Traumhafte Nachrichten aus Andersdeutschland
Kolumnist Toddn Kandziora hat in seiner dreißigsten Ausgabe einen Traum von einem Land jenseits der Maske. Selten noch endete eine seiner Kolumne so positiv. © Foto: Pixabay / analogicus

Traumhafte Nachrichten aus Andersdeutschland

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Aus einem Traum: Meine Kanzlerin hieß nicht mehr Merkel, sondern Wagenknecht. Auch der Vizekanzler war eine Frau und sie hieß Petry. Die Frauke war in dieser Stadt geboren. Na, die musste sich vor Ort auch auskennen. Gut kannte sich auch der Innenminister aus. Der hieß Maaßen. Der stammte zwar nicht von hier, wurde aber wegen seines Sachverstandes von den hier lebenden Bürgern sehr geschätzt.

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht sorgen
Wer Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern betrachtet, der findet unser Land in vielen Kategorien abgeschlagen unter ferner liefen. Denn dort befindet sich heute dieses beste Deutschland aller Zeiten. © Screenshot: YouTube / DW Deutsch

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht sorgen

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Durchschnittlich betrachtet habe ich fast zwanzigtausend Euro Cash zur Verfügung. Ich besitze durchschnittlich ein halbes Haus, fahre durchschnittlich ein drei Jahres altes Auto. Mache seit Jahren durchschnittlich einmal im Jahr Urlaub in einem Sonnenparadies, bekomme durchschnittlich fast dreitausend Euro Rente (wenn ich in Rente gehen sollte) und von meinen Wertpapieren, Edelmetallen und Kindern rede ich erst gar nicht. Aber ich bin nicht durchschnittlich.

Land unter
Kolumnist Toddn Kandziora schaut zurück auf die Woche und kommentiert was passiert ist und was nicht und was die Entscheider meinen, wie wir darüber zu denken haben. © Foto: Pexels / Vlad Chețan, Alexandra_Koch

Land unter

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Es regnet und regnet und regnet. Es hört ja gar nicht mehr auf zu regnen. Auch hier, wo ich schon länger lebe, regnet es seit Wochen immer wieder und tagelang und meist in der Nacht. Doch ist unser Regen lange nicht vergleichbar mit den katastrophalen Wassermassen, die der Himmel über NRW und Rheinland-Pfalz auf die dort lebenden Menschen prasseln lässt.

Morgens um acht Uhr in Gedanken bei Anabel Schunke
Kolumnist Toddn Kandziora schaut mal wieder in trübes Wetter. Aber er gibt nicht auf. Er bleibt in seinem Neorealismus standhaft wie gehabt auch in Folge 27. © Bildmontage: Pixabay / Gerd Altmann, Alexandra_Koch

Morgens um acht Uhr in Gedanken bei Anabel Schunke

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Es ist früh am Morgen. Der Himmel ist grau, es regnet und das körperliche Wohlbefinden war auch schon einmal besser. Gestern war Donnerstag, der Tag der offenen Dorfgarage am Abend und das rächt sich immer wieder freitags, diesen für mich doch wichtigen Tag der Woche, an dem ich fit genug sein muss, um ein paar gerade Sätze für meine Kolumne zusammenzuschreiben.

Leben im Nicht-mehr-Land
Wären wir als Bevölkerung im Denken gespalten, dann hätte es in der letzten Zeit einen Aufstand gegen so vieles gegeben, was diesen gerechtfertigt hätte. Aber es gab keinen Aufstand. © Foto: Pixabay / ASSY

Leben im Nicht-mehr-Land

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Nein, wir sind kein gespaltenes Volk. Wären wir als Bevölkerung im Denken gespalten, dann hätte es in der letzten Zeit einen Aufstand gegen so vieles gegeben, was diesen gerechtfertigt hätte. Aber es gab keinen Aufstand. Kein Aufbegehren von den vielen unten gegen die wenigen da oben. Gab es nicht.

