Holocaustgedenktag. Was hatte die AfD-Fraktion im niedersächsischen Landtag dazu organisiert? Wird das vorher besprochen, was man an so einem Tag macht?
Es war eine Einladung zu einer Gedenkveranstaltung, die von der Präsidentin des Niedersächsischen Landtages organisiert war. Das ist regelmäßig so, jedes Jahr. Und diese Veranstaltungen werden auch regelmäßig von allen Fraktionen besucht. Sie finden im Plenarsaal statt.
Ich habe tatsächlich überlegt, als ich hörte, Michael Friedman wird eingeladen. Wir kannten ja die Rede aus dem Hessischen Landtag von ihm. Da war dann schon die Überlegung da, ob man hingeht oder nicht. Und er hat das ja selber auch in seiner Rede thematisiert, was wir da überhaupt machen würden in der Veranstaltung.
Aber für mich ist es einfach so: Wir sind die gewählten Abgeordneten der AfD im niedersächsischen Landtag. Das ist auch unser Plenarsaal. Und das war unsere Erinnerungsfeier als Landtag. Da haben wir nicht nur jedes Recht. Da haben wir auch eine gewisse Verpflichtung, da zu sein. Und zwar egal, wer dort spricht und wie schlecht er sich verhält dabei.
Wie haben Sie den Termin selbst erlebt? Was macht das mit einem, wenn man da 20 oder 30 Minuten lang als menschenverachtendste Truppe der Bundesrepublik dargestellt wird?
Schon der erste Satz ging ja direkt in unsere Richtung. Und dann hörte es nicht mehr auf. Es war 80 Prozent hasserfüllt gegen uns. Wie gesagt, wir waren insofern vorbereitet, weil wir wussten, was uns mit Michel Friedman erwartet. Aber da zu sitzen auf einen Meter Entfernung mehr oder weniger in der ersten Reihe, wo die Vorsitzenden sitzen, das ist schon hart, klar. Aber wir sind in diesem Parlament seit acht Jahren regelmäßig beschimpft worden. Insofern ist die reine Tatsache des Beschimpftwerdens nichts Neues.
Wenn man zehn Jahre lang als AfD so torpediert und angegriffen wird, dann bleiben am Ende nur noch die Harten im Garten. Eine Radikalisierung wird ja fast erzwungen von außen. Oder wie erleben Sie das?
Niemand von uns ist radikal oder auf dem Weg dorthin. Das ist ja ein Dauervorwurf, wir würden uns immer weiter radikalisieren. So oft wie er kommt, müssten wir schon implodiert sein vor lauter Radikalität. Das ist totaler Unfug. Wir vertreten etwa bei Wirtschaft oder Migration seit zehn Jahren dieselben Forderungen. Die Linken werden immer hysterischer, das ist die Realität.
Aber zurück zur Rede von Herrn Friedman: Das Entscheidende ist für mich, dass wir uns sehr intensiv in der Fraktion mit dieser Situation im Vorfeld befasst haben. Dass wir gesagt haben, letztendlich steht zu erwarten – und so ist es dann auch gekommen –, dass Herr Friedman selber das möchte und dass er auch einen Auftrag dazu hat, vermutlich von den Fraktionen, die das Ganze organisiert haben, dass wir über ein Stöckchen springen, dass wir uns aufregen, dass wir rausrennen, dass wir losschreien, irgendwas machen.
Und wir haben uns dann gegenseitig gesagt: Das Beste, was wir machen können, ist eben nicht über Friedmans Stöckchen zu springen. Und er hat ja auch x-mal versucht, eine Reaktion hervorzurufen von uns. Aber wir haben stoisch ausgehalten, weil wir uns diesen Gedenk- und Erinnerungstag nicht nehmen lassen wollten und auch nicht verunglimpfen lassen wollten durch so eine Stöckchen-Springerei. Wir wollten Friedman damit auch zeigen: Wir sind stärker als er.
Wie haben Sie dabei die Parlamentarier der anderen Fraktionen erlebt?
Ehrlicherweise habe ich auch nur Herrn Friedman gesehen, weil ich mir fest vorgenommen habe, dass ich seinem Blick nicht ausweiche.
