Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) wird zu 70 Prozent von der Ampel finanziert

Mehr als eine Scheibe Mortadella pro Tag - Ab in den Veggie-Gulag

von RA Dirk Schmitz (Kommentare: 24)

Tatsächlich geht es dieser politischen Gruppierung um nicht weniger als die Gesamtsteuerung der deutschen Ernährung© Quelle: Pixabay/ Alexas_Fotos

Die Bundesregierung möchte jetzt in die Kriegswirtschaft einsteigen - was die Ernährung betrifft. Unglaublich aber wahr: Noch deutlich radikaler als im Ersten Weltkrieg.

Von Dirk Schmitz

Worum geht es? Die eher unbekannte Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) ist eine zu 70 Prozent (!) von der Regierung finanzierte Wunsch-Gemeinschaft zur Umsetzung woker undemokratischer Lebensvorstellungen.

Selbst bezeichnet sich die Truppe als „unabhängige wissenschaftliche deutsche Fachgesellschaft. Sie sei nach ihrer Satzung dem Gemeinwohl und der Wissenschaft verpflichtet und verfolgt vor allem zwei Ziele: Förderung, Auswertung und Publikation ernährungswissenschaftlicher Forschung sowie Ernährungsberatung und -aufklärung“ … im Dienste der Regierung, sorry: der von ihr festgestellten Gesundheit der Bevölkerung. Die DGE fördere die vollwertige Ernährung.

Tatsächlich geht es dieser politischen Gruppierung um nicht weniger als die Gesamtsteuerung der deutschen Ernährung, zuletzt so in den beiden Weltkriegen.

Kurz: Eine übergriffige Bevormundungseinrichtung. So erklärt die Gesellschaft über ihr Zentralorgan, die „Ernährungs-Umschau“ am 19. Oktober 2021 über „WissenschaftlerInnen“ in einer Online-Pressekonferenz den Food Environment Policy Index 2021 für Deutschland u.a. mit folgenden Forderungen:

- Verbindliche, flächendeckende, steuerfinanzierte Umsetzung von Qualitätsstandards für die Schul- und Kitaverpflegung wie sie von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) entwickelt wurden.

- Verbindliche Umsetzung der DGE-Qualitätsstandards für die Gemeinschaftsverpflegung in weiteren öffentlichen Einrichtungen, darunter Behörden, Hochschulen, Kliniken, Senioreneinrichtungen

Schon heute hat die DGE über ihre „Empfehlungen“ und die hierauf beruhenden „Zertifizierungen“ einen umfassenden Einfluss auf die Gemeinschaftsverpflegung in Schulen, Kindergärten, Pflegeheimen, Kliniken.

In der Sache geht es um eine politisch motivierte Mangelernährung von besonders Schutzbedürftigen.

So lag der durchschnittliche Fleischverbrauch vor 1914 (!) in Deutschland bei ca. 1 Kilogramm pro Kopf in der Woche, also 52 kg pro Jahr. Die vom Kriegsernährungsamt (!) zugebilligte Ration für das Jahr 1917 betrug in den „Hungerjahren“ im Durchschnitt 250 Gramm, also nur noch 25 Prozent davon - aber immer noch etwa 13 kg!

52 kg waren es dann nach mehrjährigen Rückgängen (2007 62,4 kg) (wieder) in 2022. Die nunmehr von dieser Vorfeldorganisation höherer Allmachtswünsche vorgeschriebene Grenze liegt bei 3,6 kg – pro Jahr! Für Kinder im Wachstumsalter und alte Leute ist das strukturelle Körperverletzung durch eine abgehobenen Minderheit.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) plant nun neue (verbindliche) Richtlinien für ihre „Essensempfehlungen“. Und will den Bundesbürgern einen radikalen Fleischverzicht nahelegen:

Aus einem brisanten internen Dokument zur neuen „Lebensmittel-Strategie“ geht hervor: ... neue Höchstgrenze von gerade einmal zehn Gramm Fleisch pro Tag! Das entspricht nicht einmal einer ganzen Scheibe Mortadella (15 Gramm)! Oder anders gesagt: Pro Bürger wäre nur noch eine Currywurst pro Monat drin! Aber dann keine Mortadella, nur Marmelade.

Zum Vergleich: Der Pro-Kopf-Verzehr in der EU liegt bei etwa 66 kg; an der Spitze Polen und Tschechien mit etwa 80 kg.

Umsetzung eines Parteiprogramms? Wir wollen, dass alle Kinder in Kitas und Schulen leckeres und gesundes Essen bekommen. Ihre Unerfahrenheit darf nicht ausgenutzt werden, deshalb wollen wir sie vor aggressivem Marketing für ungesunde Lebensmittel schützen. Wir fordern: Verbindliche Qualitätsstandards für das Kita- und Schulessen.

In eigener Sache:

Wir als ACURA-Klinik bieten in einem Sonderprogramm ketogene Ernährung gerade für übergewichtige rheumatologische Patienten mit erheblichen natürlichen Erfolgen für Gesundheit und Gewichtsabnahme an. Diese ist wegen des Verzichts auf Kohlenhydrate in erheblichem Umfang fleischbasiert. Wir bieten aber auch vegetarische und vegane Komponenten an. Alles in unserer Klinik basiert auf der Freiwilligkeit unserer mündigen Patienten – und nicht auf parteipolitischen Vorgaben.

Wir werden die aus Sicht des Autors schwachsinnigen Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) zurückweisen, niemals umsetzen und sie in unseren verbandspolitischen Krankenhaus-Gremien als unwissenschaftlich und parteipolitisch motiviert bekämpfen.

P.S. Auch DGE-Präsident Prof. Dr. Jakob Linseisen lebt in erheblichem Umfang von staatlichen Forschungsaufträgen. Özdemir hat sich den „DGE-Schein“ schlicht gekauft. So heißt es dort wörtlich: Der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Cem Özdemir, setzt sich dafür ein, die Qualität in der Gemeinschaftsverpflegung flächendeckend zu verbessern und das Kantinenessen gesünder und nachhaltiger zu gestalten. Dazu hat er heute eine Förderurkunde in Höhe von knapp 3,8 Millionen Euro an die Geschäftsführerin und den Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE), Dr. Kiran Virmani und Prof. Dr. Jakob Linseisen, übergeben.

Teilen Sie den Beitrag, wehren Sie sich. Insbesondere an Eltern und Angehörige von Senioren in Pflegeeinrichtungen: Wollen Sie, dass Ihre Kinder verbindlich funktionale Vegetarier werden? Soll der Lebensabend der Großeltern wie im Krieg enden? Mein Standpunkt: Besser gesund! Aber der Staat hat nicht das Recht, die Ernährung seiner Bürger verbindlich vorzugeben. Jeder hat das explizite Recht, ungesund zu leben. Das ist Freiheit!

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Dirk Schmitz M.A., seit 1991 Rechtsanwalt und seit 2018 Geschäftsführer der Acura Kliniken Baden-Baden. Schmitz ist langjähriger ehrenamtlicher Richter, Kommunikationswissenschafter, engagierter Verteidiger, derzeit im Kryptowährungsprozess “Onecoin” vor dem Landgericht Münster. Schmitz sieht durch den Zeitgeist Meinungsfreiheit und körperliche Unversehrtheit gerade in Masken- und Impfzeiten in Gefahr. Als “alter Liberaler” ohne FDP-Hintergrund steht Schmitz für Bürgerrechte und “die Freiheit des Andersdenkenden”.

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