Ein grün-roter CDU-Chef, der sich noch mehr illegale Zuwanderung wünscht

Erkenntnis vom CSU-Parteitag: Friedrich Merz ist der schlimmere Habeck

von Alexander Wallasch (Kommentare: 8)

Tatsächlich hat der CDU-Chef die Union konsequent zum vierten Rad der Ampel umgebaut. Die fährt zwar auch auf drei Rädern flott in den Abgrund, aber Merz dient sich mit der Union gerne noch als Stützrad an.© Quelle: Youtube / Bayerischer Rundfunk

Friedrich Merz war in Augsburg zum CSU-Parteitag eingeladen. Die aufwendige Inszenierung stand allerdings in keinem Verhältnis zur abgelieferten Schlechtleistung. Noch der letzte Merz-Träumer müsste jetzt endlich kapiert haben, dass Merz ein gefährlicher Brandbeschleuniger und nicht der potenzielle Retter dieses Landes ist.

Der Einmarsch der beiden Parteichefs zu Aviciis „Levels“ sollte womöglich so etwas wie RTL-Boxkampf-Atmosphäre verbreiten, scheiterte aber mangels Kontrahenten auf diesem platonischen Unions-Kuschelgangbang.

Es soll doch tatsächlich Leute geben, die diesem Resilienz vortäuschenden Blackrock-Gequatsche aus den Abgründen eines verkorksten Manager-Seminars noch etwas Positives abgewinnen können.

Aber was Merz da in Augsburg als eine Art Neuanfang der Beziehungen zwischen CDU und CSU verstanden wissen wollte, war in etwa vergleichbar mit der Qualität der Grundsatzrede von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier vom vergangenen Freitag, deren inhaltsleere Zumutungen hier hinreichend besprochen wurden. Ach was, es war noch viel schlimmer.

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Söders Corona-Politik an der Seite von Merkel? Besser nicht vertiefen, dachte sich Merz. Aber dem Sozialdemokraten Lauterbach, dem wollte Merz noch einen beigeben.

Weil aber der einladende bayerische Ministerpräsident an Merkels Seite in jeder Corona-Maßnahmen-Ministerpräsidentenrunde den Lauterbach gab, log sich Merz am Thema vorbei und kritisierte die Cannabis-Freigabe mit einem zotigen Witz ganz nach dem Geschmack der Hundertschaften an CSU-Delegierten in Augsburg.

Merz ist für mehr Waffenlieferungen, für mehr Zuwanderung und er ist auf Klimakurs. Wer auch nur eine glaubwürdige Merz-Position findet, die eine oppositionelle Rolle der Union rechtfertigen würde, möge diese bitte in die Kommentare schreiben.

In dem Zusammenhang bleibt es weiterhin ein Rätsel, wo die CSU eigentlich abgeblieben ist. Sind die alle bei Seehofer im Eisenbahnkeller eingesperrt worden?

In einem Land wie Bayern, in dem Familie im Bundesvergleich noch überproportional eine Rolle spielt, hätte man doch erwarten können, dass der Nachwuchs ein paar der wuchtigen Gene ihrer politischen Ziehväter über die Zeit gerettet hätte. Aber nichts dergleichen ist der Fall: Die Söder-Dobrindt-Mutanten haben sich durchgesetzt, ergo schafften es die Delegierten auch brav, eine Stunde Merz-Gequatsche nicht als vollkommene Zumutung zu verstehen. Unmutsbekundungen Fehlanzeige.

Kommen wir zum wirklich unangenehmen Teil, zu zwei Ausschnitten der Merz-Rede mit jeweils anschließender Kommentierung:

 

„Und lieber Markus, wir haben uns zu Beginn des Jahres getroffen und einmal über das Jahr 2021 gesprochen. Das war am Kirchsee in Oberbayern. Es war ein guter Platz in jeder Hinsicht. Und wir haben uns eines fest vorgenommen: So etwas wie 2021, so ein Annus horribilis, das wird sich nicht wiederholen zwischen CDU und CSU.

Die Bundestagswahl am 26. September letzten Jahres – gut ein Jahr her – war das Ergebnis, war die Antwort. Zerstrittene Parteien werden nicht gewählt. Wir haben das schlechteste Wahlergebnis bekommen, das wir in der Geschichte der Union bei einer Bundestagswahl hatten.

