Sie sind Vorsitzender der neu gegründeten AfD-Jugend „Generation Deutschland“. Wofür braucht es überhaupt einen Jugendverband für eine Partei?
Wenn wir wollen, dass unsere Partei auch in Zukunft erfolgreich ist und noch erfolgreicher wird, dann brauchen wir auch in zehn, 20 oder 30 Jahren nicht nur Wähler, sondern auch Menschen in den Parlamenten – und hoffentlich irgendwann auch in den Regierungen –, die für unsere Partei Verantwortung übernehmen.
Es ist auch ganz wichtig, wenn man den Anspruch hat, Volkspartei zu sein, alle gesellschaftlichen Schichten, alle Altersgruppen und beide Geschlechter innerhalb der Partei zu repräsentieren. Und deswegen braucht es eine Nachwuchsorganisation, die auch nach außen geht, um die verschiedenen Wählergruppen anzusprechen.
Was wollen Sie anders machen als Ihr Vorgänger JA?
Die Junge Alternative saß etwas zwischen den Stühlen. Auf der einen Seite wollte man loyale Partei-Jugendorganisation sein, auf der anderen Seite hat man sich auch als eine Art aktivistische Vorfeldorganisation verstanden. Dieses Spannungsfeld hat dazu geführt, dass die Junge Alternative nicht bei allen innerhalb der Partei einen guten Stand hatte. Dazu kam noch, dass man sich teilweise in innerparteilichen Machtkämpfen instrumentalisieren ließ.
Ich möchte in Zukunft beides vermeiden. Zum einen möchte ich, dass sich die Jugendorganisation auf den Kernauftrag besinnt, und das ist Nachwuchsschmiede zu sein für die Mutterpartei und auch Ideengeber. Aber auf der anderen Seite eben auch klar macht: Wir sind die Partei-Jugendorganisation für die ganze AfD und nicht nur für einzelne Landesverbände oder einzelne Flügel innerhalb der Partei.
Nun finden es SPD und Linkspartei ganz schick, wenn ihre Jugendorganisationen radikal sind. Die sind dann nicht links, sondern linksradikal. Aber wenn die rechte Seite das genauso macht, dann werden sie eine Jugendorganisation bekommen, die rechts-„radikal“ ist. Rechtsradikal klingt furchtbar, ist aber zunächst nur das Pendant zum Linksradikalen.
Das Problem in Deutschland mit Begriffen ist, dass über Jahre und Jahrzehnte ein gewisses Framing stattgefunden hat. Das merken wir ja nicht nur beim Begriff der „Radikalität“, sondern auch beim Begriff des „Extremismus“ oder auch bei konkreten Sachen wie „Remigration“. Jeder interpretiert dort hinein, was er hineininterpretieren will. Und am Ende entsteht bei der breiten Masse der Gesellschaft ein Bild, das nicht dem Selbstbild entspricht. Deswegen vermeide ich es zu sagen, dass wir irgendwie radikal sind. Erst recht sind wir nicht extrem.
Wir sind in unseren Ansichten grundsätzlich. Schon deshalb, weil wir der Meinung sind, dass sich grundsätzlich etwas ändern muss in diesem Land, weil auch grundsätzlich etwas schiefläuft. Die Probleme müssen an der Wurzel gepackt werden. Aber wir unterscheiden uns da in dieser Grundsätzlichkeit gar nicht so stark von der Mutterpartei. Denn auch die Mutterpartei hat erkannt, dass wir politisch nicht nur an einigen Stellschrauben drehen müssen, sondern dass zentrale Politikfelder eine grundsätzliche Wende brauchen.
Wir werden das unterstützen. Wir werden aber auch in bestimmten Themenbereichen Debatten anstoßen, wo wir es für wichtig halten, dass auch innerparteilich darüber gesprochen wird. Und ich glaube, ähnlich zur Jungen Union könnte das bei uns beispielsweise auch eine Debatte über den Sozialstaat und die Rente sein. Aber auch Bereiche wie vielleicht die Umweltpolitik.
Nun müssen Sie es mit 28 noch ein bisschen länger in Deutschland aushalten als ein Gauland mit über 80.
(Lacht) Ich hoffe es zumindest.
Sie gestalten Zukunft für sich selbst und für Ihre Kinder. Herr Gauland ist schon auf der Zielgeraden des Lebens.
Was ich an Leuten wie Alexander Gauland sehr schätze, ist, dass sie es offensichtlich nicht für sich selbst machen, sondern für unser Volk, für das Land, auch zum Teil für unsere Partei. Und dass man über Generationen hinweg denkt. Und das ist ja leider etwas, was in der Bundesrepublik immer häufiger zu kurz kommt. Es wird nicht mehr in Generationen gedacht und sich gefragt, wie es den Menschen in 30 oder 40 Jahren in unserem Land geht. Viele politische Entscheider denken in Wahlperioden und hoffen, beim nächsten Mal wiedergewählt zu werden.
