Was treibt eigentlich den SPD-Politiker und thüringischen Innenminister Georg Maier an? Er hatte zuletzt angestoßen, die AfD bezüglich ihrer Kleinen Anfragen noch genauer zu beobachten, was letztlich dazu führte, dass auf Bundesebene angebliche 7000 Kleine Anfragen der AfD unter Generalverdacht gestellt wurden, Putin zuzuarbeiten, was inhaltlich bei näherer Betrachtung vollkommener Quatsch ist.
Denn wie bereits in einer Maischberger-Talkshow am Beispiel von Norbert Röttgen dokumentiert wurde, haben auch alle anderen Abgeordneten Fragen gestellt, die man als systemrelevant einordnen könnte, wie der AfD-Bundestagsabgeordnete Markus Frohnmaier belegfähig herausgearbeitet hatte. Das liegt sogar im Wesen kleiner Anfragen. Was öffentlich bekannt ist, muss ja nicht abgefragt werden – so haben viele kleine Anfragen naturgemäß einen enthüllenden Charakter und sollen etwas zutage fördern, was die Bundesregierung lieber für sich behalten hätte.
Was also bewegt den thüringischen Innenminister, der auch der Weisungsbefugte des thüringischen Verfassungsschutzes ist, der wiederum im Verdacht steht oder dem man nachsagen kann, dass er mit seiner Anti-AfD-Hetze weit in den Bundesverfassungsschutz hineinsouffliert hat?
Aktuell stellt sich besagter Maier hin und kritisiert eine behauptete Remigrationsforderung der AfD, die auch die Deportation von Deutschen beinhalten würde. Eine Falschaussage mit dem erklärten Ziel, zu diffamieren und zu diskreditieren. Denn auch hier gibt es etliche eindeutige Statements aus der Führungsspitze der AfD, die eben genau solche Abschiebungen von Deutschen verneinen – bis hin zu Alice Weidel und Tino Chrupalla als Führungsduo der AfD und auch etwa zu Maximilian Krah, der am deutlichsten gesagt hat, worum es ihm als Bundestagsabgeordnetem geht.
Hier wird offenbar nahtlos angeknüpft an die mittlerweile per Gericht korrigierten Behauptungen des linksradikalen, staatlich geförderten Kampagnenportals „Correctiv“, die mit ihrem Theaterstück von Potsdam in aktivistischer Art und Weise Hunderttausende in Deutschland gegen die AfD auf die Straße gebracht und damit direkt mit einem Lügenkonstrukt in den Wahlkampf eingegriffen hatten.
Worum geht es beim Remigrationskonzept von Martin Sellner, des Gründers der Identitären Bewegung? Worum geht es bei der Frage, ob diese Remigration auch Deportationen von Deutschen beinhaltet, was klar verfassungsfeindlich wäre?
Aber weder die AfD noch Wortschöpfer Sellner schlagen einen Zwangsdeportationsmechanismus vor, sondern fordern allenfalls so etwas wie einen restriktiven Anpassungsdruck. Nochmal: Es existiert verfassungsrechtlich schlicht kein Unterschied zwischen Deutschen und Deutschen. Wer den deutschen Pass hat, ist Deutscher, unabhängig von seiner Herkunft oder seinem Migrationshintergrund.
Nichtsdestotrotz verfügt die überwiegende Zahl der Deutsche über parallel verlaufenden Familiengeschichten, die vor wenigen Jahrzehnten noch unbeanstandet so etwas wie ein deutsches Volk markierten, das gemeint war, als 1916 „Dem deutschen Volke“ an den Reichstag geklebt wurde.
Das mag schlicht daran gelegen haben, dass diese parallel verlaufenden Familiengeschichten die Regel waren und Zuwanderung eher die seltene Ausnahme. Auch die Merz-Regierung steht vor besonderen Herausforderungen. Die „erleichterten Einbürgerungen“ stammen aus dem Staatsangehörigkeitsgesetz der vormaligen Ampel-Koalition (SPD, Grüne, FDP), das im Juni 2024 verabschiedet und schrittweise in Kraft getreten ist. Dieses Gesetz verkürzt die Aufenthaltsdauer für die Einbürgerung von acht auf fünf Jahre (bei besonderen Integrationsleistungen sogar auf drei Jahre) und erlaubt generell die doppelte Staatsbürgerschaft.
Friedrich Merz und die Union hatten diese Ampel-Reform scharf kritisiert. Merz selbst forderte, diese Reform schnell wieder zu ändern. Sogar von Aberkennung bei Doppelstaatsbürgerschaft und Straffälligkeit war bei Merz die Rede, was damals postwendend beim Faeser-geführten Innenministerium für Verwunderung sorgte.
Aber wie soll Merz mit einem Koalitionspartner SPD eine Reform der SPD-geführten Ampel stürzen? Was also passierte: Stattdessen wurde die Einbürgerungsreform nur teilweise zurückgedreht. Die sogenannte „Turbo-Einbürgerung“ nach nur drei Jahren Aufenthalt wurde gestrichen, während der Großteil der Reform – wie die Verkürzung der regulären Frist auf fünf Jahre und die Zulassung der doppelten Staatsbürgerschaft – weiterhin bestehen bleibt.