Das Verbrechen an sich ist so gigantisch, dass über die Rolle der Deutschen heute zu sprechen offenbar immer noch schwer vermintes Gebiet ist.
Ja und nein. Denn ich glaube, dass es mittlerweile auch eine gewisse Selbstverständlichkeit hat, dass man sagt – Sie und ich sind Jahrgang 1964 – wir haben das häufig genug gehört und wir haben selber auch unsere eigenen Erfahrungen mit Erinnerungen gemacht. So wurde es für mich zur Selbstverständlichkeit, dass das Erinnern dazugehört.
Die Frage, die sich aber immer wieder stellt, ist, ob man Erinnern instrumentalisieren darf. Und genau das ist jetzt passiert durch Herrn Friedman. Das war extrem kontraproduktiv. Wenn man sich etwa die über 700 Kommentare in dem kleinen „Welt“-Artikel anschaut, davon weit über 90 Prozent, die nur noch abwinken in Richtung Herrn Friedman. Ich glaube, das war ein Eigentor.
Ich glaube, das ist er gewöhnt, das bestätigt ihn eher.
Wenn er damit gut leben kann. Dann unterscheidet er sich sehr von mir. Wenn mein Publikum mich hasst und mir einfach unterstellt, dass alles Mumpitz ist, was ich da sage, das ist schwer hinzunehmen.
Aber diese Erfahrung macht die AfD doch regelmäßig. Das wäre doch sogar eine Nachbarschaft zu Michel Friedman.
Ja, aber ich unterscheide durchaus zwischen ernst zu nehmender Kritik und einfach einer Ablehnung. In der Pressemitteilung hatten wir geschrieben, Herr Friedman habe sich als düsterer Demagoge gebärdet. Düster, okay, aber demagogisch war das schon. Und daraufhin kriegte ich heute eine einzelne E-Mail von einem empörten Bürger, der mir vorgeworfen hat, wie ich mich da danebenbenehmen würde, wenn ich Friedmans Vortrag als düstere Demagogie bezeichnen würde. Und ich bräuchte mich auch gar nicht zurückmelden, er wisse schon, wer ich sei und überhaupt. Aber das war eben eine einzelne E-Mail. Und ich kriege auf der anderen Seite sehr viel Zustimmung dafür, dass das so nicht geht, was die anderen Parteien da machen und was sie an der Fraktion machen und was Herr Friedman da macht.
Welche Verantwortung schieben Sie denn Michel Friedman für die Spaltung in Deutschland zu?
Ich weiß, das hat sehr, sehr viele Ursachen. Die eine Seite denkt ja, dass die sogenannten Rechten am Diskurs nicht teilnehmen dürfen, gar nicht debattierfähig sein dürfen, weil sie letztendlich die Demokratie abschaffen wollen. Und die rechte Seite, also wir, die konservative Seite, denkt, dass die Ausgrenzung der Rechten demokratiefeindlich ist.
Im Grunde genommen engagieren wir uns beide für die Erhaltung der Demokratie. Aber die Konsequenzen, die wir beide daraus ziehen, sind so unterschiedlich, dass das gar nicht mehr zusammenzubringen ist. Und diese Spaltung, die wird ganz, ganz schwer irgendwann mal zu überbrücken sein. Da werden die Forscher und die Wissenschaftler noch jahrelang dran sitzen, um zu überlegen: Wie kann das gehen?
Ein Zitat von Herrn Friedman aus seiner Rede: „Ich sage Ihnen ins Gesicht: Jeder, der versucht, den Holocaust zu leugnen, ist für mich als Jude sehr schmerzhaft, auch für Sie als nichtjüdische Deutsche. Das tiefe Gift, das seit drei Generationen es unmöglich macht, dass viele Menschen glücklich werden.“ Was können Sie mit so was anfangen?
Ich halte es für Unfug, den Holocaust zu leugnen. Er ist eine geschichtliche Tatsache. Und ich verstehe überhaupt nicht, wie man auf die Idee kommen kann, das zu leugnen. Und dass überlebende Nachfahren, leidgeprüfte Menschen, bei so etwas doch sehr empfindlich reagieren. Da habe ich volles Verständnis für.