Wenn wir eine echte Alternative für Deutschland sein wollen, dann müssen wir es eben anders machen und tatsächlich in Generationen und Jahrzehnten denken und nicht nur in Wahlperioden.
Zehntausende Demonstranten, tausende Polizisten, ein paar hundert AfD-Jugend-Delegierte. Wie fühlt sich das an, wenn man massiv angefeindet und angegriffen wird? Was macht das mit einem? Wie verhindert man da, sich innerlich zu radikalisieren?
Das macht natürlich etwas mit einem, weil man ja selber von sich überzeugt ist. Nicht in einer Art Selbstverliebtheit, sondern man ist davon überzeugt, dass man ein ganz normaler Mensch ist, der – wie ich jetzt aus Cottbus kommend – bodenständig ist, normale Freunde hat und sich Zeit seines Lebens nicht am gesellschaftlichen Rand verortet hat.
Und dann kommen da Menschen und demonstrieren gegen einen und wollen mit Gewalt verhindern, dass man eine Jugendorganisation gründet. Und tun so, als wolle man die Demokratie abschaffen. Das beschäftigt einen schon. Aber das ist auch ein Zeichen dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Oftmals demonstrieren Leute gegen uns, weil sie Angst haben. Aber nicht um die Demokratie, sondern davor, dass wir in politische Verantwortung kommen und dem NGO-Komplex, der da auf der Straße ist, die staatlichen Gelder streichen werden.
Der thüringische Verfassungsschutz als Stichwortgeber für den Bundesverfassungsschutz bringt sich bereits in Stellung. Hier geht es mutmaßlich vor allem auch darum, Sie persönlich von der Arbeit abzuhalten und mit Papierbergen zu beschäftigen. Wie gehen Sie damit um?
Ich bin froh, dass wir innerhalb der AfD mittlerweile einen Grundkonsens darüber haben, dass uns vollkommen egal ist, was der Inlandsgeheimdienst über uns sagt. Herr Kramer aus Thüringen ist seines Zeichens selbst SPD-Mitglied, war früher in der CDU und ich glaube auch in der FDP. Er ist keine objektive Instanz, die unsere Verfassung schützt.
Entsprechend legen wir auch keinen Wert darauf, ob der Verfassungsschutz uns extremistisch nennt oder irgendetwas anderes. Wir legen eigene Maßstäbe an unsere Arbeit und an unsere Mitglieder an. Und wo wir selber den Bedarf sehen, auch mal innerparteilich klar zu werden, da sprechen wir das an und ziehen Konsequenzen. Aber ich bin der festen Überzeugung, dass die AfD und auch ihre Jugendorganisation nicht extremistisch sind. Ich sehe das einfach nur als politisches Machtinstrument, das gegen uns ins Feld geführt wird.
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Ihre Unterstützung zählt
Planen Sie Unvereinbarkeitsbeschlüsse oder existieren schon welche, wenn ja, in welche Richtung?
Als Jugendorganisation sind wir integraler Bestandteil der AfD. Mitglied der Jugendorganisation kann nur jemand werden, der auch Mitglied der AfD ist. Für die Aufnahme in die AfD gelten die bekannten Regeln, entsprechend auch die Unvereinbarkeitsliste.
Ich habe stets betont, dass man natürlich in einer lebendigen Partei immer darüber sprechen muss, wer auf der Liste stehen sollte und wer nicht. Wir sollten da eigene Maßstäbe ansetzen. Aber an sich halte ich das aktuelle Aufnahmeverfahren, das wir in der AfD haben, für eines, das sich in der Praxis bewährt hat.
Welche Unterstützung erwarten Sie sich da von Götz Kubitscheks Thinktank der Neuen Rechten in Schnellroda bzw. von der Identitären Bewegung von Martin Sellner, die ebenfalls auf der Gründungsveranstaltung in Gießen ihren eigenen Stand hatten?
Die Identitäre Bewegung hatte keinen Stand auf dem Gründungskongress, aber Götz Kubitschek war selbstverständlich da und seitens der Mutterpartei eingeladen. Als AfD und AfD-Jugend sind wir Teil eines patriotischen Mosaiks und da können wir auch von Organisationen aus dem vorpolitischen Raum Impulse aufnehmen. Das hält eine Partei lebendig.
Aber so wie wir mit Leuten wie Götz Kubitschek und Menschen aus dem Schnellroda-Umfeld zusammenarbeiten, bin ich auch für jegliche Zusammenarbeit mit Thinktanks aus dem liberalkonservativen Spektrum offen, weil uns auch das geistig bereichern kann, wenn wir uns da Einfluss von außen holen.