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Wenn der thüringische Innenminister Maier (SPD), der auch Herr über den thüringischen Skandal-Verfassungsschutz ist, jetzt in einem Interview mit der „Welt“ behauptet, das Remigrationskonzept der AfD „beinhaltet die Deportation von Deutschen, die nicht in das Staatsvolk-Konzept der AfD passen“, dann ist das schlicht gelogen. Und die „Welt“ erinnert in der Nachfrage zu Recht daran, dass der Bundesvorstand der AfD längst festgestellt hat: Die Abschiebung deutscher Staatsbürger mit Migrationshintergrund stoße auf „eine entschiedene Ablehnung“.
Aber anstatt darauf Antwort zu geben, malt Maier gegenüber der „Welt“ ein Bild der „Machtergreifung“ durch die AfD und macht damit eigentlich nur deutlich, wie wenig die Etablierten selbst noch dazu bereit sind, die ihnen vom Wähler zugestandene Macht auf Zeit aus den Händen zu geben.
Bemerkenswert auch diese notorische Feigheit von Maier, der mehrfach einen Rückzieher macht, als die „Welt“ ihn nach dem „Spionage-Vorwurf“ gegen die AfD befragt. Er habe nie von „Spionage“ gesprochen. Das mag sein, aber dass er das Ziel hatte, dass es in den regierungsnahen Medien und in den Öffentlich-Rechtlichen so gelesen wird, ist unbestreitbar.
Und wie soll man jetzt die erleichterten Einbürgerungsgesetze der Ampel-Regierung kritisieren? Die haben zunächst einmal Folgendes getan: Sie haben Hunderttausende von Zuwanderern der zunächst illegalen Massenzuwanderung durch eine Turbo-Einbürgerung vor einer kommenden Abschiebung bewahrt, so diese nach dem Wegfall ihres Schutztitels wieder hätten heimkehren müssen. Zur Erinnerung: Asyl und alle weiteren Aufenthaltstitel sind in aller Regel solche auf Zeit.
Kaum ein anderes Reformpaket steht so sehr für die links-grüne Ideologiepolitik der Ampel. So, wie Atomkraftwerke gesprengt und zerstört wurden, damit sie nie mehr ans Netz genommen werden können, wurden auch Masseneinbürgerungen vorgenommen, die ebenfalls unumkehrbar sind. Hier ging es den Ampel-Politikern nicht um die Menschen, sondern um eine Kampfansage an den politischen Gegner. Durch die Unumkehrbarkeit der Einbürgerungen wurden vollendete Tatsachen geschaffen.
So wurde eine massenhafte Einbürgerung von kulturfernen Muslimen ermöglicht, die selbst vielfach keine Verbindung zu Deutschland und der deutschen Kultur haben. Hatte Kanzlerin Merkel noch 2017 gemeint, öffentlich klarstellen zu müssen, dass die abendländische Kultur mit ihren Wurzeln in Christentum und Judentum „natürlich weiter für unser Land bestimmend“ sei, hat die Ampel schon vier Jahre später den Weg dafür bereitet, dass neue kulturelle Einflüsse das Land „bereichern“ sollen, weil man der Auffassung war, dass die Deutschen und ihre heimische Kultur etwas Negatives in sich tragen, was „bereichert“ werden müsse. Jedenfalls konnte dieser Eindruck entlang der Vehemenz und Eile der Reformen entstehen.
Hier wurden die Deutschen vor vollendete Tatsachen gestellt. Möglicherweise auch, um der Zuwanderungsproblematik, welche die Ampel noch forciert hatte, Herr zu werden, indem man illegale Zuwanderer massenhaft einbürgerte und ihnen damit einen Status verlieh, der ihnen alle staatsbürgerlichen Rechte als Deutsche verleiht.
Herr Maier und andere wissen ziemlich genau, dass diese Turbo-Einbürgerungen ein ideologischer Generalangriff der Ampel-Regierung waren, weil unumkehrbar.
Fakt ist aber auch: Selbstverständlich darf man diese Einbürgerungen von illegalen Zuwanderern in Deutschland kritisieren und fordern, dass alle Einbürgerungserleichterungen insgesamt eingestellt werden müssen. Und hier gibt es offenbar auch Schnittmengen bis tief hinein in die Regierungsparteien CDU/CSU. Die aber haben sich von der Merz’schen Brandmauer davon abschneiden lassen, diese Schnittmengen auch adäquat zum Ausdruck bringen zu können.