Und dabei ausgerechnet in die Ecke der AfD zu blicken, während Antisemitismus und Holocaustleugnung hier vielfach via illegale Migration importiert wird, ist das sehr kühn von Michel Friedman?
Das ist der entscheidende Punkt. Wenn Herr Friedman uns als AfD-Fraktion im niedersächsischen Landtag diese Holocaustleugnung vorwirft, ist das blanker Unsinn. Das tut niemand. Im Gegenteil, wir haben uns immer zur Verantwortung bekannt. Meine Familie kommt mütterlicherseits aus Oberschlesien. Ich kenne die Geschichten von den Todesmärschen, die durch das Dorf gegangen sind. Das war über die Familienerzählung immer auch Teil meiner persönlichen Geschichte. Da brauche ich von Herrn Friedman keine Belehrung.
Hat Herr Friedman Sie denn im Plenum auch belehren wollen in die Richtung, dass wir hier einen importierten migrantischen Antisemitismus haben?
Nein, das war für ihn überhaupt kein Thema. Das spielte, glaube ich, in ein oder zwei Sätzen ganz am Rande mal irgendwo eine Rolle in seiner Rede. Aber seine Hauptzielrichtung war, die AfD als böse darzustellen.
Weiterlesen nach der Werbung >>>
Ihre Unterstützung zählt
Auch dazu ein Zitat aus der Friedman-Rede: „AfD sät Hass, stachelt Menschen gegeneinander auf. Sie betreiben die Vernichtung der Bundesrepublik Deutschland mit ihrem Rechtsstaat und Check and Balance.“
Da hat Herr Friedman ebenfalls mit keiner einzigen Silbe recht. Das ist alles Mumpitz, den er einfach so behaupten kann, weil er in einer Gesprächssituation ist, die gar keine Gesprächssituation war. Er hatte als Einziger das Rederecht. Da kann sich keiner hinstellen und sagen: Hören Sie mal, Herr Friedman, das stelle ich jetzt mal richtig, das ist Unsinn da und da und da. Sondern er nutzte auf eine ziemlich infame Weise dieses Rederecht bei einer Gedenkveranstaltung aus und simuliert ein Gespräch, was gar nicht stattfinden kann. Und diese Vorwürfe sind samt und sonders hanebüchener Quatsch.
Die Regierungsparteien haben ihn ja quasi eingeladen über die Landtagspräsidentin. Die waren nicht überrascht.
Klar, wer Friedman einlädt, muss auch dafür geradestehen. Der muss wissen, wen er da einlädt und was da gesagt werden wird.
Was sagen Sie zu folgender fiktiven Aussage: Wer das Deutschland von 2026 für den Holocaust in eine besondere Verantwortung nimmt – Friedman sagte explizit, die Deutschen seien „verantwortlich“ –, der kommt nicht umhin, auch für den Erhalt Deutschlands als Nationalstaat einzutreten.
Das ist eine interessante Wendung. Das kann man so zusammenbringen, aber das Wichtige ist: Ich bin Deutscher, ich bin konservativ. Ich empfinde einen Auftrag, mich für mein Land einzusetzen. Deswegen bin ich in die Politik gegangen.
Unabhängig davon habe ich schon als junger Mensch eine Verantwortung gefühlt, selbstverständlich. Und zwar aus der Überlegung heraus, dass es bereits in den 1960er Jahren die Kollektivschuld-Debatte gab, die dann auch irgendwann mal beantwortet wurde, wo gesagt wurde: Nein, es kann keine Kollektivschuld, insbesondere gar nicht der Nachgeborenen geben. Es gibt eine kollektive Verantwortung. Die nehme ich sehr ernst. Der möchte ich in keiner Weise entfliehen.
Die Fragen sind nicht neu: War der Holocaust ein Verbrechen der Deutschen oder der deutschen Nazis? Sind die Deutschen Tätervolk? Und da kann man direkt anschließen: Warum werden die Iraner nicht kollektiv für das Mullah-Regime verantwortlich gemacht, die DDR-Bürger nicht für das DDR-Regime und die Syrer nicht für das Assad-Regime?
