Ich sehe was, was du nicht siehst?!
Kolumnist Toddn sieht dieser Tage Dinge, von denen er glaubt, das andere sie nicht sehen. Dieser Umstand ist jedoch nicht unerlaubten Substanzen geschuldet, sondern einem amerikanischen Großunternehmen. © Foto: Pixabay / Gerd Altmann

Ich sehe was, was du nicht siehst?!

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„Ich sehe was, was du nicht siehst?!“ Dieser Satz eines beliebten Kinderspiels ist sicher vielen von euch vertraut. „Ich sehe was, was du nicht siehst?!“ drückt für die kindliche Entwicklung etwas Wichtiges aus: Die persönliche Sichtweise auf bestimmte Dinge im eigenen Leben.

Wo stehe ich in all dem Schlamassel?
Kolumnist Toddn am Vorabend des 20. Jahrestages der Anschläge auf die New Yorker Türme. © Foto: Pixabay / Gerd Altmann

Wo stehe ich in all dem Schlamassel?

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Sicher kann ein jeder von uns Älteren sich daran erinnern, an welchem Ort er sich gerade befand, was er gemacht hat, als heute vor zwanzig Jahren die Türme in New York fielen. Aus welchen Gründen immer die Zwillingstürme und das Gebäude 7 fallen mussten, ich trauere um die genommenen Leben und gedenke ihrer Seelen. Mögen sie nicht verloren sein und sich in einer besseren Welt befinden als die, aus der sie gerissen wurden, in welcher sie nicht weiterleben durften.

Boris Reitschuster und Christian Witt - Bilder einer verbotenen Demonstration in Berlin
Fotostrecke der verbotenen Demonstration in Berlin am 28. August 2021. Christian Witt hinter und Boris Reitschuster vor der Kamera. © Foto: Christian Witt

Boris Reitschuster live in Berlin – die Fotografenperspektive

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Ende August 2020 versammelten sich mehr als hunderttausend Bürger gegen die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung auf der Straße des 17. Juni in Berlin. Ein Jahr später werden solche oppositionellen Demonstrationen nicht mehr genehmigt, viele Menschen wurden seitdem diffamiert und ihre Bewegung sogar teilweise unter Beobachtung des Verfassungsschutz gestellt.

Deutschland am Morgen im Nebel
Unser Kolumnist Toddn Kandziora ist mit seinem Hund unterwegs. Der hat zwar Angst vor fallenden Äpfeln, aber er macht Toddn gute Laune. © Foto: Unsplash / Tiberiu Popa

Deutschland am Morgen im Nebel

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Dies heute ist meine fünfunddreißigste Kolumne. Vierunddreißigmal habe ich euch dystopisch düstere Gedanken um die Ohren gehauen. Heute werde ich das einmal nicht tun. Zumindest nicht so heftig wie bisher und von mir gewohnt.

Wer denn noch - wenn nicht wir?
Kolumnist Toddn: „An ihre Verachtung haben wir uns fast gewöhnt. Uns jedoch damit abzufinden Menschen ohne Wert zu sein, dieses harte Brot wird manch einer nicht bereit sein zu schlucken.“ © Screenshot: YouTube / Schicht im Schacht: Abschied von der Kohle | WDR

Wer denn noch - wenn nicht wir?

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Hallo, schöne neue Welt. Wieder hast du mich zurück in deinen technokratisierten, so beschützenden Fängen. Seit vier Tagen jetzt wieder. Und seit drei Tagen bist du mir zu viel des Guten. Deine durchdringende Liebe und Fürsorge, für so einen wie mich, die ist oft schwer zu ertragen.

Über das Leben abseits einer kranken Gesellschaft
Kolumnist Toddn will ungeimpft zwei Jahre im Wald leben oder an einem See. Dafür sucht er einen passenden Ort. © Foto: Pixabay / Jerzy Górecki

Über das Leben abseits einer kranken Gesellschaft

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Ich habe es wieder getan. Ich war auch die letzte Woche nicht daheim. Nicht erreichbar für die allmächtige GEZ und ihre Gerichtsvollzieherin. Ich wurde weder von Radionachrichten verängstigt, von Tonnen schweren Zeitungsmeldungen ideologisch erschlagen oder mit Internetfrequenzen auf 3, 4 oder 5G Level verstrahlt. Ich war eine weitere Woche nicht empfangsbereit für die Gnade und den segensreichen Schutz ihrer neuen Normalität.

