstream-Pipelines als Kriegserklärung auf Deutschland gewertet worden. Diese Sprengung war ein Angriff auf deutsche Infrastruktur, auf unsere Energieversorgung, auf die wirtschaftliche Lebensader unseres Landes und damit ein Angriff auf das deutsche Volk.
Sie beschleunigte die Vernichtung von Industrie und Arbeitsplätzen und damit den Niedergang des deutschen Wohlstands. Und trotzdem: Diese Bundesregierung schweigt. Sie klärt nicht auf. Sie fordert nichts ein. Die Interessen und das Wohl des eigenen Volkes sind ihr offensichtlich egal.
Und auch die Regierungsfraktionen von CDU und SPD verweigern die parlamentarische Kontrolle und damit dem Volk die Wahrheit. Dabei verdichten sich die Hinweise dramatisch: Die Journalisten Seymour Hersh und Bojan Pancevski sind auf Spuren gestoßen, die bis in höchste ukrainische Militär- und Geheimdienstkreise führen und ebenso auf eine mögliche Beteiligung der Biden-Administration hinweisen.
Aber was uns dabei am meisten interessieren muss: Was wusste die damalige Bundesregierung? Was wussten die deutschen Sicherheitsbehörden? Wann genau wurde Bundeskanzler Olaf Scholz und der BND-Chef Bruno Kahl über die Anschlagspläne informiert? Gab es Warnungen? Warum wurde dieser Terroranschlag auf solch entscheidende deutsche Energieinfrastruktur nicht verhindert? Und warum macht es die heutige CDU-geführte Bundesregierung nicht zur obersten Priorität, endlich schonungslos aufzuklären?
Sie haben so viel mehr Angst vor der Wahrheit und vor Auseinandersetzungen mit anderen Staaten auf Augenhöhe als vor dem Verlust deutscher Souveränität. Und sollten und sollten deutsche Stellen auch noch Hinweise gehabt haben und untätig geblieben sein, dann ist das nicht nur ein Staatsversagen historischen Ausmaßes. Dann muss auch der Generalbundesanwalt ermitteln, ob sich Amtsträger durch Unterlassen strafbar gemacht haben.
Ich weiß nach dieser Debatte umso weniger, ob den Mitgliedern dieses Hohen Hauses die Dimension dieses Angriffs klar ist. Hier geht es um die vitalen Interessen unseres Volkes. Familien zahlen bis heute fast doppelt so hohe Gaspreise wie zuvor. Die Industrie wandert ab und wer noch Arbeit hat, der arbeitet hart und zahlt Steuern und finanziert diesen Staat.
Diese Menschen haben ein Recht auf eine Regierung, die wie eine Löwin für sie kämpft!
Stattdessen erleben sie einen Regierungschef, der das Volk als zu faul beschimpft und öffentlich über sein eigenes politisches Schicksal jammert. Aber immerhin ist er der beste Kanzler, den die Ukraine jemals hatte.
Das ist die Arroganz dieser Bundesregierung. Nach unten treten und nach oben buckeln und vor allem Verantwortung verweigern und gleichzeitig 100 Milliarden Euro des hier erwirtschafteten Vermögens an die Ukraine verschenken. An genau den Staat, der nach heutigem Kenntnisstand mit hoher Wahrscheinlichkeit für diesen Anschlag auf deutsche Infrastruktur verantwortlich ist.
Und deshalb fordern wir einen Untersuchungsausschuss. Volle Aufklärung. Akteneinsicht. Und die Benennung aller Verantwortlichen. Und ich glaube, Sie alle, liebe Kollegen, wären gut beraten, sich uns anzuschließen, denn die nächste Wahl kommt bestimmt. Und die Wahrheit kommt sowieso ans Licht!
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Kommentar von Bernhard Kopp von Brackel
In meinem Beitrag vom 22. Mai habe ich vielleicht nicht ausreichend zum Ausdruck gebracht, dass ich jede Art von Ermittlungen zu Sprengung der Gaspipeline in der Nordsee, und ganz besonders einen parlamentarischen U-Ausschuß, als höchst fragwürdig halte. Mehr als Vermutungen, und bestenfalls unbelegbare Behauptungen, sind nicht zu erwarten. Wir brauchen kein mediales Spektakel über das Erreignis vor fast 4 Jahren, durch das wir für heute und morgen keinen Schritt weiter kommen könnten. Der BT und die AfD im besonderen, sollten sich viel mehr dafür einsetzen, dass Gas in Niedersachsen, auch mit Fracking, gefördert wird, und, dass die EU, unter führender Beteiligung von D, F, und den Skandinawiern, auf Putin zugeht und mit einem umfangreichen europäischen Angebot an Russland einen ernsthaften Versuch unternimmt, den unseligen Krieg in der Ukraine zu beenden.