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Kommentar von Kurt Engel
"Wir können aber nicht jedem Gutes tun. Daher sagt der heilige Augustinus, dass wir alle zu lieben (diligere) verpflichtet sind, aber nicht gehalten sind, allen Gutes zu tun (benefacere). Vor allen anderen müssen wir denen Gutes tun, die uns näherstehen, denn "wenn jemand für die Seinigen und besonders für seine Hausgenossen keine Sorge trägt, der hat den Glauben verleugnet und ist ärger als ein Ungläubiger"
Thomas von Aquin 1225 - 1274, ital. Dominikaner, einflussr. Philosoph, bed. kath. Theologe u. Priester
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Kommentar von Schwar Zi
So ist nun einmal, im Panikmodus denkt der Mensch nicht unbedingt rational. Und dieser Panikmodus ist bei manchen Leuten unbestreitbar vorhanden. Die Angst des Verlustes der Deutungshoheit dominiert. In des Kaisers neue Kleider war es besonders schlimm für den Kaiser, als das Volk ihn auslachte. Lachen bricht also den Bann. Nun, lasst und mehr lachen...
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Kommentar von Carl Peter
Natürlich sind in einer von der Verfassung her gesehenen lebendigen Demokratie auch lebendige Menschen vonnöten - enthebt man die Demokratie von dieser Lebendigkeit, ist sie nur den Toten von Nutzen, und was sollen die damit anfangen?
(Das sollte die Erfindung der UnsereDemokratie verschleiern, aber damit ist jetzt die Gesellschaft eher tot als lebendig.)
Es ist Weihnachtszeit, eigentlich die Zeit der Erniedrigten und Beleidigten, der Gretas mit den Zündhölzern, der geflüchteten Ritter der Armut, der Söldner und Terroristen Gottes und hoffentlich nicht der Witwentröster noch dieses Jahr in diesem Land.
Meist wurde er in der Weihnachtszeit besonders gebraucht, der einfache, gutgläubige Idiot der Familie, an das Rad seines Schicksals geflochten - er hat seine Maria niemals geschlagen und sein Baby niemals missbraucht, stets war er Wächter und Beschützer und niemals unterlag er der bengalischen Selbstillumination, dass Geben seliger als Nehmen sei, sogar wenn man nichts mehr hat.
Aber was passiert, wenn die Eliten glauben, es gäbe zuviel Arme in der Welt?
Wenn die Armen zuviel für sich selbst brauchen, um zu überleben?
Beginnen sie dann mit einem Krieg auszudünnen?
Man will und kann die Armen ja nicht einfach reich machen, der Mehrwert zahlte sich dabei ja auch nicht aus.
Es scheint aussichtslos, was macht man mit den wirtschaftlichen Umsatzträgern, wenn sie von den Gewinnen mehr verbrauchen, als sie erwirtschaften?
Man kann sie doch nicht endlos Schulden machen lassen - wenn zuviel Häute zu Markte getragen werden, sind sie dann immer weniger bis nichts mehr wert.
Eigenartiger Humanismus vor dem Krieg: Ein Apparat, konstruiert sich selbst zu zerstören, wäre nützlicher, als ein Apparat, der alles zerstört.
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Kommentar von T S
Bei dieser Diskussion wird wieder mal was Entscheidendes übersehen:
Ist der Erwerb der Staatsbürgerschaft überhaupt gültig wenn sie nicht unter den benötigten Voraussetzungen erfolgte, egal ob durch Täuschung oder mangelnde Prüfung (in Berlin wohl besonders leicht)?
Zumindest eine gründliche Nachprüfung wäre mehr als angebracht.
Mindestvoraussetzung wäre alltagsfeste Beherrschung der Sprache sein, schon daran würden viele scheitern. Dazu noch eigenes Einkommen, mindestens die Hälfte der Aufenthaltszeit.
Alles Dinge die in anderen Ländern selbstverständlich sind.
Doppelte Staatsbürgerschaft gehört generell gestrichen.
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Kommentar von winfried Claus
Wie stopft man jedem Lügner sein Maul?
Man lügt ihn ganz offen an, ohne mit seiner Lüge etwas zu bezwecken!
Ein Lügner kann ohne Wahrheit nicht existieren, er ist die Wahrheit auch nicht wert.
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Kommentar von HS
Hahaha. So geht es nur noch schneller mit dem Ende der BRD. Und das wird kommen!
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Kommentar von Hans Bendix
Nun, vielleicht ein "Faktencheck:
# Wer seine Papiere bei der (damit illegalen) Einreise vernichtet hat, kann nicht eingebürgert werden, weil nicht klar ist, welche Staatsangehörigkeit(en) er dann neben der deutschen noch besitzt.
# Die meisten Neueingebürgerten verfügen über eine zweite Staatsbürgerschaft, weil sie ihre ursprüngliche nicht mehr zwingend für die deutsche aufgeben müssen.
# Das Grundgesetz verbietet den Entzug der Staatsbürgerschaft nur für den Fall, daß der Betroffene dadurch "staatenlos" würde.
# Wer mit deutscher Zweit-Staatsbürgerschaft in Deutschland straffällig wird, dem kann die deutsche Staatsangehörigkeit wieder entzogen und er selbst in das Land der Erst-Staatsangehörigkeit abgeschoben werden.
Alle davon abweichenden Behauptungen sind nur sozialistische "Nebelgranaten".
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Kommentar von Kevin Anger
Schade, dass Lügen nicht wehtut. Der Sozialist würde nur noch schreiend herumlaufen.