Einfach abschalten
Kolumnist Toddn Kandziora war auf Reisen. Von der Einsamkeit in die Einsamkeit. Vom Computer in die computerfreie Einöde. Und für Toddn gilt: Alles ist besser als das, was für alle gleich ist. © Foto: Pixabay / Mystic Art Design

Einfach abschalten

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Ich war die letzte Woche mal weg. Nein, nicht daheim hinter meinen sieben Bergen. Dort, wo ich war, da hatte ich keinen Computer und keinen Internetzugang. Daher kam meine Kolumne nicht am letzten Samstag. Deshalb könnt ihr sie erst heute lesen. Entschuldigt bitte die Verspätung.

Deutschland hat am Hindukusch einen Krieg verloren
Die Taliban erobern in rasanter Geschwindigkeit ganze Regionen in Afghanistan zurück, der zwei Jahrzehnte dauernde und viele Milliarden Euro verschlingende Krieg gegen den Terror ist verloren. © Foto: Wikimedia Commons / Petty Officer First Class Ryan Tabios, ISAF HQ Public Affairs

Die Niederlage

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Ungefähr 10 Kilometer außerhalb von Kundus liegt das Camp Pamir. Es hat der Bundeswehr mehr als anderthalb Jahrzehnte als Hauptquartier gedient und ist erst am 30. April dieses Jahres vollständig der Afghanischen Nationalarmee (ANA) übergeben worden. In den Mittagsstunden des 11. August 2021 besetzen Einheiten der Taliban das Camp. Dies ist der endgültige Schlussstrich unter einen Krieg, der nicht so heißen durfte, aber dennoch einer war.

Die vierte Welle spült es weg
Wer nichts zu sagen hat, der sollte den Mund halten. Punkt. Wem nichts wirklich Gescheites trotz des vielen, alltäglichen Irrsinns dieser Welt, insbesondere im eigenen Land einfällt zu schreiben, nun, der sollte es besser sein lassen. © Foto: Toddn

Die vierte Welle spült es weg

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Ich probiere es jetzt noch einmal. Einmal noch. Und wenn ich es wieder nicht schaffe, einen auch nur halbwegs interessanten Satz in die vor mir liegende, von Schokolade, Kekszucker und Chips-Salz verklebte Tastatur zu hämmern, dann, ja dann lasse ich es heute sein. Dann wird diese Kolumne eine sehr kurze. Eine ganz kurze.

Traumhafte Nachrichten aus Andersdeutschland
Kolumnist Toddn Kandziora hat in seiner dreißigsten Ausgabe einen Traum von einem Land jenseits der Maske. Selten noch endete eine seiner Kolumne so positiv. © Foto: Pixabay / analogicus

Traumhafte Nachrichten aus Andersdeutschland

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Aus einem Traum: Meine Kanzlerin hieß nicht mehr Merkel, sondern Wagenknecht. Auch der Vizekanzler war eine Frau und sie hieß Petry. Die Frauke war in dieser Stadt geboren. Na, die musste sich vor Ort auch auskennen. Gut kannte sich auch der Innenminister aus. Der hieß Maaßen. Der stammte zwar nicht von hier, wurde aber wegen seines Sachverstandes von den hier lebenden Bürgern sehr geschätzt.

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht sorgen
Wer Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern betrachtet, der findet unser Land in vielen Kategorien abgeschlagen unter ferner liefen. Denn dort befindet sich heute dieses beste Deutschland aller Zeiten. © Screenshot: YouTube / DW Deutsch

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht sorgen

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Durchschnittlich betrachtet habe ich fast zwanzigtausend Euro Cash zur Verfügung. Ich besitze durchschnittlich ein halbes Haus, fahre durchschnittlich ein drei Jahres altes Auto. Mache seit Jahren durchschnittlich einmal im Jahr Urlaub in einem Sonnenparadies, bekomme durchschnittlich fast dreitausend Euro Rente (wenn ich in Rente gehen sollte) und von meinen Wertpapieren, Edelmetallen und Kindern rede ich erst gar nicht. Aber ich bin nicht durchschnittlich.

