ICH schaute diese Sendung auf Youtube-komplette 60 Minuten. Danach war ich ratlos...

Leserbrief: „Entschuldigungsorgie – so etwas macht man einfach nicht!“

Leserbrief zur WDR-Talkshow „Die letzte Instanz“

von Alexander Wallasch

Vier weiße „Kartoffeln“ sind in WDR-Talkshow übel über Zigeunersoße ausgerutscht. Schauspielern Janine Kunze und Moderator Micky Beisenherz mussten sich anschließend ebenso wie der WDR entschuldigen. Jednfalls fühlten sie sich durch einen Shitstorm dazu genötigt. Unser Leser Eddy Nova schaute sich die Sendung noch einmal an und hatte größte Mühe, überhaupt den Stein des Anstoßes zu entdecken.

Janine Kunze zu Gast im Meinungstalk "Die letzte Instanz".

Shitstorm über WDR: Vier Weiße reden über Zigeunersoße

Sind Janine Kunze und Miky Beisenherz Rassisten?

von Alexander Wallasch (Kommentare: 1)

Moderator Micky Beisenherz schoss in seiner Entschuldigung den Vogel ab als er sagte: „Eine Sendung, in der vier Kartoffeln sitzen und mittels Karten über Rassismus abstimmen, hat ein Problem.“ Ja, möglicherweise ein Problem damit, dass eine dieser Kartoffeln sich selbst rassistisch als Kartoffel definiert und darüber vergisst, dass wir uns immer noch in Kartoffeldeutschland befinden, nicht in Reis-Japan oder Maniok-Afrika.

Ulf Poschardt, Chefredakteur der WELT, forderte jüngst Journalisten auf, gegen den Mainstream zu schwimmen. Aber wie ernst ist das zu nehmen?

Ein Chefredakteur sieht rot

Ulf Poschardt will mit den großen Jungs spielen

von Alexander Wallasch

Vorsicht ist geboten, wenn aus den journalistischen Elfenbeintürmen Kriegsgeheul erklingt. Der Chefredakteur der Welt, Ulf Poschardt, rief gerade zu so etwas wie einem heiligen Krieg gegen den bösen Mainstream-Journalismus auf, verbiss sich also ganz entsetztlich im eigenen Bein. Und weil der Schmerz so erregend war, trat er dem scheidenden Bischof Heinrich Bedford-Strohm gleich mal ans Schienbein und kritisierte ganz mainstreamfern dessen Seenotrettungen vor der libyschen Küste. Glaubwürdig?

Das Öffentlich-Rechtliche Fernsehen in Polen.

Polens ÖR-Regierungsfernsehen

Ausgerechnet das ZDF erregt sich über das polnische öffentlich-rechtliche Fernsehen

von Alexander Wallasch

Na das ist doch mal hübsch, das ZDF, genauer das Morgenmagazin (Moma) macht sich Gedanken über die Pressefreiheit im Nachbarland Polen. So ein Bericht wäre tatsächlich die Gelegenheit, mal das eine mit dem anderen zu vergleichen, bzw. einmal selbstkritisch Fehler im eigenen System zu analysieren, aufzuzeigen und ggf. hier korrigierend einzugreifen. Sie ahnen es: Pustekuchen auf dem Moma Frühstückstisch.