Das Problem, was Sie damit umschreiben, ist ein sehr vielschichtiges. Denn zum einen muss man sich dann überlegen, wer ist Täter? Ich bin Jurist und das ist eine der Fragen, die bei der juristischen Aufarbeitung des Nationalsozialismus immer wieder gestellt wurde und die schwer zu beantworten ist.
Wer ist eigentlich Täter? Ist Täter nur der direkte Mörder? Oder ist es auch jemand, der die Logistik bereitstellt, damit der Mörder morden kann? Das ist schon mal eine wichtige Frage.
Was ist beispielsweise mit den Reichsbahnern, die mit der Reichsbahn die Opfer in die KZs gefahren haben, die ja nun wussten, wir fahren mit vollen Zügen hin und wir fahren immer mit leeren Zügen zurück. Was ist mit solchen Leuten, die etwas mitgekriegt haben? Es gibt ja reihenweise Untersuchungen, wo man sagen muss: Okay, dieser und jener muss irgendeine Form von Kenntnis gehabt haben. Auf der anderen Seite haben wir Aussagen, die dann eher in die Richtung gehen: Wir wussten ja nichts. Ich glaube, dass das ganz, ganz schwer ist aufzuklären und dass jeder Versuch scheitern muss. Ich glaube, dass es deshalb viel sinnvoller ist zu sagen: Wir haben da auch kollektiv als Volk versagt. Ganz einfach.
Das ist ja diese Frage: Wann wird Widerstand zur Pflicht?
Ja genau. Aber auch das ist mir fast schon zu monothematisch. Denn man rutscht nicht über Nacht in eine Diktatur. Das ist ein langsamer Prozess. Das sieht man in praktisch allen Autokratien. An allen Diktaturen sieht man, dass es auch Profiteure gibt, die das am Anfang gar nicht als schlimm wahrnehmen.
Und dass es dann auch Menschen gibt, die bereit sind, ganz, ganz viele schlimme Sachen zu machen. Es gibt zum Beispiel einen amerikanischen Psychologen – ich las es jüngst im Cicero –, der sich fragte, woher kommen all diese Grausamkeiten? Wieso haben die das getan? Wie sind sie dazu überhaupt in der Lage? Und der ist zu dem Schluss gekommen, das liegt nicht an einem bestimmten Nationalcharakter, sondern es hat etwas mit der menschlichen Natur zu tun.
Nichtsdestotrotz ist der Holocaust in deutschem Namen begangen worden. Und da fühle ich mich als Deutscher durchaus in der Pflicht, sehr genau hinzugucken, wie wir damit umgehen. Das bedeutet aber nicht, dass das meinen Alltag dominiert, sondern das ist einfach ein fester Bestandteil, der immer wieder seinen Platz hat in meinem Leben.
Da haben Sie den Satz neu beschrieben: „Der Tod ist ein Meister aus Deutschland.“ Das kann man unterschreiben. Aber nicht grundsätzlich, sondern zunächst mal bezogen auf den Holocaust. Ist das der Unterschied?
Der Holocaust wurde ausgeheckt und durchgeführt von Deutschen. Das lässt sich nicht wegreden. Das war einfach so. Und weil das so eine furchtbare Geschichte ist, dürfen wir das nicht vergessen. Und die Frage, die wir allerhöchstens stellen können, ist, ob der Umgang von Herrn Friedman bei einer Gedenkveranstaltung dann tatsächlich zielführend ist. Jedenfalls, wenn man das Ziel hat, die Menschen zu erinnern. Der Holocaust ist ja nicht deren Alltagsthema. Hier wird die Erinnerung wachgehalten und das Thema ernst genommen.
Der Satz „Das muss doch mal gut sein, was habe ich damit zu tun“ war zwei Generationen lang ein Tabu. Jetzt ist er immer öfter zu hören, insbesondere auch bei jungen Leuten. Ist das Schuld oder Verdienst der AfD? Oder hat die AfD damit nichts zu tun?
Ich glaube, da hat die AfD nichts mit zu tun.
Weil?
Weil man zwei Generationen nach dem Krieg diese Frage tatsächlich zunächst mal stellen darf. Ich würde immer erklären wollen, warum man damit was zu tun hat, aber eben in keinster Weise in Richtung Schuld, sondern in Richtung Verantwortung.