Land unter
Kolumnist Toddn Kandziora schaut zurück auf die Woche und kommentiert was passiert ist und was nicht und was die Entscheider meinen, wie wir darüber zu denken haben. © Foto: Pexels / Vlad Chețan, Alexandra_Koch

Land unter

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Es regnet und regnet und regnet. Es hört ja gar nicht mehr auf zu regnen. Auch hier, wo ich schon länger lebe, regnet es seit Wochen immer wieder und tagelang und meist in der Nacht. Doch ist unser Regen lange nicht vergleichbar mit den katastrophalen Wassermassen, die der Himmel über NRW und Rheinland-Pfalz auf die dort lebenden Menschen prasseln lässt.

Morgens um acht Uhr in Gedanken bei Anabel Schunke
Kolumnist Toddn Kandziora schaut mal wieder in trübes Wetter. Aber er gibt nicht auf. Er bleibt in seinem Neorealismus standhaft wie gehabt auch in Folge 27. © Bildmontage: Pixabay / Gerd Altmann, Alexandra_Koch

Morgens um acht Uhr in Gedanken bei Anabel Schunke

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Es ist früh am Morgen. Der Himmel ist grau, es regnet und das körperliche Wohlbefinden war auch schon einmal besser. Gestern war Donnerstag, der Tag der offenen Dorfgarage am Abend und das rächt sich immer wieder freitags, diesen für mich doch wichtigen Tag der Woche, an dem ich fit genug sein muss, um ein paar gerade Sätze für meine Kolumne zusammenzuschreiben.

Leben im Nicht-mehr-Land
Wären wir als Bevölkerung im Denken gespalten, dann hätte es in der letzten Zeit einen Aufstand gegen so vieles gegeben, was diesen gerechtfertigt hätte. Aber es gab keinen Aufstand. © Foto: Pixabay / ASSY

Leben im Nicht-mehr-Land

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Nein, wir sind kein gespaltenes Volk. Wären wir als Bevölkerung im Denken gespalten, dann hätte es in der letzten Zeit einen Aufstand gegen so vieles gegeben, was diesen gerechtfertigt hätte. Aber es gab keinen Aufstand. Kein Aufbegehren von den vielen unten gegen die wenigen da oben. Gab es nicht.

Und wie masturbieren Sie?
Masturbation ist ein sehr intimes Thema. Das ist unser eigenes kleines Ritual, unser eigener kleiner Moment. Druck ablassen, Fantasien freien Lauf lassen und mit erstaunlicher Leichtigkeit einschlafen. © Foto: Pexels / Deon Black

Rücklings in zwei Minuten zum Höhepunkt

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KIA sinniert über ihre eigenen Masturbationspraktiken sowie erste Erfahrungen, und stößt dabei auf die Frage, ob Andere wohl auch ihre Lust manchmal ganz gezielt steuern, um unterschiedliche Alltagsaufgaben zu meistern.

Deutschland Regenbogenland
Immer noch gut die Hälfte der, in der besten Demokratie und im besten Deutschland aller Zeiten Lebenden, schätzen sich glücklich. In diesem Sinne. Möge dieser Sommer noch die letzten, aktiven Hirnzellen schmelzen lassen. © Foto: Pexels / Sharon McCutcheon

Deutschland Regenbogenland

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Stell dir vor es ist EM und keiner schaut zu. So zumindest erscheint es mir dieser Tage, wenn ich mich in meinem kleinen Dorfe mit Nachbarn, Bekannten und Freunden unterhalte. Im Sommer 2021 ist Fußball zur Nebensächlichkeit verkommen. Da ist kein Märchen.

Macht euer Ding, aber lasst uns in Ruhe.
Wir sind eh bald schon der Kompost, auf dem ihr eure neue Welt gedeihen lassen und den ganzen Tag vor Freude hüpfen könnt. Aber bis dahin. Bitte. Lasst uns in Ruhe im Garten sitzen und dabei zuschauen. © Foto: Unsplash / Luisa Brimble

Macht euer Ding, aber lasst uns in Ruhe.