Und, liebe Freundinnen und Freunde, das war nicht so, weil die anderen so gut waren, sondern das war, weil wir nicht mehr gut genug waren. Und daraus haben wir die Konsequenzen gezogen. Eine Bundestagsfraktion, eine Partei, die CDU, eine Schwester, die CSU, die zu einem neuen Miteinander gefunden haben.

Und dieses Wahlergebnis vom letzten Jahr haben wir angenommen als einen Wählerauftrag. Auch wir haben einen Wählerauftrag bekommen in Berlin, im Deutschen Bundestag.

Dieser Wählerauftrag lautet: Opposition, Kontrolle der Regierung, Angebote, Vorschläge zu machen, was man besser machen müsste. Wir sind nicht das fünfte Rad am Wagen. Wir sind konstitutiver Bestandteil der demokratischen Ordnung der Bundesrepublik Deutschland.

Ohne uns, ohne eine kraftvolle Opposition, wäre die Demokratie keine Demokratie. Und diese Aufgabe füllen wir auch aus. Und ich kann heute nach einem Jahr sagen – in aller Bescheidenheit, aber auch ein bisschen selbstbewusst: Wir sind mit dem, was ihr jetzt gemeinsam in diesem Jahr 2022 auf den Weg gebracht haben … Wir sind wieder zurück auf Platz eins in Deutschland. Liebe Freundinnen und Freunde.

Da sind sie in Bayern ja mehr daran gewöhnt als wir im Rest der Republik. Aber wir sind es jetzt zusammen, CDU und CSU. Die Wählerinnen und Wähler haben das Gefühl: Ja, diese Union ist auf einem ganz guten Weg. Die machen ganz gute Vorschläge.

Die schauen natürlich immer noch auf diese Koalition. Und diese Koalition hat – das ist doch auch ganz normal – nach einem Jahr immer noch einen gewissen Kredit. Aber dieser Kredit wird kleiner. Er wird täglich kleiner, er wird jede Woche kleiner.

Das Zutrauen, die Zustimmung der Menschen in Deutschland zu dieser Koalition, dieser Ampel in Berlin schrumpft. Und das hat etwas mit den Themen zu tun. Das hat etwas mit der Art zu tun, wie sie Politik machen. Das hat etwas mit den Versäumnissen zu tun, über die wir sprechen müssen.“

 

Das soll die politische Bestandsaufnahme des Oppositionsführers und Chefs der CDU über ein Jahr nach der verlorenen Bundestagswahl nach Ende einer 16-jährigen Kanzlerschaft Angel Merkels sein?

Merz schafft es, die Enttäuschung vieler Wähler darüber, dass die CDU, dass er selbst in Person die Oppositionsführerrolle nicht annehmen wollte, einfach zu ignorieren. So etwas findet in Augsburg nicht statt, eine substanzielle Aussprache entfällt.

Und Merz sagt es ja selbst in aller gewünschten Deutlichkeit, wenn wohl auch versehentlich: „Ohne uns, ohne eine kraftvolle Opposition, wäre die Demokratie keine Demokratie.“

Weil es nun aber gar keine kraftvolle Opposition gibt, darf man logisch schlussfolgern: Gibt es auch keine Demokratie mehr. Die Union ist laut Merz also der Totengräber der Demokratie.

Und die Union ist nicht etwa nur das fünfte Rad am Wagen der Ampelregierung, sie ist sogar das vierte:

Zuletzt hatte die Union einstimmig votiert für die von der Regierung vorgeschlagene Verschärfung des Volksverhetzungsparagrafen § 130 StGB, hier ergänzt um eine Leugnung der Alleinkriegsschuld der Russen. Was bedeutet das? Eine lupenreine Relativierung des Holocaust. Grotesk schon deshalb, weil diese Erweiterung des § 130 StGB selbst gefährlich nahe Richtung Relativierung geht.

„In aller Bescheidenheit“ reklamiert Friedrich Merz für sich und seine Oppositionsarbeit Platz 1. Da springt einer aufs Treppchen, ohne überhaupt am Wettbewerb teilgenommen zu haben!

Diese Rede gibt weitere Rätsel auf: So fragt man sich, wie Friedrich Merz auf die groteske Idee kommen konnte, die Wähler hätten das Gefühl, „diese Union ist auf einem ganz guten Weg“. Wo sollen diese Wähler unterwegs sein?