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Kommentar von Joseph Conrad
Schatten-Justizministerin im Alternativ-Kabinett Weidel ist natürlich Beatrix von Storch.
Die im Artikel gelobte, noch junge Juristin käme allenfalls als parlamentarische Staatssekretärin in Frage; Postenverteilung in den unteren Rängen ist allerdings nicht Teil der Idee "Schattenkabinett".
Da sich in Deutschland durch die Brandmauer faktisch ein Zweiparteiensystem wie früher in Großbritannien herausgebildet hat, sollte sich die einzige Oppositionspartei ernsthaft überlegen, vom bewährten PR-Instrument "Schattenkabinett" Gebrauch zu machen!
Also z.B.: Kanzlerin: A. Weidel, Finanzen: T. Chrupalla, Innen: Dr. Maaßen (parteilos), Justiz: v. Storch, Wirtschaft: Baumann, ...
— Wer bietet mehr?
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Kommentar von stephan manus
Der Anschlag auf die Energieinfrastruktur Deutschlands/Nordstream ist mittlerweile ausermittelt. Der BGH hat ihn der Ukraine zugeschrieben. Das Gerichtsverfahren bei dem OLG steht an.
Merz und viele andere deutsche Repräsentanten der Ukraine werten das als Verteidigung ihrer Ukraine gegen Russland und ergreifen deshalb Partei für die ukrainischen Terroristen. Das ist natürlich absurd.
Gut, dass die AfD nicht lockerläßt. Dieser Terrorakt muß m.E. natürlich aufgeklärt werden. Je nach Ausgang der Sachverhaltsaufklärung müssen natürlich drastische Konsequenzen gezogen werden.
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Kommentar von Bernhard Kopp von Brackel
NS-1 gehört mehrheitlich Gazprom, und NS-2 gehört 100 % Gazprom. Es ist sehr übertrieben, diese Pipeline als " deutsche Infrastruktur " zu bezeichnen, auch wenn sie funktional dies sein sollte. Ob es einen im Artikel genannten " Simon Hirsch " gibt, oder ob Seymour Hersh gemeint ist, weiß man nicht. Seine These ist bekannt, und ich gestehe, dass ich seine These unverändert für am plausibelsten halte. Er hat nie behauptet zu " wissen" weil er klug genug ist, zwischen " wissen" und " wahrscheinlich halten " unterscheiden kann. Wenn man es für wahrscheinlich hält, dass es ein CIA-Job war, der mit wem auch immer durchgeführt wurde, wozu auch Ukrainer zählen könnten, dann weiß ausser den CIA-Geheimnisträgern niemand etwas. Es wäre sehr unwahrscheinlich, dass Olaf Scholz etwas belegbar weiß. Wenn es zutrifft, dass nach der Sprengung noch einmal ein Taucherteam, es werden Norweger vermutet, als Tatortreiniger an der Schadensstelle waren, dann könnte es auch dort, einschließlich dem damaligen Nato-Generalsekretär Stoltenberg , Eingeweihte geben. Weder ein U-Ausschuß, noch ein deutsches oder sonstiges Gericht könnte etwas endgültig klären. Die CIA-Akten sollten 30 Jahre unter Verschuß sein. Es wäre nur ein U-Ausschuß-Spektakel ohne jede Chance auf Wahrheit und Beweise. Viel interessanter wäre auf Putin und Gazprom zuzugehen um zu reparieren was reparabel ist, sich zu einigen wer was bezahlt, und dann in absehbarer Zeit wieder aus mindestens 2 Röhren Gas zu beziehen.
Antwort von Alexander Wallasch
Sorry, merkwürdig selbstverliebtes wichtigtuerisches Raunen.
Aber danke für die Korrektur der autom. Rechtschreibkorrektur.
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Kommentar von John Neumann
Die Wahrheit interessiert „unsere Demokratie“ nicht, da zählt nur „unsere Wahrheit“. Daher braucht man auch keinen Untersuchungsausschuss.