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In naher Zukunft werden Menschen sich verdächtig machen, wenn sie nicht willens sind, sich rund um die Uhr analysieren und kontrollieren zu lassen. Denn dies dient nicht nur dem Wohl der einzelnen Person, sondern dem Wohle aller. Daher wird, wer nicht mitmacht, der Feind sein.

Ich nehme mir die Freiheit
Wo kämen wir da hin? Bürger und Bürgerinnen die miteinander reden? Vielleicht gar über Sinn und Unsinn all der vielen Maßnahmen. Verordnungen. Bestimmungen. Verbote und Einschränkungen. Das wäre blanke Anarchie. © Foto: Pixabay / Gerd Altmann

Ich nehme mir die Freiheit

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Toddn sucht in dieser Kolumne nach einer Möglichkeit Frau Merkel ein wenig sympathischer zu denken. Todnn versucht, Merkels kaum nachzuvollziehenden Erklärungen und Entscheidungen zu verstehen… Er würde dafür sogar Verzicht üben. Aber was ist, wenn Merkel einfach nur gemein ist und sich einen Teufel um Toddn und Co schert?

Revolution in der Monatshygiene?
Die Menstruationstasse zwei Jahre später: Riesensauerei oder Revolution der Monatshygiene? © Foto: Pexels / Nataliya Vaitkevich

Menstruationstasse - ein Selbsttest

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Zuerst erschienen am 01.12.2020

Der heutige Weltmenstruationstag 28. Mai 2021 möchte „raus aus der blutigen Tabuzone“, wie der Merkur stellvertretend für andere Gazetten schreibt. Wir wollen gar nicht lange drumherum reden und lassen stellvertretend eine Frau zu Wort kommen, die sich intensiv mit ihrer Monatsblutung befasst und neue Erkenntnisse gewonnen hat: Kolumnistin KIA berichtet über ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit der Menstruationstasse, einem neumodernen Produkt für Frauen im Umgang mit ihrer so genannten Monatsblutung.

Keine Zeit, um Träume zu begraben
Toddn findet Alkohol eine korrekte Lösung, ein bisschen abzuschweifen vom Hier und Jetzt der ausklingenden Merkel-Ära am Vorabend des hundertjährigen Baerbock-Reichs. © Foto: Pixabay

Keine Zeit, um Träume zu begraben

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Gegen sechs Uhr in der Früh bin ich von einem wilden Rudel aufheulender Trecker vor dem Haus geweckt worden. Es waren ihrer fünf bis sechs, die sich lautstark aufmachten verschiedene Felder der Umgebung zu bewirtschaften. Die Nachbarin nutzte das frühzeitige Lärmkommando vom Großbauern, um sich auf ihren Aufsitzmäher zu setzen und bevor der große Regen an diesem Tag über das Land kommt ihren Rasen zu stutzen.

Vom Balkon
Warum merken wir nicht, dass die Maske uns einschränkt? Wollen wir eigentlich wieder frei atmen? Oder doch lieber in Gedanken versinken? © Foto: Unsplash / Mahdi Bafande

Wie merken wir’s wieder?

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Es ist Mittwoch, 19. Mai 2021, ca. 9:20 Uhr. Trotz meiner inzwischen 57 Lebensjahre rauche ich immer noch. Deshalb stehe ich an diesem Morgen bereits zum zweiten Mal auf dem Balkon meiner Kreuzberger Wohnung. Weil diese an einer sogenannten Fahrradstraße liegt, gibt’s dort nicht nur vorbeibrausende Autos, sondern auch viele Radfahrer zu sehen.

Draußen vor der Tür
Kein Zutritt ohne Impfung! © Bildmontage: Pexels / Artem Beliaikin

Draußen vor der Tür

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Vor zwei Tagen fuhr ich nach Wochen wieder einmal in die nächste Kreisstadt. Zum Einkaufen. Ich brauchte dringend eine neue Hose, ein Paar Laufschuhe, die alten waren völlig hinüber und einiges an Zeugs aus dem Baumarkt für die anstehenden Reparaturen am windschiefen Gewächshaus. Keine halbe Stunde später fuhr ich ohne neue Hose, ohne das Paar Laufschuhe und ohne Arbeitsmaterial zurück nach Hause, da mir der Zugang zu den Läden verweigert wurde. Ich musste draußen bleiben. Draußen vor der Tür.