Und wie masturbieren Sie?
Masturbation ist ein sehr intimes Thema. Das ist unser eigenes kleines Ritual, unser eigener kleiner Moment. Druck ablassen, Fantasien freien Lauf lassen und mit erstaunlicher Leichtigkeit einschlafen. © Foto: Pexels / Deon Black

Rücklings in zwei Minuten zum Höhepunkt

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KIA sinniert über ihre eigenen Masturbationspraktiken sowie erste Erfahrungen, und stößt dabei auf die Frage, ob Andere wohl auch ihre Lust manchmal ganz gezielt steuern, um unterschiedliche Alltagsaufgaben zu meistern.

Deutschland Regenbogenland
Immer noch gut die Hälfte der, in der besten Demokratie und im besten Deutschland aller Zeiten Lebenden, schätzen sich glücklich. In diesem Sinne. Möge dieser Sommer noch die letzten, aktiven Hirnzellen schmelzen lassen. © Foto: Pexels / Sharon McCutcheon

Deutschland Regenbogenland

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Stell dir vor es ist EM und keiner schaut zu. So zumindest erscheint es mir dieser Tage, wenn ich mich in meinem kleinen Dorfe mit Nachbarn, Bekannten und Freunden unterhalte. Im Sommer 2021 ist Fußball zur Nebensächlichkeit verkommen. Da ist kein Märchen.

Macht euer Ding, aber lasst uns in Ruhe.
Wir sind eh bald schon der Kompost, auf dem ihr eure neue Welt gedeihen lassen und den ganzen Tag vor Freude hüpfen könnt. Aber bis dahin. Bitte. Lasst uns in Ruhe im Garten sitzen und dabei zuschauen. © Foto: Unsplash / Luisa Brimble

Macht euer Ding, aber lasst uns in Ruhe.

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In naher Zukunft werden Menschen sich verdächtig machen, wenn sie nicht willens sind, sich rund um die Uhr analysieren und kontrollieren zu lassen. Denn dies dient nicht nur dem Wohl der einzelnen Person, sondern dem Wohle aller. Daher wird, wer nicht mitmacht, der Feind sein.

Ich nehme mir die Freiheit
Wo kämen wir da hin? Bürger und Bürgerinnen die miteinander reden? Vielleicht gar über Sinn und Unsinn all der vielen Maßnahmen. Verordnungen. Bestimmungen. Verbote und Einschränkungen. Das wäre blanke Anarchie. © Foto: Pixabay / Gerd Altmann

Ich nehme mir die Freiheit

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Toddn sucht in dieser Kolumne nach einer Möglichkeit Frau Merkel ein wenig sympathischer zu denken. Todnn versucht, Merkels kaum nachzuvollziehenden Erklärungen und Entscheidungen zu verstehen… Er würde dafür sogar Verzicht üben. Aber was ist, wenn Merkel einfach nur gemein ist und sich einen Teufel um Toddn und Co schert?

Revolution in der Monatshygiene?
Die Menstruationstasse zwei Jahre später: Riesensauerei oder Revolution der Monatshygiene? © Foto: Pexels / Nataliya Vaitkevich

Menstruationstasse - ein Selbsttest

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Zuerst erschienen am 01.12.2020

Der heutige Weltmenstruationstag 28. Mai 2021 möchte „raus aus der blutigen Tabuzone“, wie der Merkur stellvertretend für andere Gazetten schreibt. Wir wollen gar nicht lange drumherum reden und lassen stellvertretend eine Frau zu Wort kommen, die sich intensiv mit ihrer Monatsblutung befasst und neue Erkenntnisse gewonnen hat: Kolumnistin KIA berichtet über ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit der Menstruationstasse, einem neumodernen Produkt für Frauen im Umgang mit ihrer so genannten Monatsblutung.