Götz Kubitschek wollte doch mal Parteimitglied werden, das hatte nicht geklappt, sein Antrag wurde abgelehnt.
Das war 2014 oder 2015. Ich kann mich noch daran erinnern, da war noch Bernd Lucke Vorsitzender und der hatte ihn damals abgelehnt.
Mit welchem Gedanken schauen Sie persönlich auf Boomer? Es heißt ja öfter, Boomer haben Deutschland zerstört usw.
Ich maße mir nicht an, über Generationen vor uns zu urteilen, weil wir den Menschen – also auch denen, die man abfällig als Boomer bezeichnet – auch zu verdanken hat, dass wir hier einen gewissen Wohlstand haben, den die Menschen mit ihrer Hände Arbeit ermöglicht haben.
Gleichzeitig muss man natürlich kritisch beäugen, dass auch in den letzten Jahrzehnten viele vielleicht notwendige Reformen verschlafen wurden, weil man einen gewissen Wohlstand hatte und deswegen den Reformbedarf nicht erkannt hat.
Aber ich bin ein ganz entschiedener Gegner gesellschaftlicher Spaltung. Ich halte nichts davon, das Volk und die Gesellschaft in Klassen aufzuteilen. Ich halte auch nichts von einer Spaltung zwischen den Geschlechtern. Und genauso wenig halte ich Gräben zwischen Boomern, Generation Z und möglicherweise auch Rentnern für hilfreich. Wir sind ein Volk und eine Gesellschaft und da möchte ich mit allen Altersschichten, mit allen Menschen, die dazugehören, unsere Zukunft gestalten.
Sie sind mit 28 Jahren nicht mehr der Jüngste für einen Vertreter der Jugend. Was unterscheidet Sie von dem 18-Jährigen in der „Generation Deutschland“?
Ich glaube, dass man das so pauschal nicht sagen kann. Denn manch einer ist mit 18 deutlich reifer als vielleicht einer mit 35. Aber wenn ich mich mit meiner eigenen Person vergleiche, wie ich vor zehn Jahren war, dann muss ich natürlich feststellen, dass mich Lebenserfahrung und auch Erfahrung innerhalb der Partei und des politischen Raumes geprägt haben und ich irgendwann mehr verstanden habe, wie Politik in unserem Land funktioniert. Und die Erfahrung muss man sammeln.
So wie Dr. Gauland sicher mehr Lebenserfahrung hat als ich, habe ich wahrscheinlich auch ein Stück weit mehr Lebenserfahrung als der 18-Jährige.
Wem fühlen Sie sich inhaltlich näher, Herrn Chrupalla oder Frau Weidel?
Ich glaube, dass sie sich beide inhaltlich gar nicht so sehr unterscheiden. Sie bilden seit Jahren ein gutes Tandem innerhalb der Partei. Tino Chrupalla als der bodenständige Handwerksmeister aus Ostdeutschland und Alice Weidel als diejenige, die aus Westdeutschland kommend in der Finanzbranche weltweit tätig war. Und damit repräsentieren sie sehr gut die Breite, die auch innerhalb unserer Partei und innerhalb unserer Wählerschaft vorhanden ist. Das muss man ehrlicherweise sagen: Wir sind ja kein homogener, monolithischer Block, sondern wir sind Volkspartei und bilden da sehr breite gesellschaftliche Schichten und auch politische Ansichten ab.
Danke für das Gespräch!
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Kommentar von stephan manus
Ich schließe mich einem Kommentar unten an. Mir gefällt seine Biographie auch nicht, weil ich grundsätzlich skeptisch ggü Karrieren von Schule direkt in eine Partei bin. Als Klassiker wird dann noch Studium ohne Abschluß angegeben, um die Zeit bis zum hochdotierten Mandat zu überbrücken.
Herr Hohm sieht die Kernaufgabe darin "Nachwuchsschmiede" und "Ideengeber" der Mutterpartei zu sein. Klingt sehr politisch gelernt. Warum nicht einfach, Butter bei die Fische: Wir vertreten die Interessen der Jugend und das sind im wesentlichen........
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Kommentar von Carl Peter
Kinder und Jugendliche vor - Verein hin oder her!
Wie im Coronawahn ist jetzt die im Kriegswahn Fremd- und Eigenfinanzierung von der Politik nicht vermittelbar - wenn schon Kinder und Jugendliche den Braten riechen, muss man ihnen erklären, was sie Schönes erwartet, grade in der Weihnachtszeit.
Europa steht vor einem nicht ausdiffenzierten Krieg gegen Russland, und wie man die bisher schon in der Ukraine investierten Milliarden Euros in die Gewinnzone bringen will, ist völlig ungewiss - um sie nicht endgültig als Verluste abschreiben zu müssen, will man sich an den in der EU festgesetzten russischen Geldern und Vermögen schadlos halten.