Über 30 Prozent der Bevölkerung in Deutschland haben Migrationshintergrund, was rund 25 Millionen Menschen entspricht. Etwa 15 Prozent der Gesamtbevölkerung besitzen nicht die deutsche Staatsbürgerschaft. Was macht das eigentlich mit dem Thema? Auch mit Blick nach vorne? Was macht das mit den Verbrechen des Deutschen Reichs bzw. der Nationalsozialisten? Was macht tatsächlich das mit Verbrechen von und im Namen der Deutschen?
Das ist eine interessante Frage, weil sie letztendlich so ein bisschen die Vermutung beinhaltet, dass je mehr neue Deutsche dazukommen, die gar nicht diesen Hintergrund familiär haben, die keine Beziehung haben zu diesen Zeiten und Taten, die sich dafür entsprechend wenig interessieren und dann diese Erinnerungskultur auch nicht teilen wollen. Es gibt schon Versuche der Grünen, diese Menschen darauf hinzuweisen, dass, wer hier leben will, muss eben auch die Erinnerungskultur teilen. Das wird hochspannend.
Danke für das Gespräch!
(Foto: AfD-Fraktionsvorsitzender Klaus Wichmann im Niedersächsischen Landtag)
Einen Kommentar schreiben
Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen. Aufgrund von zunehmendem SPAM ist eine Anmeldung erforderlich. Wir bitten dies zu entschuldigen.
Zur Anmeldung
Kommentare
melden
Kommentar von Eddy Nova
Optisch ist Paolo Pinkel auf dem absteigenden Ast - was auch immer er vertritt , ISRAEL ist es sicher nicht und in der Knesset hätte er sicher nie eine Rede halten können. Ein Schuldkult Prophet der das Pech hat das Alter und Gesundheit für eine Verbitterung sorgten die er nicht mehr mit Charme übertünchen kann.
****
Herrlich , seine Koks und Lolita Nummer unter dem Pseudonym Paolo Pinkel - dem Itzig Dandy der weisse Frauen schändet aus Streichers Stürmer ...Das war to much , für das Systemestablishment ...selten wurde jemand voll geiferndem Hass so niedergemacht wie Michelle Friedmann ...in Null komma Nichts von der ( vermeintlichen ) Moralinstanz zum Paria ...erbärmlich.
****
Ich mag begnadete Selbstdarsteller ...grandiose Friedmann Performance ' mit Schlingensief & Elsner durch die Nacht' - ganz großes Friedmann Kino ...Seine Dokus für France TV - Mein Paris etc. , mittlerweile deutsch synchronisiert auch hervorragend ...
****
Was er jetzt als Nebendarsteller im Altparteien Zirkus bringt ist nicht mal mehr III Wahl ...einfach nur noch sinnfreier Mist zwischen allen Stühlen ...Schade ,ein guter Unterhalter war Friedmann zweifelsohne ...sein Paolo Pinkel Coup erste Sahne ...besser konnte niemand die Verlogenheit der Systemler enttarnen.
****
Traurig das er für ein paar Euro fuffzig und etwas Rampenlicht bei der Scharade mitmacht. Ausgerechnet für die, die ihn so niederträchtig runter gemacht haben.
Politisch ist da gar nichts - ohne AfD im Aufwind hätte er jetzt gar keinen Job , wäre immernoch persona non grata !
****
Mich erinnert das an TRIGEMA Boss GRUPP ...toller Performer , jetzt nach seinem Suizid Versuch vollkommen verbrannt. Auch schade ...
melden
Kommentar von Joseph Conrad
Wohlüberlegte und würdevolle Stellungnahme des niedersächsischen AfD-Landtagsfraktionsvorsitzenden Klaus Wichmann!
Danke an Alexander Wallasch, dass Sie den Zielobjekten einer würdelosen Instrumentalisierung (wie z.B. durch die Michel-Friedman-Rede vom 27.1.26) mit diesem Interview die Möglichkeit zur Antwort gegeben haben!
Ganz anders die Ansprache der Holocaust-Überlebenden Tova Friedman im Bundestag, welche ohne Anti-AfD-Spin ablief.