Tatsächlich hat der CDU-Chef die Union konsequent zum vierten Rad der Ampel umgebaut. Die fährt zwar auch auf drei Rädern flott in den Abgrund, aber Merz dient sich mit der Union gerne noch als Stützrad an. Das ist die Wahrheit über die hier so prahlerisch falsch behaupteten Erfolge der Union unter Merz.

Noch vernichtender allerdings gerät diese Rede, schaut man sich die Details genauer an. Die Rede von Merz fällt auch deshalb katastrophaler aus als diese Grundsatzrede von Steinmeier, weil es theoretisch noch ein paar Unionswähler geben könnte, die einmal eine reale Hoffnung auf Veränderung hatten, als sie diesem politischen Wiedergänger mit dem Blackrock-Brandzeichen ihre Stimme gaben.

Geradezu unerträglich wider besseres Wissen an der Wahrheit vorbei gerät Friedrich Merz in Augsburg sein Statement zur Zuwanderung:

 

Und in diesem Zusammenhang dann Einwanderung, damit auch da kein Zweifel bei Ihnen aufkommt. Ich habe immer schon die feste Auffassung vertreten – und viele mit mir, nicht alle, aber viele, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist. Wir sind ein Land von Einwanderung, überwiegend, wenn auch nicht ausschließlich, ein Land ungeregelter Einwanderung mit erheblichen Problemen, die wir mittlerweile in Deutschland haben.

Die, das sehen wir auch, zu einer gewissen Spannung zwischen CDU und CSU vor Jahr und Tag beigetragen haben. Es droht uns in diesem Jahr wieder eine sehr hohe Zahl von Flüchtlingen, Asylbewerbern, Bürgerkriegsflüchtlingen, insbesondere solcher, die über die Balkanroute nach Deutschland kommen.

Wir fordern die Bundesregierung auf, vorbereitet zu sein darauf, dass wir möglicherweise durch ein singuläres Ereignis oder aber durch die dauerhaften Krisen im Osten, im Mittleren Osten, im Osten des europäischen Kontinents vorbereitet sein müssen auf eine größere Zahl von Flüchtlingen in diesem Land.

Und ich will hier für die Unionsfraktion und für die CDU feststellen: Wir werden keiner Politik die Hand reichen, die dafür sorgt, dass die illegale Migration nach Deutschland auf welchem Weg auch immer legalisiert wird. Indem wir hier zusätzliche Pull-Effekte schaffen, die den Menschen das Signal geben: Du musst nur irgendwie dahin kommen, dann wird diese Regierung dir schon einen Weg eröffnen, wie du auf Dauer in Deutschland bleiben kannst.

Das ist nicht unsere Politik. Liebe Freundinnen und Freunde, das werden wir nicht akzeptieren.

Wir brauchen Einwanderung. Wir brauchen vor allem Fachkräfte-Einwanderung. Und da sagt doch bitte niemand, da sei in den letzten Jahren nicht schon viel geschehen. Ist ja ohnehin ein Vorwurf, den wir immer wieder und ständig hören. Ich habe es eben schon mal kurz angesprochen: „Diese schrecklichen 16 Jahre, die wir da regiert haben.“

In diesen 16 Jahren hat es mehrfache Änderungen des Aufenthaltsrechts gegeben, mehrfache Änderungen der Einwanderung, wirklich echte, gute Entscheidungen gegeben für Fachkräfte-Einwanderung. Wir sind heute, nach den Vereinigten Staaten von Amerika, das Land proportional zur Bevölkerung, das mit die höchsten Einwanderungszahlen in den Arbeitsmarkt hat.

Das haben wir gemacht, liebe Freundinnen und Freunde.

Dafür brauchen wir uns nicht zu entschuldigen. Und ich lehne es ab, dass wir ständig mit dem Vorwurf konfrontiert werden, dies sei nun vergeudete, vergammelte 16 Jahre gewesen in Deutschland.

Nein, liebe Freundinnen, Freunde, nicht die letzten 16 Jahre waren das Problem. Die letzten 16 Wochen sind das Problem bei dieser Regierung, die wir da im Amt haben. Die kommen mit ihren Entscheidungen nicht weiter, weil sie sich ständig gegenseitig blockieren.“

 

Ein vollumfänglicher wie selbsterklärender Offenbarungseid. Aber fürs Protokoll soll kurz angesprochen werden, welchen gigantischen Bären der CDU-Chef seinen Wählern und den Bürgern hier aufbinden will:

Nämlich nicht weniger als die Rehabilitierung der zerstörerischen Politik – und hier insbesondere der Zuwanderungspolitik – von Angela Merkel.