Neue Serie: The Attaché
Ein Beziehungsdrama in Zeiten des Terrors © Screenshot: YouTube / STARZPLAY Germany

Israelisches Serienkonzept auf Stadt der Liebe angewandt

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Die Macher hinter den weltweit erfolgreichen Serien aus Israel wie „Shtisel" haben nun eine Liebesgeschichte vor dem Hintergrund der Anschläge auf das Bataclan-Theater 2015 herausgebracht. Die französische Hauptdarstellerin Héloïse Godet beantwortete uns exklusiv ein paar Fragen, wie die Dreharbeiten für sie als Nicht-Hebräischsprecherin verliefen und wie die Serie ihre Sicht auf das jüdische Leben in Frankreich geändert hat.

Auf der anderen Seite der Daseinswippe
Es kommt darauf an, wie viele von uns sich für die eine oder die andere Seite der Daseinswippe entscheiden! © Foto: Alexander Wallasch

Auf der anderen Seite der Daseinswippe

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Ein besseres Land für alle Menschen dieser Erde ist gar kein Deutschland mehr. Keine Landesfahne. Keine gemeinsame Sprache. Ach, und am besten gleich auch keine bösen Deutschen mehr. Weg damit. Zero Covid, Zero Deutschland!

Ich gebe ihnen mein Ehrenwort…
Die Gendersprache getrimmte Nachrichtensprecherin flüstert mir in mein Reptiliengehirn . © Foto: Pixabay / Quim Muns

Ich gebe ihnen mein Ehrenwort…

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Guten Tag. Heute möchte ich Ihnen, meinen Leserinnen und Lesern mitteilen, ich bin in der letzten Woche schon am frühen Morgen ein wenig verwirrt durch einen weiteren, einsam-traurigen Tag gewankt und dabei nicht nur einmal mit dicken Kopf am Küchentürrahmen hängen geblieben. Ja, fast bin ich im Angesicht der derzeitigen Gesamtbildlage auch ein klein wenig wütend geworden. Um nicht völlig meine Contenance zu verlieren, bin ich zu Beginn der Woche dazu übergegangen meinen Konsum täglicher Horror-Show-Nachrichten auf wenige Minuten am Tag zu reduzieren. Wurde mein Leben dadurch ein besseres? Nein. Wurde es nicht. Es wurde eher recht mysteriös.

Mein Herz sehnt sich in die Vergangenheit - zurück in eine bessere Zeit
Ich war irgendwo angekommen, wo es sich zu Hause anfühlte. Dann war das wohl Heimat. © Foto: Toddn Kandziora

Mein Herz sehnt sich in die Vergangenheit - zurück in eine bessere Zeit

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Unsere Herzen stehen unter Dauerbeschuss. Unsere Herzen werden seit mehr als einem Jahr in ausgeklügelten, medial inszenierten Stahlgewittern rund um die Uhr von Spezialisten im Schleudergang reingewaschen. Wo schlägt das eigene Herz in dieser verrückten Zeit? Schlägt das Herz auf der linken, oder pocht es auf der rechten Seite in eigener Brust? Das Herz schlägt bekanntlich Links. Es schlägt in der Mehrzahl links und vereinsamt dort inzwischen in Massen. Es wird seiner, von Politik und Medien als obsolet zu betrachtender Heimat entrissen. Noch aber darf es schlagen, von Fachärzten und Spezialisten verordnet auf der linken Seite. Der heimatlosen.

Eure Freiheit ist nicht meine
Da auch im Winter Bäume gefällt, gerückt, entastet und zerteilt werden müssen, gab es Typen wie mich. © Foto: Pixabay / Michal Jarmoluk

Eure Freiheit ist nicht meine

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In den letzten Jahren vor der deutschen Wiedervereinigung arbeitete ich im Winter als nicht versicherter Holzfäller im hessischen Knüllgebirge unweit von Marburg. Nicht auf Steuerkarte. Die staatlichen Holzfäller machten in dieser Zeit Kurzarbeit oder hielten ihren behördlich erteilten Winterschlaf.