Die anschließende Rede der Bundestagspräsidentin Klöckner war allerdings getrübt durch punktuelles Bildungsversagen in deren Redenschreiber-Team, z.B. folgende hilflos-inkohärente Stilblüte (in dem vom Bundestag veröffentlichten Redetext):
" Wer in Deutschland lebt, der lebt auch von der Freiheit und dem Schutz, die das Grundgesetz bietet. Wer den deutschen Pass besitzt - ob von Geburt an oder durch Einbürgerung -, hat den Rahmen dieser Ordnung zu respektieren. Er ist kein Vorschlag zur Güte. Er ist kategorischer Imperativ. "
melden
Kommentar von Detlef Piel
@ Knut Torpus:
"Es wird nur noch 1-2 Legislaturperioden brauchen und es werden Parteien in die Landtage streben, die islamische Ansprüche vertreten. "
Das tun diverse "etablierte" Parteien doch jetzt schon und der gern beschriebene Punkt ohne Wiederkehr ist längst überschritten, sowohl was demografische Entwicklung als auch Bildungszerstörung und Industriestandort betrifft. Zumindest wenn wir über demokratische Entscheidungen sprechen.
Es ist ja nicht nur die "Einwanderung" oder die schnelle Einbürgerung, sondern auch Faktoren wie Geburtenrate, Alter bei Erstgeburt und Sterbequote bei den Autochthonen.
Und was die Industrie betrifft „Wat fott es, es fott“. Die EU und ihre Mitgliedsländer tun zudem alles dafür, daß sich weder Arbeit noch Investition lohnen. Siehe Steuer auf nicht realisierte Kapitalgewinne, Grundsteuerreformen oder Pläne zur Erbschaftssteuer.
melden
Kommentar von Knut Torpus
Sofern Frau Baerbock es geschafft hat, einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, und der Fremdscham eine neue international gültige Maßeinheit bereitgestellt zu haben, so kann dies von Herrn Friedmann ebenso behauptet werden. Wobei ein Herr Friedmann zwar weltmännisch daherkommt, leider aber in seiner ewigen Rolle des Opfers, Anklägers, Star-Anwalts, Richters und Moderators, in seiner Selbstverliebtheit und überambitioniertheit nur als ewig unangemessen empfunden werden kann. Zumindest geht es mir so. Herr Friedmann ist der Widerkäuer des ewigen Tatorts, nur sind die Täter nicht mehr da. Sind halt schon ein paar Jahrzehnte vergangen, die neu ausgemachte Tätergruppe, die angesprochen werden könnte, sitzt noch nicht im Parlament, kommt aber bald. Es wird nur noch 1-2 Legislaturperioden brauchen und es werden Parteien in die Landtage streben, die islamische Ansprüche vertreten. Ich wünsche Herrn Friedmann ein langes Leben und den Mut, sich diesen Menschen gegenüber ebenso zu zeigen. Diese Menschen haben eine Erinnerung, die nur wenige Jahre zurückreicht und ein neues Unrecht kennt, dessen Täter noch leben. Die Welt wird sich verändern, Herr Friedmann wird weiterhin seine Rolle erfüllen. Fremdscham geht bis zum Sendeschluss.
melden
Kommentar von Detlef Piel
@ winfried Claus:
Die Mehrheit der in Deutschland bzw. Westeuropa lebenden Juden dürfte andere Sorgen haben als Parteien wie die AfD.
Ich wage zu bezweifeln, ob Michel Friedman wirklich in deren Namen spricht.
"Die kennen nur einen Mörderstaat, aus direkter Erfahrung."
Wer oder was ist denn der Möderstaat?
melden
Kommentar von winfried Claus
Der Friedmann ist wohl eine Kriegsfrau, ein parfümierter eitler Gockel, der viel für die Steigerung des Antisemitismus getan hat. Ein Drogensüchtiger der mit minderjährigen Mädchen ekelhafte Dinge veranstaltet, ich denke da an die "Kokainküsse".
Das Schuldkultthema ist durch, das juckt die Zugewanderten gar nicht, das kommt bei denen nicht einmal an.