Merz spricht auch in Augsburg weiterhin stur von „Flüchtlingen, Asylbewerbern und Bürgerkriegsflüchtlingen“. Im selben Atem ruft er dann der Ampel zu, die Union werde es nicht zulassen, „dass die illegale Migration nach Deutschland auf welchem Weg auch immer legalisiert wird“.

Dass Merz allerdings mit seiner „Flüchtlings“-Zuordnung gerade selbst eine verbale Legalisierung der illegalen Einwanderung vorweggenommen hat, will er frech am Zuhörer vorbeimogeln.

Ein Politiker im Basar-Modus. Denn Merz sagt es ja selbst in aller Eindeutigkeit und will daran gar nichts ändern: Wir sind „überwiegend, wenn auch nicht ausschließlich, ein Land ungeregelter Einwanderung“.

Merz spielt hier zweifellos den Vorbereiter auf noch mehr illegale Zuwanderung. Wurde er dafür in Augsburg vom Hof gejagt? Nein. Der Chef der CDU macht für die Ampel den Ausputzer, die Opposition streckt die Waffen und akzeptiert die offenen Grenzen nach Deutschland. Das ist eine faktische Absage an eine deutsche Nation als Land der Deutschen. Ein Blackrock-Mann vermeldet hier das inoffizielle Aus mitten im Herzen Deutschlands, in Augsburg bei der Schwesterpartei, und die Delegierten klatschen noch brav dazu.

Merz weiß das selbstverständlich besser: Einwanderung ist vor allem eine in die Sozialsysteme. Als arbeitend wird schon jemand gerechnet, der Minimum eine Stunde im Monat tätig ist, die Arbeitsmotivationsprogramme von Bertelsmann für die Arbeitsagentur sind alle längst eingestellt worden, lohnt nicht, bringt nichts, kostete sage und schreibe 2000 Euro pro Stunde Kauderwelsch.

Dennoch besitzt Friedrich Merz die fast schon bewundernswerte Kaltschnäuzigkeit, in Augsburg falsch zu behaupten, Deutschland sei nach den USA proportional zur Bevölkerung, das Land, „das mit die höchsten Einwanderungszahlen in den Arbeitsmarkt hat“.

Nein, die USA haben kein vergleichbares Sozialhilfe-/Bürgergeld-System. Allein das zwingt den einen oder anderen dazu, mehrere Billigjobs anzunehmen, um irgendwie über die Runden zu kommen. Und das – machen wir uns nichts vor – sind die Pläne von Mr. Blackrock für Deutschland.

Die vielleicht größte Unverschämtheit von Merz hier noch zum Schluss:

Auf dem Rücken der von Merkel verratenen Wähler wurde Friedrich Merz auf den Posten des CDU-Chefs gehoben als eine Art Hoffnungsträger für eine letzte Chance für Deutschland.

Jetzt schickt sich Merz an, die ursächlich für das Desaster verantwortliche CDU-Regierung unter Merkel vollumfänglich zu rehabilitieren. Der CDU-Chef will seinen Zuhörern hier tatsächlich und ohne rot zu werden weismachen, „nicht die letzten 16 Jahre waren das Problem“.

Ginge es in Deutschland noch mit rechten Dingen zu, dann wäre der Himmel im selben Moment über Augsburg zusammengebrochen. Oder die Nase von Merz wäre auf der dem Podium gegenüberliegenden Hallenseite durchs Mauerwerk gestoßen. Nichts dergleichen ist passiert.

Und das führt dann zu einer Erkenntnis, die man sich immer wieder vorsagen und einprägen muss: Merz ist ein Ampel-Politiker, ein Deutschland-Verächter. Dabei hat er nicht einmal die Eier von Robert Habeck, das wenigstens offen einzugestehen. Merz ist der schlimmere Habeck.