Keine Zeit, um Träume zu begraben
Toddn findet Alkohol eine korrekte Lösung, ein bisschen abzuschweifen vom Hier und Jetzt der ausklingenden Merkel-Ära am Vorabend des hundertjährigen Baerbock-Reichs. © Foto: Pixabay

Keine Zeit, um Träume zu begraben

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Gegen sechs Uhr in der Früh bin ich von einem wilden Rudel aufheulender Trecker vor dem Haus geweckt worden. Es waren ihrer fünf bis sechs, die sich lautstark aufmachten verschiedene Felder der Umgebung zu bewirtschaften. Die Nachbarin nutzte das frühzeitige Lärmkommando vom Großbauern, um sich auf ihren Aufsitzmäher zu setzen und bevor der große Regen an diesem Tag über das Land kommt ihren Rasen zu stutzen.

Vom Balkon
Warum merken wir nicht, dass die Maske uns einschränkt? Wollen wir eigentlich wieder frei atmen? Oder doch lieber in Gedanken versinken? © Foto: Unsplash / Mahdi Bafande

Wie merken wir’s wieder?

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Es ist Mittwoch, 19. Mai 2021, ca. 9:20 Uhr. Trotz meiner inzwischen 57 Lebensjahre rauche ich immer noch. Deshalb stehe ich an diesem Morgen bereits zum zweiten Mal auf dem Balkon meiner Kreuzberger Wohnung. Weil diese an einer sogenannten Fahrradstraße liegt, gibt’s dort nicht nur vorbeibrausende Autos, sondern auch viele Radfahrer zu sehen.

Draußen vor der Tür
Kein Zutritt ohne Impfung! © Bildmontage: Pexels / Artem Beliaikin

Draußen vor der Tür

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Vor zwei Tagen fuhr ich nach Wochen wieder einmal in die nächste Kreisstadt. Zum Einkaufen. Ich brauchte dringend eine neue Hose, ein Paar Laufschuhe, die alten waren völlig hinüber und einiges an Zeugs aus dem Baumarkt für die anstehenden Reparaturen am windschiefen Gewächshaus. Keine halbe Stunde später fuhr ich ohne neue Hose, ohne das Paar Laufschuhe und ohne Arbeitsmaterial zurück nach Hause, da mir der Zugang zu den Läden verweigert wurde. Ich musste draußen bleiben. Draußen vor der Tür.

Neue Serie: The Attaché
Ein Beziehungsdrama in Zeiten des Terrors © Screenshot: YouTube / STARZPLAY Germany

Israelisches Serienkonzept auf Stadt der Liebe angewandt

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Die Macher hinter den weltweit erfolgreichen Serien aus Israel wie „Shtisel" haben nun eine Liebesgeschichte vor dem Hintergrund der Anschläge auf das Bataclan-Theater 2015 herausgebracht. Die französische Hauptdarstellerin Héloïse Godet beantwortete uns exklusiv ein paar Fragen, wie die Dreharbeiten für sie als Nicht-Hebräischsprecherin verliefen und wie die Serie ihre Sicht auf das jüdische Leben in Frankreich geändert hat.

Auf der anderen Seite der Daseinswippe
Es kommt darauf an, wie viele von uns sich für die eine oder die andere Seite der Daseinswippe entscheiden! © Foto: Alexander Wallasch

Auf der anderen Seite der Daseinswippe

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Ein besseres Land für alle Menschen dieser Erde ist gar kein Deutschland mehr. Keine Landesfahne. Keine gemeinsame Sprache. Ach, und am besten gleich auch keine bösen Deutschen mehr. Weg damit. Zero Covid, Zero Deutschland!

Ich gebe ihnen mein Ehrenwort…
Die Gendersprache getrimmte Nachrichtensprecherin flüstert mir in mein Reptiliengehirn . © Foto: Pixabay / Quim Muns

Ich gebe ihnen mein Ehrenwort…

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Guten Tag. Heute möchte ich Ihnen, meinen Leserinnen und Lesern mitteilen, ich bin in der letzten Woche schon am frühen Morgen ein wenig verwirrt durch einen weiteren, einsam-traurigen Tag gewankt und dabei nicht nur einmal mit dicken Kopf am Küchentürrahmen hängen geblieben. Ja, fast bin ich im Angesicht der derzeitigen Gesamtbildlage auch ein klein wenig wütend geworden. Um nicht völlig meine Contenance zu verlieren, bin ich zu Beginn der Woche dazu übergegangen meinen Konsum täglicher Horror-Show-Nachrichten auf wenige Minuten am Tag zu reduzieren. Wurde mein Leben dadurch ein besseres? Nein. Wurde es nicht. Es wurde eher recht mysteriös.