Wenn die Schwarz-Rot-Weißen Fahnen wehen
Heute, mehr als dreißig Jahre später, da wehen sie auch im Mittelmeer stolz im Wind. Die schwarz-rot-weißen Fahnen der ANTIFA. © Foto: Pixabay / Peter H

Wenn die Schwarz-Rot-Weißen Fahnen wehen

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Heute Morgen wurde ich durch einen Artikel im Netz indirekt an den 20. April 1989 erinnert. An diesem Tag, es war ein sonniger Donnerstag saßen die Rasselbande und ich im Hofe eines vier Etagen großen Wohnhauses im östlichen Stadtteil Braunschweigs in Nähe des Prinzenparks und freuten uns bei Kaffee, Bier und Mettbrötchen über einen warmen Frühlingstag.

KIA und die Liebe
Schaltet das Gehirn ab, wenn wir verliebt sind? © Foto: Pixabay / Deflyne Coppens

Auch er war die Liebe meines Lebens

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Was passiert mit uns, wenn die "Liebe" einschlägt, und warum, verflixt und zugenäht, lernen wir nicht aus unseren "Fehlern"?

Jogi Löw - die Angela Merkel des schlechten Fußballs
DFB-Blamage beim 1:2 gegen Nordmazedonien © Foto: Pixabay / S. Hermann & F. Richter

Jogi Löw - die Angela Merkel des schlechten Fußballs

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Vor Tagen verlor die Mannschaft von Trainer Joachim Löw in Duisburg ihr drittes Qualifikationsspiel gegen die Fußballnationalmannschaft Nordmazedoniens, einem Land mit kaum mehr als zwei Millionen Einwohnern. Gibt es jemanden, der dieses deutsche Heimspiel gesehen hat? Also ich nicht. Auch niemand den ich näher kenne. Die Mannschaft hat halt verloren. Na und? Dann verliert sie halt wieder. Wen interessiert das noch?

„Fauda“ – Israelische Agentenserie auf Netflix
Die dritte Staffel startete am 16. April 2020 auf Netflix © Foto: Pixabay / Andrés Rodríguez

„Fauda“: Infiltrieren und sterben lassen

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Die Kamera zeigt jemanden, der in einem Moment noch Gitarre spielt, nur um dann im nächsten Moment, mit der Pistole, um sich zu schießen. Wer jetzt an Antonio Banderas und den Film „Mariachi“ gedacht, der liegt falsch. Es ist nämlich eine der erfolgreichsten israelischen Serien der letzten Jahre gemeint: „Fauda“. Die dritte Staffel startete am 16. April 2020 auf Netflix und bereits im vorhergehenden Dezember im israelischen Fernsehen. Dort stelle sie innerhalb weniger Tage neue Einschaltrekorde auf, die Produktion bzw. Ausstrahlung einer vierten Staffel ist bereits auf dem Weg.

Alle wieder glücklich - alle sind gut drauf!
Unter strengen Auflagen darf der Osterhase die Ostereier verteilen © Foto: Pixabay / Alexandra_Koch

Alle wieder glücklich - alle sind gut drauf!

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Die beste Kanzlerin aller Zeiten hat sich entschuldigt. Dafür, dass sie den Osterhasen von der Arbeit abhalten wollte, vormals leere Kirchen auch über Ostern leer geblieben wären und größere Familien kein lustiges Eiersuchen für den lustig maskierten Nachwuchs im Garten hätten ausrichten dürfen.

Hadern. Zweifeln. Durchhalten. Versuchen zu leben. So gut es eben geht.
Willy Brandt und Helmut Schmidt beim SPD-Bundesparteitag © Foto: Wikimedia Commons / Bundesarchiv, B 145 Bild-F039404-0012 / CC-BY-SA 3.0

Hadern. Zweifeln. Durchhalten. Versuchen zu leben. So gut es eben geht.

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Der heutige Samstag ist „Weltglückstag“. Ein möglicher weiterer Grund das Küchenfenster zu öffnen und laut in diese verrückte Welt hinausschreien. „Ihr könnt mich alle am Arschlecken! Ich lass mir das nicht länger gefallen“, wie es Moderator Howard Beale im Film NETWORK von 1976 vor Millionen Fernsehzuschauern hinausposaunte.