Rede von Friedrich Merz auf dem Landesparteitag der CSU in Augsburg I BR24

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Kommentare

Kommentar von Arno Nühm

Es hat noch nie eine reGIERung gegeben, die ihre Arbeit so schlecht gemacht hat, wie die jetzige.
Wir stehen vor einem 3. Weltkrieg, der noch verhindert werden könnte - aber die reGIERung befeuert ihn stattdessen.
Lockdowns und Gesichtswindeln wegen einer Erkältung stehen wieder in den Plänen des "Gesundheits"ministers
Milliarden wurden ausgegeben, um für jeden 10 Dosen Impfstoffe gegen die Erkältung zu kaufen (und natürlich zusätzlich Impfzentren, Testzentren usw. ohne Ende aufzubauen), die so schlecht sind, dass jemand mit gesundem Menschenverstand nicht einmals eine Dosis haben will.
Die Hersteller der Giftbrühe wurden von jeder Haftung befreit.
Die Versorgung mit Öl und Gas ist schon knapp, die Stromversorgung ist in Gefahr, und die Reaktion der reGIERung ist, weitere Kraftwerke abzuschalten.
Eine wichtige Versorgungspipeline wird gesprengt, und die reGIERung will gar nicht wissen, wer dafür verantwortlich ist - und tut weiter alles, das der Hauptverdächtige fordert.
Die Zuwanderung in die Sozialsysteme ist so groß wie nie, und statt der versprochenen Fachkräftezuwanderung gibt es eine Fachkräfteabwanderung wegen der Energieversorgung.
Die Meinungsfreiheit ist weitestgehend abgeschafft.
Es ist "normal", dass jemand alle 5 Minuten sein Geschlecht wechselt (wohl auch, weil es bei 120 statt 2 Geschlechtern so viel Auswahl gibt, dass für jeden 2 oder 3 dabei sind), und wer das nicht so sieht ist ein "Nazi" und wird bestraft.

Und was macht die "Opposition"? Die reGIERung wenn überhaupt, dann dafür zu kritisieren, dass sie nicht weit genug geht.

Sowohl die reGIERung als auch die "Opposition" gehören hinter Gitter.

Kommentar von Arno Nühm

Bei Merz kann man nur noch hoffen, dass sein Name zum Programm wird -- und er tatsächlich zu dem "gebratenen Reichen" ("fried rich") wird (und das am besten noch vor März).
Es wird Zeit, dass Politiker gegrillt werden... Wenn auch nicht unbedingt im wörtlichen Sinn.

Kommentar von Gerhard Wirth

Waren die GRÜNEN bei Merkel 16 Jahre lang die Schattenregierung, deren Wünsche von Merkel alle erfüllt wurden, so ist die CDU/CSU heute tatsächlich nichts weiter als die vierte Regierungspartei der Ampel.

CDU/CSU streben eine SCHWARZ/GRÜNE Bundesregierung unter einen Kanzler Merz an, die im Grundprinzip die Politik der Ampel weiterführt. Wer hierbei Verbesserungen erwartet ist ein blinder Phantast. Transatlantiker führen die Befehle der US-Administration aus und einen glühenderen Vertreter der US-amerikanischen Interessen als der Blackrocker Merz ist nirgends in Sicht. Mit den GRÜNEN hat Merz die geeigneten Helfer, die bereitwillig nicht nur Deutschland, sondern gleich die gesamte EU zum Wohl der USA in den wirtschaftlichen Untergang schicken. Wenn der US-Befehl lautet auch kriegerisch, sind Merz und Baerbock die Ersten die brav zustimmen.

Was ist also von Merz, Söder und den gesamten CDU/CSU Haufen zu erwarten? Gewiss keine Politik zum Wohle des deutschen Volkes, auch nicht zum Wohl der mittelständischen Unternehmen. Die Abwanderung der energieintensiven Industrie in das Ausland wird ebenso nichts entgegengesetzt, sofern sie sich in den USA ansiedelt. Die weitere Flutung mit „Flüchtlingen“ wird sowieso nichts entgegengesetzt, zumal auch dies im Interesse der USA erfolgt. Angestrebt wird zusätzlich dem Wirtschaftskrieg mit Russland ein weiterer mit China. Wie soll in dieser Gemengelage eine positive Zukunft für Deutschland entstehen? Mit den Einheitsblockparteien an den Regierungsschalthebeln ist es vollkommen ausgeschlossen.