Warum auch? Die kennen nur einen Mörderstaat, aus direkter Erfahrung.
melden
Kommentar von Manfred Sonntag
Ich weiß nicht was mit den Menschen in Westeuropa, besonders in Deutschland los ist. In sehr vielen Fällen wird von hochdekorierten Politikern bis Frau Mustermann mit einem Hass und Infamie gegen jeden "Andersdenkenden" vorgegangen. Corona hat das sehr deutlich gezeigt. Aber es ist ein Phänomen seit Jahrzehnten, der Russenhass, die Verfolgung und Bedrohung von Juden (z.B.: Verbrennung Israel-Flaggen), die Ausschaltung von Millionen Wählern, die grenzenlose Überheblichkeit und Großkotzigkeit gegenüber Nachbarn und Freunden wie Polen, USA und Ungarn, ganz zu schweigen von Vorschriften für Klohäuschen in Afrika. Es ist das gleiche Verhalten wie es Lothar von Trotha schon vor über 100 Jahren den Indigenen in Deutsch Südwest entgegengebracht hat, es ist die Herrenreiterei.
Von Herrn Friedmann bin ich enttäuscht. Das er die AFD nicht mag ist nicht das Problem, sondern seine hasserfüllten Reden. Er muss ja nicht mit ihnen kuscheln. Keine Spur von Gedanken, Überlegungen oder gar dem Versuch eines Diskurses bei ihm erkennbar. Schade.
Hass führt immer ins Elend. Henryk M. Broder schrieb dazu im Jahr 2020: „Sagen wir, wie es ist: Der Antifaschismus ist der Faschismus des 21. Jahrhunderts.“
melden
Kommentar von Detlef Piel
@ Beatrix Dechant:
Die Tirade von Michel Friedman unterscheidet sich nicht sonderlich von dem was Prominente wie Peter Fischer oder Hoeneß absondern oder CDUler wie Kiesewetter oder Polenz.
Die wissen alle schon ganz genau, daß die AfD eben keine "Nazipartei" ist. Aber die AfD bedroht das System der Bereicherung am Steuerzahler. Vor allem bedroht sie das System des nationalen Souveränitätsverlusts und jener "Zivilgesellschaften", die klar gegen die Interessen ihrer Staaten agitieren.
Genau das hat die AfD mit der FPÖ, mit diversen anderen Rechtsparteien in Europa oder mit Trumps MAGA-Bewegung gemeinsam.
Man stellt ein System in Frage, auf dem all die Lügengebilde wie Masseneinwanderung, Klimaschwindel, Pandemiesimulation oder der Krieg in der Ukraine basieren. Hier wird ein profitables Machtsystem bedroht. Das können jene, die vom System profitieren natürlich nicht einfach so hinnehmen.
melden
Kommentar von Beatrix Dechant
Die Chronik einer Affäre
Die Ermittlungen gegen Michel Friedman sorgten wochenlang für Aufsehen. Am 8. Juli gestand er seinen Kokain-Konsum und kündigte zugleich die Niederlegung aller öffentlichen Ämter an. 12.04.2017
Kokst er immer noch? Würde seine Hasstirade erklären!
melden
Kommentar von Detlef Piel
@ Alexander Wallasch:
"Das ist übrigens ein elementarer Unterschied zu den Juden hier oder z.B. in New York und jenen in Israel. Jene in Israel sind seßhaft in einem eigenen Staat an dem sie bauen. Deswegen können israelische Juden keine realitätsferne Politik unterstützen, zumindest nicht mehrheitlich."
Was ist daran antisemitisch? Wenn ich ideologisch begründete Politik, siehe Grüne, siehe Linke als realitätsfern bezeichne, bin ich also für Sie Antisemit? Haben Sie meine zwei Kommentare überhaupt verstanden oder benutzen Sie das Wort nur als Kampfbegriff, so wie bei Linken üblich?
melden
Kommentar von Palmström
Seit 2003 (Kokain, illegale ukrainische Frauen) hat dieser Typ auf dem Foto es bis in alle Zeiten ethisch und moralisch verschissen. Es gibt garantiert Hunderte bessere Redner aus den jüdischen Gemeinden die man einladen kann. Das Problem sind die die so jemanden Verehren.
melden
Kommentar von Detlef Piel
Ergänzung. Netanjahu hat offiziell Harald Vilimsky empfangen. Zwar im Rahmen einer Delegation, aber immerhin war Vilimsky Delegationsleiter. Die Israelitische Kultusgemeinde (IKG), vergleichbar mit unserem ZdJ zetert zwar, aber für die FPÖ ist dies eine immense Aufwertung in der Wahrnehmung aus israelischer Sicht.