„ZACK SNYDER’S JUSTICE LEAGUE“ – Gerechtigkeit für enttäuschte Fans
DC-Superhelden Batman, Wonder Woman und Superman © Foto: Unsplash / King Lip

„ZACK SNYDER’S JUSTICE LEAGUE“ – Gerechtigkeit für enttäuschte Fans

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Nachdem Comicfans 2017 auf die Barrikaden gegangen waren und die Ursprungsfassung des DC-Superheldenfilms „Justice League“ vom Regisseur Zack Snyder gefordert hatten, gab Warner Bros. endlich nach. Der Film ist nicht nur länger, sondern auch um Längen besser.

Alles was bleibt: Musik und eine Grillwurst
Mit guter Musik kann ein traurig gestimmter Mensch besser über den Tag kommen. Musik gibt uns Lebensmut. Musik hilft uns über den Berg, wenn wir einmal unten sind. © Foto: Pixabay / blitzmaerker

Alles was bleibt: Musik und eine Grillwurst

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Rockt das Leben! Dafür ist es nämlich da. Zum Spaß haben. Zum Lieben. Zum Feiern. Zum Leben eben. Wir sind doch nicht für diesen so kurzen Moment auf der Erde erschienen, um uns über Jahre hinweg in Angst halten zu lassen. Uns von gewählten Personen verbieten zu lassen, uns zu vertrauen, als Menschen zu umarmen, uns zu lieben. Whatever. Wenn wir uns unsere Menschlichkeit nehmen lassen, dann haben wir uns das Recht, Mensch zu sein nehmen lassen.

Weiße Fahne aus dem Fenster zur bedingungslosen Kapitulation
Kapitulation © Foto: 123RF / Tatiana Epifanova

Weiße Fahne aus dem Fenster zur bedingungslosen Kapitulation

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Kolumnist Toddn Kandziora hisst die weiße Fahne. Wenn schon tieffliegende Düsenjets und heulende Sirenen keine Schrecken oder emotionale Effekte mehr auf seine Systeme haben, dann bleibt er lieber bei Sodbrennen-Keksen und lauwarmem Kaffee. Aber einmal noch, dieses eine Mal noch, will er sein Sodbrennen in Schreibwut über „die Entscheider“ ummünzen. Über Menschen ohne Gewissen.

Der neun Pfund schwere Hammer in die Fresse
Gespaltene Meinungen zu Corona - Ablehnung und Unverständnis von Freunden. © Foto: Pexels / Jeswin Thomas

Der neun Pfund schwere Hammer in die Fresse

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Die Zeiten sind hart und wir Menschen tragen schwer. Wem erzähle ich das nach einem Jahr befohlener Finsternis. Derzeit fühle ich mit denjenigen von euch, die in Städten leben müssen, in denen seit Anfang dieser Woche das Verweilen auf einer Parkbank verboten ist. Ich bedauere diejenigen, die beim frühmorgendlichen Joggen einsam auf weiter Flur die Schutzmaske tragen müssen.

Von der Polizeiholzbank auf die Sonneninsel
Die einen gehen über Los, andere müssen ins Gefängnis © Foto: Pexels / Suzy Hazelwood

Von der Polizeiholzbank auf die Sonneninsel

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Unser Kolumnist Toddn war einmal 24 Stunden lang Hausbesetzer. Anschließend saß er viel zu lange auf einer harten Holzbank im Polizeirevier. Seine Kumpels kamen schneller raus: reiche Eltern, gute Anwälte. Die kleinen Hobbyrevolutionäre von damals zeigen Leuten wie Toddn heute den Dudu-Finger: schön sauber illegal manikürt sind die – wie aufregend!

Verhungern mit einem Kaninchen und einem Messer in der Hand
Durch die brave wie ängstliche Befolgung und Akzeptanz neuer Gesetze, Verbote und Verordnungen konnten im letzten Jahrhundert Politiker wie Diktatoren ihre Macht festigen und ausspielen. © Foto: Pixabay / Ryan McGuire

Verhungern mit einem Kaninchen und einem Messer in der Hand

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Unser Kolumnist Toddn Kandziora erinnert sich an den Gemüsegarten seiner Kindheit. Und an stundenlange Fußmärsche zur Grundschule und zurück. Auch Angela Merkel war mal Kind. Aber wohin führt ihr langer Marsch? Kandziora schaut derweil Richtung Brocken und sucht nach Antworten.