Das ist schlecht und nur einfach gerechnet, Europa muss nach dem gegen Russland gewonnenen Krieg einen dauerhaften Anteil an der Kriegsbeute erhalten, sonst sind die Milliarden genauso futsch, wie die dafür verschwendeten Menschenleben - und eigentlich sollen und müssen die Investitionen für die kommenden Kriegsjahre jetzt erst richtig beginnen.
Was läuft da falsch in dem von von der Leyen angeleiteten Europa?
Warum bestehen noch Zweifel in den europäischen Bevölkerungen, den Krieg gegen Russland nicht einfach gewinnen zu können - wo hakt da das Brainwashing?
Natürlich haben Kinder keine Ahnung vom globalen Finanzmarkt, Auswirkungen merken sie erst, wenn Papa und Mama kein Geld mehr ranschaffen und der Staat immer ganz andere Interessen verfolgen muss, als sie satt zu machen - wie erklärt man ihnen, dass es jetzt um hungern oder Krieg geht, dass es um Rendite vor Leben geht und dass jetzt die privaten Schuldenuhren um Mamas und Papas Handgelenke ein dickes rotes Minus anzeigen?
Zumindest bei den meisten von ihnen, bei den Eltern mit vermögenden Haushalten leuchtet es da noch grün, aber das täuscht, wenn die Eltern mit den rotleuchtenden Uhren den wertlosen Schrott wegschmeissen, und das bevor der Krieg beginnt, dann hilft nur noch die Flucht der Vermögenden aus dem Euro und rein in die hiesige Waren- und Immobilienwirtschaft, um aus der Ferne an dem dagebliebenen Pack noch genug zu verdienen - viele machen auch schon in Gold, weil wenn doch Krieg ist, ist der Reiche sozusagen der Dritte Mann.
Eigentlich ist der Krieg der notwendige kumulative Tatbestand, eine sichere Rechtsnachfolge eines Unrechts zu ermöglichen - dieser Wahnsinn soll dann den Überlebenden die Geopferten erklären, war das nicht bei dieser misslungenen Pandemie auch schon der Fall?
Also soll man der jungen Generation nun raten, sich vor der Kriegserklärung erstmal den Krieg erklären zu lassen?
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Kommentar von Corinne Henker
Vielen Dank für dieses Interview. Gefühlsmäßig betrachtet, ist Herr Hohm ein durchaus sympathischer Typ, der mit seinem rhetorischen Geschick sicher junge Menschen für die AfD begeistern kann.
Dennoch bleibt bei mir als "alte Schachtel" nach den Erfahrungen mit deutschen Politikern der letzten Jahre ein ungutes Gefühl. Nicht wegen des allgemein bekannten "Rechtsextrem"-Framings der Mainstream-Medien, sondern allein wegen seiner Biographie: ein abgebrochenes VWL-Studium und eine ominöse Tätigkeit als selbständiger Webdesigner sind alles, was er jenseits der Politik zu bieten hat. Mag sein, dass ich altmodisch bin, aber ich wünsche mir für die Zukunft deutlich mehr Politiker mit echter Lebenserfahrung statt der üblichen Kreißsaal-Hörsaal-Plenarsaal-Karriere.
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Kommentar von T S
Es ist doch sehr zu hoffen daß die neue Nachwuchsorganisation in besten Sinne radikal ist, denn das bedeutet nichts anderes als überzeugt und prinzipienfest für seine Überzeugungen einzustehen. Denn bequeme Sesselfurzer und Trittbrettfahrer die für Pöstchen und Profit flugs ihre Werte gegen faule Kompromisse eintauschen gibt es auch in den Reihen der einzigen relevanten Oppositionspartei schon genug.
Es fragt sich aber ob in der "GD" (gab es keinen besseren Namen? Klingt wie eine Sozengewerkschaft, da war das "JA" deutlich optimistisch-selbsbewußter) genug Nachwuchs gibt der in Verwaltung wie Wirtschaft gut positioniert ist, denn an der mangelnden Vernetzung mit denen die wirklich am Ruder sitzen mangelt es bei den Blauen trotz guten Anfangs als "Professorenpartei" aktuell erheblich.
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Kommentar von SP
Danke für dieses Interview.
Ich habe einige Aussagen im ÖRR zu Herrn Hohn gehört. Wenn das so wäre, wie dort erzählt, dann wären Sie, Herr Wallasch, der mutigste Journalist Deutschlands ;)
Ich finde es richtig und wichtig, dass gerade Politiker der "bösen Rechten" ein Sprachrohr bekommen, wo sie ihre Meinung ohne "Einordnung" kundtun können.