Mein Herz sehnt sich in die Vergangenheit - zurück in eine bessere Zeit
Ich war irgendwo angekommen, wo es sich zu Hause anfühlte. Dann war das wohl Heimat. © Foto: Toddn Kandziora

Mein Herz sehnt sich in die Vergangenheit - zurück in eine bessere Zeit

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Unsere Herzen stehen unter Dauerbeschuss. Unsere Herzen werden seit mehr als einem Jahr in ausgeklügelten, medial inszenierten Stahlgewittern rund um die Uhr von Spezialisten im Schleudergang reingewaschen. Wo schlägt das eigene Herz in dieser verrückten Zeit? Schlägt das Herz auf der linken, oder pocht es auf der rechten Seite in eigener Brust? Das Herz schlägt bekanntlich Links. Es schlägt in der Mehrzahl links und vereinsamt dort inzwischen in Massen. Es wird seiner, von Politik und Medien als obsolet zu betrachtender Heimat entrissen. Noch aber darf es schlagen, von Fachärzten und Spezialisten verordnet auf der linken Seite. Der heimatlosen.

Eure Freiheit ist nicht meine
Da auch im Winter Bäume gefällt, gerückt, entastet und zerteilt werden müssen, gab es Typen wie mich. © Foto: Pixabay / Michal Jarmoluk

Eure Freiheit ist nicht meine

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In den letzten Jahren vor der deutschen Wiedervereinigung arbeitete ich im Winter als nicht versicherter Holzfäller im hessischen Knüllgebirge unweit von Marburg. Nicht auf Steuerkarte. Die staatlichen Holzfäller machten in dieser Zeit Kurzarbeit oder hielten ihren behördlich erteilten Winterschlaf.

Wenn die Schwarz-Rot-Weißen Fahnen wehen
Heute, mehr als dreißig Jahre später, da wehen sie auch im Mittelmeer stolz im Wind. Die schwarz-rot-weißen Fahnen der ANTIFA. © Foto: Pixabay / Peter H

Wenn die Schwarz-Rot-Weißen Fahnen wehen

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Heute Morgen wurde ich durch einen Artikel im Netz indirekt an den 20. April 1989 erinnert. An diesem Tag, es war ein sonniger Donnerstag saßen die Rasselbande und ich im Hofe eines vier Etagen großen Wohnhauses im östlichen Stadtteil Braunschweigs in Nähe des Prinzenparks und freuten uns bei Kaffee, Bier und Mettbrötchen über einen warmen Frühlingstag.

KIA und die Liebe
Schaltet das Gehirn ab, wenn wir verliebt sind? © Foto: Pixabay / Deflyne Coppens

Auch er war die Liebe meines Lebens

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Was passiert mit uns, wenn die "Liebe" einschlägt, und warum, verflixt und zugenäht, lernen wir nicht aus unseren "Fehlern"?

Jogi Löw - die Angela Merkel des schlechten Fußballs
DFB-Blamage beim 1:2 gegen Nordmazedonien © Foto: Pixabay / S. Hermann & F. Richter

Jogi Löw - die Angela Merkel des schlechten Fußballs

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Vor Tagen verlor die Mannschaft von Trainer Joachim Löw in Duisburg ihr drittes Qualifikationsspiel gegen die Fußballnationalmannschaft Nordmazedoniens, einem Land mit kaum mehr als zwei Millionen Einwohnern. Gibt es jemanden, der dieses deutsche Heimspiel gesehen hat? Also ich nicht. Auch niemand den ich näher kenne. Die Mannschaft hat halt verloren. Na und? Dann verliert sie halt wieder. Wen interessiert das noch?

