Wer die Politikwende unterstützt, ist Partner: „Auch die AfD“

Klarstellung der Werteunion zum „Premiumpartner CDU“

von Alexander Wallasch (Kommentare: 12)

„Die jetzige CDU jedoch ist in neosozialistisches und zum Teil antideutsches Fahrwasser geraten.“© Quelle: Youtube / Werteunion, Screenshot

Die Härte des ideologischen Kampfes der Ampelparteien ist spätestens seit der Correctiv-Affäre für niemandem mehr ein Geheimnis. Aber die Angriffe kommen auch aus den vermeintlich eigenen Reihen: Die Werteunion hat in der Startphase auch im eigenen Wohnzimmer alle Hände voll zu tun.  

Die Werteunion äußerte sich aktuell auf ihrem offiziellen X-Kanal zum Begriff „Premiumpartner“. Die Klarstellung vom gestrigen späten Nachmittag ist eindeutig: Wir kommen aus der CDU. Aber die CDU in ihrer jetzigen politischen Ausrichtung kann kein Partner sein. Die AfD kann ein Partner sein, wenn es um eine gemeinsame Politikwende geht.

Zeigt die Werteunion hier nachvollziehbar an, dass sie auch unter Feuer zur Selbstreflexion und zur Korrektur fähig ist? Auch eine Entschuldigung wird geäußert:

„Bei denjenigen, die durch den erst vor wenigen Wochen eingeführten Begriff aufgeschreckt wurden, möchten wir uns aufrichtig entschuldigen.“

Hier der Text zum Nachlesen in ungekürzter Länge:

Auf vielfachen Wunsch eine Antwort auf die Frage, warum wir uns zu Koalitionswünschen überhaupt geäußert haben, bzw. was ist jetzt mit dieser Rede vom "Premiumpartner"?

Wissen Sie, was als erstes passiert, wenn man sagt, dass man Brandmauern als undemokratisch ablehnt? Dann kommt die aufgeschreckte Frage, ob man mit denen da drüben denn etwa koalieren möchte? (Und was ist überhaupt mit diesem schrecklichen Höcke, ist dann die nächste Frage, würde man mit dem etwa auch?)

Diese Frage ist uns in den letzten Monaten tausendfach und reflexartig gestellt worden. Unsere Antwort war dabei immer: klar, wenn es inhaltlich und personell passt. Es hat nie jemand gefragt, ob wir auch mit der CDU würden, immer nur die Frage nach der AfD und diese Frage wurde unendlich oft beantwortet und zwar im Grundsatz positiv.

Die jetzige CDU jedoch ist in neosozialistisches und zum Teil antideutsches Fahrwasser geraten und wird auf absehbare Zeit wohl nicht zurück zu „kapern“ sein. Deshalb haben wir ja ein Beiboot WerteUnion bestiegen und sind mit diesem in die freiheitliche und konservative Fahrrinne zurück gefahren. Dort spricht und arbeitet man mit jedem, wenn es dem Land und seinen Menschen dient.

Das ändert jedoch nichts daran, dass die sich auf Irrfahrt befindliche CDU Fleisch von unserm Fleische ist und unsere Hand in ihre Richtung prinzipiell ausgesteckt bleiben wird. Im selbstverständlichen Wissen, dass es auf der anderen Seite aktuell nicht präferiert wird. Wir glauben, dass es sich dabei um einen langen Prozess handeln wird, soweit er überhaupt auf absehbare Zeit reversibel ist, und so lange kann das Land nicht mehr warten. Die Probleme und die Verzweiflung sind zu drängend.

Bei denjenigen, die durch den erst vor wenigen Wochen eingeführten Begriff aufgeschreckt wurden, möchten wir uns aufrichtig entschuldigen. An diejenigen, die dieses Erschrecken für Ihre eigenen politischen Zwecke missbrauchen: Schämen Sie sich, so mit den Gefühlen und Hoffnungen der Leute zu taktieren.

Sie können sicher sein: Wir fahren mit unserem Schlepper weiter Richtung Politikwende und wir werden alle mitnehmen, die das unterstützen, auch die AfD.

Ahoi!

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