Ähnliches wäre auch ein Erfolg für die AfD. Langfristig ist das Narrativ "Nazipartei" nicht haltbar, wenn ausgerechnet Israel jene Parteien als Partner akzeptiert. Natürlich ist für Hardcorelinke Israel eh selber "Nazistaat", Apartheit-System und ein Großteil der europäischen und amerikanischen Linken unterstützt die Feinde Israels.
Aber in kleinen Schritten gedacht, liegt für Parteien wie die FPÖ und AfD hier eine große Chance aus der internationalen Isolation immer mehr herauszukommen und sichtbar auch aus dem Ausland als Alternativen wahrgenommen zu werden.
melden
Kommentar von Detlef Piel
Der Zentralrat der Juden ist eine NGO. Wie alle NGOs führt auch der ZdJ zwar ein Eigenleben, unterliegt aber auch staatlicher Steuerung, die ich aus der Finanzierung ergibt. Ergo gibt die Regierung vor, was die NGO zu denken hat. Ähnliche Abhängigkeiten finden sich auch bei den Amtskirchen.
Im Fall von "Paolo Pinkel" ist ohnehin klar, woher das Feindbild kommt. Macht die AfD Versprechen war und dreht NGOs den Geldhahn ab, kann Friedman kein Einkommen mehr über lobbyistische Tätigkeiten generieren. Hier unterscheidet sich Friedman nicht von all den SPDlern, CDUlern, Grünen, ÖRR Medienschaffenden, GEZ Profiteuren, was auch immer, die an der Zitze des Steuerzahlers hängen und "unsere Demokratie" verteidigen, weil die das System ist, mit dem arbeitende Menschen entrechtet, enteignet und notfalls geknechtet werden, damit die anderen weiter an der Zitze saugen können.
Das ist übrigens ein elementarer Unterschied zu den Juden hier oder z.B. in New York und jenen in Israel. Jene in Israel sind seßhaft in einem eigenen Staat an dem sie bauen. Deswegen können israelische Juden keine realitätsferne Politik unterstützen, zumindest nicht mehrheitlich.
Antwort von Alexander Wallasch
Antisemitismus werden ich hier nicht dulden. Wer deutschen oder amerikanischen Juden fehlenden Patriotismus vorwirft, der bedient lupenreinen Antisemitismus. Ihr letzter Absatz macht genau das.
melden
Kommentar von stephan manus
Habs mir den Hassprediger angehört. M.E. wäre es besser gewesen, wenn die AfD Abgeordneten vorher geschlossen den Plenarsaal verlassen hätten. So was muss man sich nicht antun. Das Geschäftsmodell von Friedmann und dem Zentralrat der Juden usw. ist, dass Antisemistmus und Rechtsextremismus zusammengehört. Und Rechsextremismus wird mit AfD gleichgesetzt. Blöder und geschichtsblinder geht es m.E. nicht.
Der Hassprediger war auch in der ARD Sondersendung gleich am Anfang dran (Ende war Steinmeier). Thema war, dass der Antisemitismus in Deutschland stark zunimmt. Gründe wurden nicht genannt, obwohl das offensichtlich ist (Linke/Gaza und Islamisten).
Ich für mich persönlich lehne jegliche Schuld ab und lasse mir das von irgenwelchen Hasspredigern auch nicht einreden. Es mag noch Schuldige geben. Die sind mittlerweile 100 Jahre alt.
melden
Kommentar von Joachim Datko
1) Ich lasse Diffamierungen der AfD links liegen.
2) Als Stammwähler bin ich mit dem Erfolg der AfD sehr zufrieden. Die Wähler haben der zwölfjährigen Partei 24 % der Bundestagssitze anvertraut (152 von 630).
3) Für mich sind insbesondere der Widerstand gegen die massive Einwanderung in das deutsche Sozialsystem und gegen die katastrophale Neuverschuldung wichtig.
+++ Joachim Datko – Ingenieur, Physiker – Regensburg +++