„Fauda“ – Israelische Agentenserie auf Netflix
Die dritte Staffel startete am 16. April 2020 auf Netflix © Foto: Pixabay / Andrés Rodríguez

„Fauda“: Infiltrieren und sterben lassen

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Die Kamera zeigt jemanden, der in einem Moment noch Gitarre spielt, nur um dann im nächsten Moment, mit der Pistole, um sich zu schießen. Wer jetzt an Antonio Banderas und den Film „Mariachi“ gedacht, der liegt falsch. Es ist nämlich eine der erfolgreichsten israelischen Serien der letzten Jahre gemeint: „Fauda“. Die dritte Staffel startete am 16. April 2020 auf Netflix und bereits im vorhergehenden Dezember im israelischen Fernsehen. Dort stelle sie innerhalb weniger Tage neue Einschaltrekorde auf, die Produktion bzw. Ausstrahlung einer vierten Staffel ist bereits auf dem Weg.

Alle wieder glücklich - alle sind gut drauf!
Unter strengen Auflagen darf der Osterhase die Ostereier verteilen © Foto: Pixabay / Alexandra_Koch

Alle wieder glücklich - alle sind gut drauf!

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Die beste Kanzlerin aller Zeiten hat sich entschuldigt. Dafür, dass sie den Osterhasen von der Arbeit abhalten wollte, vormals leere Kirchen auch über Ostern leer geblieben wären und größere Familien kein lustiges Eiersuchen für den lustig maskierten Nachwuchs im Garten hätten ausrichten dürfen.

Hadern. Zweifeln. Durchhalten. Versuchen zu leben. So gut es eben geht.
Willy Brandt und Helmut Schmidt beim SPD-Bundesparteitag © Foto: Wikimedia Commons / Bundesarchiv, B 145 Bild-F039404-0012 / CC-BY-SA 3.0

Hadern. Zweifeln. Durchhalten. Versuchen zu leben. So gut es eben geht.

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Der heutige Samstag ist „Weltglückstag“. Ein möglicher weiterer Grund das Küchenfenster zu öffnen und laut in diese verrückte Welt hinausschreien. „Ihr könnt mich alle am Arschlecken! Ich lass mir das nicht länger gefallen“, wie es Moderator Howard Beale im Film NETWORK von 1976 vor Millionen Fernsehzuschauern hinausposaunte.

„ZACK SNYDER’S JUSTICE LEAGUE“ – Gerechtigkeit für enttäuschte Fans
DC-Superhelden Batman, Wonder Woman und Superman © Foto: Unsplash / King Lip

„ZACK SNYDER’S JUSTICE LEAGUE“ – Gerechtigkeit für enttäuschte Fans

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Nachdem Comicfans 2017 auf die Barrikaden gegangen waren und die Ursprungsfassung des DC-Superheldenfilms „Justice League“ vom Regisseur Zack Snyder gefordert hatten, gab Warner Bros. endlich nach. Der Film ist nicht nur länger, sondern auch um Längen besser.

Alles was bleibt: Musik und eine Grillwurst
Mit guter Musik kann ein traurig gestimmter Mensch besser über den Tag kommen. Musik gibt uns Lebensmut. Musik hilft uns über den Berg, wenn wir einmal unten sind. © Foto: Pixabay / blitzmaerker

Alles was bleibt: Musik und eine Grillwurst

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Rockt das Leben! Dafür ist es nämlich da. Zum Spaß haben. Zum Lieben. Zum Feiern. Zum Leben eben. Wir sind doch nicht für diesen so kurzen Moment auf der Erde erschienen, um uns über Jahre hinweg in Angst halten zu lassen. Uns von gewählten Personen verbieten zu lassen, uns zu vertrauen, als Menschen zu umarmen, uns zu lieben. Whatever. Wenn wir uns unsere Menschlichkeit nehmen lassen, dann haben wir uns das Recht, Mensch zu sein nehmen lassen.