Kommentar von Hildegard Hardt

Einige Stellen der Merz-Rede waren von einer Tonart geprägt, die ich noch aus frühen Kindertagen im Ohr habe.
Einpeitscher Joseph Goebbels' Stimme klang ähnlich penetrant aus dem Volksempfänger wie das "respektlos .... respektlos ..... respektlos" von Friedrich Merz.

Kanzler Scholz vertritt wahrlich nicht die Interessen Deutschlands. Aber ein Kanzler Merz als Nachfolger wäre die absolute Katastrophe! Wer im Geiste "Larry" Finks geschult wurde und aktiv tätig war, ist brandgefährlich!

Der Deutsche Bundestag darf nicht zum zweiten Sportpalast werden, auch wenn die lautstarken Unterstützungsparolen sehr daran erinnern.

Kommentar von H. Jacobsen

Leider haben sich alle Befürchtungen bezüglich Merz bewahrheitet. Es ist nicht mehr als ein Lobbyist von Blackrock, welcher deren Interessen gegen die Interessen unserer Bevölkerung verfolgen soll. Blackrock will grüne Politik, denn damit entwickeln sich neue Geschäftsfelder an denen man verdienen kann. Da spielt es keinerlei Rolle, ob diese Politik unser Klima verbessert, wichtig sind nur die kalkulierten Gewinne. Merz liefert wie bestellt und bestätigt nun das was viele schon seit langem befürchten, mit Merz ist die CDU nicht mehr wählbar.

Kommentar von Ruth Hellweg

Ich lag ja am Wochenende grippekrank auf dem Sofa.
Daher hat mich die Tagung einer dahinsiechenden Splitterpartei im Nachbarkanton auch gar nicht interessiert. Ich konstatierte nur so im Fieber, daß der Wendemarkus auch spielend seine Großmutter zu verkaufen im Stande wäre.
Was gab es denn eigentlich zu Trinken und zu Rauchen bei dieser Veranstaltung, daß dem Black-Rock-Greenhorn anschließend eine solche Rede entfließen konnte?
Diese Hampel-Ampel steht doch bereits schon am Abgrund.
Da werden zwei hinkende, farbenblinde Schwestern auch nicht mehr hilfreich sein, für den großen Sprung nach vorn.
Als passender Abgang für unsere Politikdarsteller wären Halloween-Geister die jahreszeitlich perfekte Lösung. Oder?
Danach kann sowieso nur ein Gott uns noch retten.
Ich bin nur noch ratlos, und das jeden Tag mehr.

Kommentar von StephanU

Die Agenda der Grünen liegt mehr oder weniger offen auf dem Tisch. Wer möchte, kann sich informieren. Es gibt da Grundüberzeugungen und Zielvorstellungen. Und den Willen zur Macht.

All das, was es bei CDU/CSU nicht gibt. Natürlich hätte man hier auch gerne wieder Macht. Da man aber von nichts wirklich überzeugt ist, orientiert man sich an dem, was gerade en vogue ist. Die nötigen Vokabeln lassen sich aus der Presse sammeln: Fachkräftemangel, Einwanderung, Klimakrise, Inflation...

Bescheidene rhetorische Fähigkeiten reichen aus, um den schon sedierten Zuhörern im Bierzelt ein abschießendes Gebräu zu servieren. Vor dem Absturz ins Koma können sich die g'standnen Mannsbilder gegenseitig noch einmal ihrer überragenden Bedeutung für die deutsche Politiklandschaft versichern, auch wenn sie das nur noch durch Grunzen und Gesten übermitteln können. Aber egal, ist nach dem Ausnpchtern sowieso vergessen.

Kommentar von Peter Löcke

Bin mit meinem Latein am Ende. Habe doch glatt gelesen, dass Merz ein Anus horribilis ist.

Ist aber auch nicht einfach für die CDU. Entweder man macht konservative Politik aus der Vor-Merkel Ära. Dann wird man medial geteert und gefedert. Vorwurf? Kontaktschuld mit der AfD, die es ohne Angela M. gar nicht gäbe. Oder aber man wird zu einer weiteren Farbschattierung von Grün. Wer will das schon?

Das nennt man wohl lose-lose-Situation. Da wartet Merz sein Leben lang auf den Abgang von Queen Mutti, der Ersten, und dann sitzt der Kronprinz nur auf einem Schemel statt auf einem Thron. So ein Pech aber auch für den Black Rock Metal Fan.