Weiße Fahne aus dem Fenster zur bedingungslosen Kapitulation
Kapitulation © Foto: 123RF / Tatiana Epifanova

Weiße Fahne aus dem Fenster zur bedingungslosen Kapitulation

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Kolumnist Toddn Kandziora hisst die weiße Fahne. Wenn schon tieffliegende Düsenjets und heulende Sirenen keine Schrecken oder emotionale Effekte mehr auf seine Systeme haben, dann bleibt er lieber bei Sodbrennen-Keksen und lauwarmem Kaffee. Aber einmal noch, dieses eine Mal noch, will er sein Sodbrennen in Schreibwut über „die Entscheider“ ummünzen. Über Menschen ohne Gewissen.

Der neun Pfund schwere Hammer in die Fresse
Gespaltene Meinungen zu Corona - Ablehnung und Unverständnis von Freunden. © Foto: Pexels / Jeswin Thomas

Der neun Pfund schwere Hammer in die Fresse

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Die Zeiten sind hart und wir Menschen tragen schwer. Wem erzähle ich das nach einem Jahr befohlener Finsternis. Derzeit fühle ich mit denjenigen von euch, die in Städten leben müssen, in denen seit Anfang dieser Woche das Verweilen auf einer Parkbank verboten ist. Ich bedauere diejenigen, die beim frühmorgendlichen Joggen einsam auf weiter Flur die Schutzmaske tragen müssen.

Von der Polizeiholzbank auf die Sonneninsel
Die einen gehen über Los, andere müssen ins Gefängnis © Foto: Pexels / Suzy Hazelwood

Von der Polizeiholzbank auf die Sonneninsel

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Unser Kolumnist Toddn war einmal 24 Stunden lang Hausbesetzer. Anschließend saß er viel zu lange auf einer harten Holzbank im Polizeirevier. Seine Kumpels kamen schneller raus: reiche Eltern, gute Anwälte. Die kleinen Hobbyrevolutionäre von damals zeigen Leuten wie Toddn heute den Dudu-Finger: schön sauber illegal manikürt sind die – wie aufregend!

Verhungern mit einem Kaninchen und einem Messer in der Hand
Durch die brave wie ängstliche Befolgung und Akzeptanz neuer Gesetze, Verbote und Verordnungen konnten im letzten Jahrhundert Politiker wie Diktatoren ihre Macht festigen und ausspielen. © Foto: Pixabay / Ryan McGuire

Verhungern mit einem Kaninchen und einem Messer in der Hand

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Unser Kolumnist Toddn Kandziora erinnert sich an den Gemüsegarten seiner Kindheit. Und an stundenlange Fußmärsche zur Grundschule und zurück. Auch Angela Merkel war mal Kind. Aber wohin führt ihr langer Marsch? Kandziora schaut derweil Richtung Brocken und sucht nach Antworten.

Ganz normaler Irrsinn oder fünfte Kolonne?
Wer steckt hinter dem täglichen Wahnsinn? Eine heimlich und subversiv tätige Gruppierung? © Foto: Pixabay / OneGo

Ganz normaler Irrsinn oder fünfte Kolonne?

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Toddn Kandziora beschäftigt diese Woche die Frage, wer hinter dem täglichen Wahnsinn steckt. Irgendwer muss doch dahinterstecken, gibt es gar eine fünfte Kolonne? Und welche Interessen vertritt diese? Nur Verschwörungstheorien? Unser Kolumnist setzt diesen ganzen Verwerfungen einen Schrei nach Liebe – nen, nach der schönen alten Freiheit! – entgegen und endet mit einem traurigen „Venceremos!“ das fast schüchtern zum Widerstand aufruft.

Waterboarding über der Winkekatze
„Mögest du in interessanten Zeiten leben“ - chinesischer Fluch © Foto: Pixabay / Tania Van den Berghen

Waterboarding über der Winkekatze

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Toddn Kandziora hat immer noch den Corona-Blues. Was wäre wohl, gäbe es eine Impfung gegen den Blues noch vor der Spritze gegen Corona? Der fehlende Friseur wäre Nebensache. Blöd nur, dass der Regierung auch die Bazooka-Impfung mit den 75-Prozent-Novemberhilfen so gründlich misslungen ist. Hätte aber auch nichts genutzt für die, denen der Blues schon im November 2019 an der Hosennaht klebte.

Der König ist tot. Es lebe der König.
Wer ist Donald Trump? Wird die Geschichte ohne ihn neu geschrieben? © Bildmontage: Pixabay / Gerd Altmann, heblo

Der König ist tot. Es lebe der König.

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Nun ist er also weg. Der Mann mit dem orangefarbigen Gesicht. Der 45. Präsident der USA mit der großen, blonden Föhnlocke und der hübschesten Frau mit den tollsten Wangenknochen, die je im Weißen Haus gesehen wurden.

Das alte Leben war nicht das Beste, aber es war besser!
Sind wir nur noch Marionetten der Merkel-Politik? © Foto: Pixabay / Thomas Skirde

Das alte Leben war nicht das Beste, aber es war besser!

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Toddn Kandziora stellt es morgens mit trauriger Verwunderung fest: Meine neuen Merkel-Marionetten-Mundwinkel waren vorher noch nicht da. Und unser Kolumnist findet sich in einem neuen Leben wieder, dass er so nicht bestellt hat. Ein Leben ohne Kultur, dafür auch ohne Skatrunde und Vater und Mutter sind Elternteil 1 und Elternteil 2 geworden. Eine deutsche Dystopie in D-Moll.

Mein Account wurde gehackt!
Kriminalität im Internet - Hacker knacken Konten © Foto: Pixabay / B_A

Mein Account wurde gehackt!

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Ich wollte unbedingt mein Konto retten und merkte nicht, dass ich genau das Gegenteil tat. Kaum hatte ich das Passwort eingegeben, erschien eine kurze, nette Nachricht, dass ich nun auf eine Antwort warten müsse. Alles komplett glaubwürdig und täuschend echt.

Phantomschmerzen im besten Deutschland aller Zeiten!
Phantomschmerz rund um dieses verlorengegangene Deutschland meiner Jugend © Foto: Unsplash / Armin Lotfi

Phantomschmerzen im besten Deutschland aller Zeiten!

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Zahnschmerzen an Deutschland? Und dann ausgerechnet noch die Weisheitszähne? Also raus damit und Bier drauf. Wenn es Krieg gibt... Toddn Kandziora schreibt hier jeden Samstag mit dem Sonnenaufgang seinen Wochenrückblick - 52 Mal im Jahr.

Diagnose “2q33.1“und der Instinkt einer Mutter
Eine Mutter spricht über niederschmetternde Diagnose © Foto: Pixabay / lisa runnels

Meine Söhne werden nie sprechen können

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Ja, mein Instinkt hat mich nicht getäuscht, er hatte etwas. Das Krabbeln war nicht normal, das Nichthingucken war nicht normal. Doch bis das akzeptiert und angenommen wurde, lag noch ein langwieriger, schwieriger Weg vor mir, in dem ich mich durch alteingesetzte familiäre Erwartungen und die allgegenwärtige Angst vor „Enttäuschung“ kämpfen musste.

Szene38 berichtet über neuen kritischen und vielfältigen Blog aus der Löwenstadt
Der Braunschweiger Alexander Wallasch startet nun einen Blog unter seinem Namen © Foto: Alexander Wallasch

Journalistischer Frontalangriff aus Braunschweig

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Zuerst erschienen im Dezember 2020 bei Szene38

Veröffentlichung eines neuen kritischen und vielfältigen Blogs aus der Löwenstadt alexander-wallasch.de – Interview mit Autor und Blogger Alexander Wallasch

Covid-19 in Lissabon: …da, wo die Spuckepartikel sausen.
Den mit Schweiß verschmierten Handschuh mitten in die Fresse gewischt bekommen © Foto: Pixabay / StockSnap

…da, wo die Spuckepartikel sausen

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Beim Training ist es passiert. Um genau zu sein, an einem Donnerstag, irgendwann morgens zwischen sieben und acht Uhr. Trotz der genau befolgten Richtlinien, der stark reduzierten Mitgliederzahl im Raum und der schon ritualisierten Desinfizierung der Boxsäcke, der Handschuhe und sonstigen Geräten, mit denen man in Kontakt kommt, ist es passiert.